Zitate Demokratie

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Die wichtigsten Zitate

  • Ludwig Gabriel de Bonald: Ich werde nicht aufhören zu wiederholen: Frankreich als Republik wäre das Ende des monarchischen Europas und das republikanische Europa wäre das Ende der Zivilisation, der Religion, der Politik, das Ende der Gesellschaft, das Ende von allem.[1]
  • Helmut Schmidt: Demokratie ist Scheiße.[2]
  • Leibniz: Wer Wahrheit sucht, der darf nicht die Stimmen zählen.[3]
  • Platon: Wer in der Demokratie die Wahrheit sagt, wird von der Menge getötet.[4]
  • Thomas von Aquin: Wenn aber die ungerechte Regierung von vielen geführt wird, so heißt das Demokratie, das ist Volksherrschaft, in der die breite Masse die Reichen durch die Macht Ihrer Überzahl unterdrückt. Dann wird das ganze Volk wie ein einziger Tyrann sein.[5]

Weitere Zitate

  • Wenn Ausplünderung anderer für eine Gruppe von Menschen in einem Volk zum Lebensstil wird, dann schaffen sie für sich ein gesetzliches System, das sie dazu berechtigt und ein moralisches System, das dieses Tun verherrlicht.
  • Claude Frederic Bastiat: Der Staat ist die große Fiktion, durch die jedermann auf Kosten von jedermann leben möchte.[6]

Vor 1700

  • Demokratie ist ein Regierungssystem in dem die Stimmen gezählt und nicht gewogen werden.[7]
  • Daher, wenn heut die Welt entgleist, so liegt in euch der Grund, in euch ist er zu suchen. So kannst du einsehn, daß nur schlechte Führung der Grund ist, der die Welt verkommen läßt.[8]

Nach 1700

  • Welche unsinnige Vermessenheit, die Welt durch Abstraktionen, Analysen, durch die schwankenden Begriffe von Freiheit und Gleichheit und durch eine rein metaphysische Moral regieren zu wollen! Die beklagenswerten Folgen dieser Hirngespinste haben wir selbst erlebt.[9]
  • Man soll die Stimmen wägen und nicht zählen, / der Staat muß untergehn, früh oder spät, / wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.[10]
  • Mehrheit? Was ist Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn.[11]
  • Ein Weiser prüft und achtet nicht, was der gemeine Pöbel spricht.[12]
  • Die Maßgeblichkeit der Quantität als letztes Kriterium bedeutet eine Despotie der nur Mündigen über die Reifen.[13]

Nach 1800

  • Majoritäten sind das Dümmste, was es gibt.[14]
  • Demokratie ist das Reich des Antichrist. Jede Regung von Noblesse, Frömmigkeit, Bildung, Vernunft wird von einer Rotte verkommener Hausknechte auf die gehässigste und ordinärste Weise verfolgt.[15]
  • Die Demokratie hat für das Seltene keinen Sinn. Wo sie es nicht leugnen und entfernen kann, haßt sie es. Selbst eine Ausgeburt mediokrer Köpfe und ihres Neides, kann sie auch als Werkzeug nur mediokre Menschen gebrauchen.[16]
  • Seitdem die Politik auf innere Gärungen der Völker gegründet ist, hat alle Sicherheit ein Ende.[17]
  • Hohe Hoffnungen wurden einmal in die Demokratie gesetzt, doch Demokratie bedeutet einfach das Drangsalieren des Volkes durch das Volk und für das Volk.[18]
  • Demokratie - Erzhure einer Frevelzeit, / entspruß sie nied'rer Hörigkeit, / Wenn man sie nicht im Zaume hält, / verwüstet sie die Pracht der Welt.[19]
  • Demokratie ist, wenn zwei Wölfe und ein Schaf entscheiden, was es zu Essen gibt. (Democracy is, when two wolfs and a sheep decide whats up for dinner.)[20]
  • Die Demokratie beruht auf drei wesentlichen Säulen: der Freiheit der Gedanken, der Freiheit der Rede und der Klugheit, beide nicht zu gebrauchen.[21]
  • Vollendete Demokratie ist der Untergang alles Guten. … Ich zitt're vor ihrer Ausbildung, nicht um Hab und Gutes willen, sondern weil sie uns in die Barbarei zurückwirft. Es ist der Fluch der Demokratie, das sie ihre Verwüstungen in alle Gebiete des Lebens hineinträgt, Kirche, Haus und Familie am schwersten ergreift. … Weil ich die Freiheit liebe, hasse ich die Demokratie.[22]

Nach 1900

  • 1914 hat der Saustall dann angefangen.[23]
  • In der Demokratie beruft sich der Tyrann auf die Wissenschaft und der Demagoge auf die Ethik.[24]
  • Die demokratische Addition des Menschlichen ist nicht die Addition des Guten, sondern des Schlechten im Menschen.[25]
  • Neid ist der treibende Motor der Demokratie.[26]
  • Das beste Argument gegen die Demokratie ist ein 10-minütiges Gespräch mit einem x-beliebigen Wähler.[27]
  • Ich würde lieber von den ersten 400 Namen im Bostoner Telefonbuch regiert werden, als von den 400 Professoren der Harvard-Universität.[28]
  • Demokratie ist Mißbrauch der Statistik.[29]
  • Ich bin ein Feind des laulichen, üblichen, ärmlichen Humanismus. So wie ich die heutige Demokratie verachte, diesen Namen für ein Nichts.[30]
  • Die heute praktizierte Form der Demokratie ist zunehmend ein Synonym für den Prozeß des Stimmenkaufs und für das Schmieren und Belohnen von unlauteren Sonderinteressen, ein Auktionssystem, in dem alle paar Jahre die Macht der Gesetzgebung denen anvertraut wird, die ihren Gefolgsleuten die größten Sondervorteile versprechen, ein durch das Erpressungs- und Korruptionssystem der Politik hervorgebrachtes System mit einer einzigen allmächtigen Versammlung, mit dem Wortfetisch Demokratie belegt. [31]
  • Die "Grundrechte" der Verfassung sind Grundrechte auf Anarchie.[32]
  • In dubio pro Regno: Neid ist der innere Kitt der Demokratie, und Haß der Äußere.
  • "Demokratie das Volk spaltet das Volk", wußte der in politischer Haft von den Bütteln eines "demokratischen" Staates ermordete C. Z. Codreanu, sie korrumpiert und schwächt es, und genau dadurch werden Staat und Volk zur Beute ihrer Unterdrücker, seien das nun die eigenen Landsleute oder ausländische Mächte. Meist sind es ja beide Gruppen, die auf oft undurchsichtige Weise, den covered actions, und mit erklecklichen Summen an Bestechungsgeldern für Politiker, Journalisten und andere "Meinungsführer" unauflösliche und durch keine Wahlen beeinflußbare Seilschaften bilden. … Wäre es anders, hätte man die Wahlen längst abgeschafft, bemerkte einst zynisch, doch kenntnisreich Bertold Brecht.[33]
  • Von einer Demokratie kann nur gesprochen werden, wenn sie auch in Frage gestellt werden darf. Wo dies nicht der Fall ist, herrscht lediglich die Diktatur eines Dogmas von einer bestimmten Form der Demokratie als der allein ethisch zulässigen Staatsform.[34]

Nach 2000

  • Durch die Aufspaltung der Wähler in das politische Parteiensystem können wir sie dazu bringen ihre Energie für Kämpfe aufzubrauchen, für Fragen die keinerlei Bedeutung haben.[35]
  • Im finsteren Mittelalter bezahlten wir den Zehnten. Heute läßt man ihn uns.
  • Demokratie heißt Herrschaft des Demos, also Volksherrschaft, und die ist, nimmt man den Begriff in seiner prägnanten Bedeutung, nicht unbedingt erfreulich. Denn reine Demokratie hat ihr Telos nicht in der Freiheit, in deren Namen sie propagiert wird und mit der man sie legitimiert, sondern in der Diktatur und im Terror. Die gesamte klassische Staatstheorie hat das gewußt, von Platon über Kant bis Hegel, aber die heutige Politrhetorik hat es vergessen gemacht.[36]
  • Als intelligenter und kultivierter Mensch hat man gar keine andere Wahl, als die Demokratie aus tiefster Seele zu verachten. In ihrem ganzen Wesen ist sie auf Dumme ausgerichtet, was ja gar nicht anders sein kann, wenn nun einmal jeder eine Stimme hat, denn man kann von den Massen ja nun wirklich NICHT erwarten, daß sie so klug sein mögen wie man selbst. Die Demokratie erzeugt fast nur Politiker, die aus persönlicher Eitelkeit und Geltungsdrang von den dummen Volksmassen gewählt werden wollen und deshalb immer genau das tun, was ihnen als zweckmäßig erscheint, dieses Ziel zu erreichen. Politiker in der Demokratie werden genau die, die man im Gymnasium schon nicht mögen konnte, weil sie Hans Dampf in allen Gassen sein wollten - und dies auch waren. Ich kann mir nicht vorstellen, daß ein demokratischer Staat, insbesondere in der Ära des omnipräsenten Fernsehens, lange lebensfähig sein kann.[37]
  • Der Nachteil der Demokratie ist, daß man von Idioten und Pack gewählt werden muß, wenn man etwas verändern will.[38]
  • Demokratie ist den meisten von uns das höchste Gut, - wo sie doch nur der vergiftete Apfel ist, der Schneewittchen fast das Leben gekostet hat.[39]
  • Oliver Stone führte bezüglich seines Filmes "Alexander" folgendes aus: "Alexander glaubte an das Konzept der Stärke, der konzentrierten Macht. Darin sehe ich eine echte Alternative zur Demokratie, dieser Sch…, wo alle reden und nichts passiert."[40]
  • Es ist auffällig, daß Betrüger häufig Politiker werden. Oder umgekehrt, daß sich unter Politikern eine auffällige Zahl von Plagiatoren befindet.[41]
  • Alle demokratischen Experimente zeichnen sich durch eine ungeheure Zunahme von gesetzlichen Vorschriften aus, weil nicht mehr das Gefühl für Recht und Unrecht nach dem Maßstab vaterländischer Bürgertugenden einen regulierenden Einfluß ausübt, sondern nur die Paragraphen mit der Angst vor Strafe.[42]

Mehrheitsprinzip

  • Das Mehrheitsprinzip ist in der Form allgemeiner Urteile über alles and jedes, wie sie durch alle Arten von Abstimmungen und modernen Techniken der Kommunikation wirksam werden, zur souveränen Macht geworden, der das Denken sich beugen muß. Es ist ein neuer Gott, nicht in dem Sinne, in dem die Herolde der großen Revolutionen es begriffen, nämlich als eine Widerstandskraft gegen die bestehende Ungerechtigkeit, sondern als eine Kraft, allem zu widerstehen, das nicht konform geht.[43]
  • Eine Demokrattie geht folgendermaßen: "Mia san ma zwar de Dümmern, aba dafia san ma de Mehreren!!" Michael Kobler, Passau
  • "Das einzig Schöne an der Demokrattie ist, daß jeder so dumm daherreden derf, wie er tatsächlich ist !" Michael Kobler, Passau

Volkssouveränität

  • Freiheit freilich, aber zum Schlimmen, führt der Masse sich selbst bestimmen.[44]
  • Wahre Herrschaft kann nicht von einem Stand oder einer Klasse hergeleitet werden. In diese Klassenherrschaft aber ist noch immer das Prinzip der Volkssouveränität gemündet. Deshalb kann eine antidemokratische Revolution nur dann zu Ende gedacht werden, wenn sie mit dem Grundsatz der Volkssouveränität bricht und wieder zu dem der natürlichen und göttlichen Herrschaft zurückkehrt. Damit darf nicht etwa die Entrechtung des Volkes verwechselt werden. Aus der Demokratie kann eine anonyme Tyrannis werden, während aus echter verantwortlicher Herrschaft niemals die Vernichtung der Volksfreiheit hergeleitet werden kann.[45]
  • Max Planck lehnte das allgemeine Wahlrecht ab und führte die NS-Diktatur auf das "Emporkommen der Herrschaft der Masse" zurück.[46]
  • Die Idee des nationalen Einheitsstaats im 19. Jahrhundert kam mehr von der Hölle als vom Himmel.[47]

Sozialismus = Demokratie

  • Sozialismus und Demokratie sind nur verschiedener Ausdruck desselben Grundgedankens; sie gehören zueinander, ergänzen einander, können nie miteinander in Widerspruch stehen. Der demokratische Staat ist die einzig mögliche Form der sozialistisch organisierten Gesellschaft. Weil wir die Untrennbarkeit der Demokratie und des Sozialismus begriffen haben, nennen wir uns Sozialdemokraten."[48]

Parlamentarismus

  • Der moderne Parlamentarismus ist mir so widerwärtig, daß ich niemals meine Hand zu diesem Plan leihen werde.[49]
  • Der Bürgerkrieg ist die Fortsetzung des Parlamentarismus mit anderen Mitteln.
  • Bei großen Körperschaften ist das Irren viel wahrscheinlicher als bei Individuen. Die Leidenschaften werden durch Sympathien entflammt, die Furcht vor Strafe und das Schamgefühl werden durch Teilung gemindert. Täglich sehen wir Menschen für ihre Partei Dinge tun, die sie für sich selbst nie im Leben täten.[50]
  • Daß die Freiheit des Volkes in der parlamentarischen Regierungsform gewährleistet sei, glaubt man schon lange nicht mehr … Alle Welt ist parlamentsüberdrüssig, aber niemand weiß etwas Besseres vorzuschlagen, und das Bewußtsein, diese mißachtete Einrichtung als notwendiges Übel ins neue Jahrhundert mit hinüberschleppen zu müssen, lastet drückend auf den Gemütern der Besten.[51]
  • Es wird der Tag kommen, wo das Parlament der Menschheit durch einstimmigen beschluß den Willen und die Welt abschafft.[52]
  • Zitat Norbert Geiss: "Auf Wählerbetrug sollte eine Haftstrafe von fünf Jahren ausgesetzt werden." Antwort RTL: "Soll denn das ganze Parlament hinter Gitter? Dann wäre es doch besser den Bundestag in JVA umzubenennen!"[53]
  • Das Schicksal jedes vielköpfigen Gremiums ist, wie Bacon einmal sagte, daß man zur Berechnung seiner Denkkraft nur das Gehirn des Dümmsten durch die Summe seiner Köpfe teilen müsse.[54]

Meinungsumfragen

  • 7. 3. 2002: In einer Umfrage des MDR-Magazins Artour sprechen sich 80 % der sächsischen Zuschauer für die Rückkehr zur Monarchie unter dem Hause Wettin aus. Ein sächsischer Erzgebirgsschütze: "Wir wär’n alle sofort wieder dabei!"
  • Mai 2004: Am Tage der Vermählung des spanischen Kronprinzen in Madrid veranstaltete die deutsche Sendeanstalt "PRO 7" eine Telefonumfrage (TED) mit folgender Frage: "Märchenhochzeit in Spanien: Bedauern Sie, daß wir in Deutschland keine Monarchie haben?" Ergebnis: 64,5 % der Zuschauer bedauerten, daß es in Deutschland keine Monarchie in Deutschland.
  • 27. 5.04: Bayrischer Rundfunk, Telefon-Umfrage in der Sendung "Quer": "König oder Köhler, was ist ihnen lieber?" Ergebnis 65,5 % pro Monarchie.
  • 20. 3.2012 Nach der "Wahl" Joachim Gaucks zum angeblichen Bundespräsidenten votieren satte 50 % der MItglieder bei WELT online für die sofortige Wiedereinfüghrung der Monarchie! Dies Umfrag sit ein veritables Plebiszit.

Deutscher Bundestag

  • "Wenn ihr Sohn bei der Kripo ist, warum schicken Sie ihn dann nicht mal ins Parlament, zum Aufräumen?"[55]
  • Wenn das Parlament dann so stimmt, wie die Regierung vorgibt [obowhl es den Inhalt der Gesetzesvorlagen gar nicht kennt], … gleicht es immer mehr der Volkskammer der DDR.[56]

Wahlen

  • Eine Gruppe von Taliban hat in der zentralafghanischen Provinz Urusgan ein Blutbad unter potentiellen Wählern angerichtet. Die Angreifer stoppten einen Kleinbus und ermordeten, nachdem sie bei ihnen Karten zur Registrierung für die Wahl im September entdeckten, kaltblütig 16 Insassen.[57]
  • Die mit der Organisierung der Wahlen im Irak beschäftigte Kommission wurde in ihren KFZ abgefangen. Die Mitglieder wurden aus den Autos gezerrt und ermordet.[58]
  • Den Wählern fehlt das Bewußtsein der Verantwortlichkeit. Schließlich sind sie es, die eine unfähige Regierung ins Amt gebracht haben.[59]

Jonathan Meese

Jonathan Meese, geboren am 23. Januar 1970 in Tokio als Sohn deutsch-walisischer Eltern, wuchs in Japan auf und ist seit 1998 als Aktionskünstler bekannt. Er lebt und arbeitet in Ahrensburg und Berlin. In den Jahren 1993 bis 1998 studierte er an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Seine Arbeit beinhaltet u. a. den Versuch, deutsche Mythologie auf neue Wege zu führen.

  • Die Demokratie ist die letzte, große Weltreligion, eine Ultrasekte und die größte Gehirnwaschanlage aller Zeiten![60]
  • Nach dem 2. Weltkrieg fiel den Menschen aus Mangel einer Alternative leider nichts besseres ein, als das Rein-Raus-Demokratiespiel wieder zuzulassen, das zuvor so kinderleicht von einem einzigen Menschen-Logo-Grafik-Charismatiker am Nasenring durch die Weltgeschichte geführt wurde. Nun wollte jeder sein eigner ICH-Gott und Führer sein. Schließlich folgte die bis heute andauernde BLEIERNSTE ZEIT des optimierten Mittelmaß-Sichtums: Demokratie.[61]

Joseph Ratzinger

  • Das Gefühl, daß die Demokratie noch nicht die rechte Form der Freiheit sei, ist ziemlich allgemein und breitet sich immer mehr aus. … Wie frei sind Wahlen? Wie weit ist der Wille durch Werbung, also durch Kapital, durch einige Herrscher über die öffentliche Meinung manipuliert? Gibt es nicht die Oligarchie derer, die bestimmen, was modern und fortschrittlich ist, was ein aufgeklärter Mensch zu denken hat?
  • Die Grausamkeit dieser Oligarchie, ihre Möglichkeit öffentlicher Hinrichtungen, ist hinlänglich bekannt. Wer sich ihr in den Weg stellen möchte, ist Feind der Freiheit, weil er ja die freie Meinungsäußerung behindert. Und wie ist es mit der Willensbildung in den Gremien demokratische Repräsentation? Wer möchte noch glauben, daß das Wohl der Allgemeinheit dabei das eigentlich bestimmende Moment ist? Wer könnte an der Macht von Interessen zweifeln, deren schmutzige Hände immer häufiger sichtbar werden?
  • Und überhaupt: Ist das System von Mehrheit und Minderheit wirklich ein System der Freiheit? Und werden nicht Interessensverbände jeder Art zusehends stärker als die eigentliche politische Vertretung, das Parlament? In diesem Gewirr von Mächten steigt das Problem der Unregierbarkeit immer drohender auf: Der gegenseitige Durchsetzungswille blockiert die Freiheit des Ganzen.[62]

Markus Engelsberger

  • Das Einzige was an der demokratischen Presse kritisch ist, ist deren Geisteszustand!
  • Die Demokratie ist die kollektive Bewirtschaftung des Neides und der Angst unter Aushebelung der ökonomischen Gesetze mittels gestohlenem Geld.
  • Das Wort "Währung" kommt von "wahr". Der Zusammenbruch des Euro beweist, daß das ganze politiche und wirtschaftliche System der Demokraten auf lauter Lügen aufgebaut ist.

Konrad Adam

In einer Welt-Kolumne kommentierte Adam 2006 einen von André Lichtschlag aufgegriffenen Vorschlag Friedrich August von Hayeks, denjenigen Gruppen, welche ihr Einkommen mehrheitlich vom Staat beziehen, also Beamte, Politiker, Arbeitslose und Rentner, das Wahlrecht zu entziehen. Man könne, so Adam, angesichts der Schwierigkeiten der deutschen Politik, sich aus der Fixierung auf unproduktive Haushaltstitel wie Rente, Pflege, Schuldendienst und Arbeitslosigkeit zu befreien, mit einigem Recht bezweifeln, ob die Einführung des allgemeinen Wahlrechts ein Fortschritt gewesen sei.

Verweise


Einzelnachweise

  1. Ludwig Gabriel de Bonald: Essais und Einfälle. Karolinger Verlag, 2006
  2. Helmut Schmidt, Bundeskanzler a. D.
  3. Leibniz
  4. Platon
  5. Thomas von Aquin
  6. * 30. Juni 1801 in Bayonne, Frankreich; † 24. Dezember 1850 in Rom; französischer Ökonom und Politiker.
  7. Aristoteles
  8. Dante, Göttliche Komödie, Fegefeuer, 16.Gesang
  9. Charles Maurice de Talleyrand, (1754 - 1838), französischer Bischof, Staatsmann und Außenminister
  10. Friedrich von Schiller, Demetrius-Fragment
  11. ebenda
  12. Emanuel Schikaneder: Die Zauberflöte
  13. Theodor von Hippel d.Ä., ca. 1800
  14. Theodor Fontane
  15. Egon Friedell
  16. Jacob Burckhardt
  17. Jacob Burckhardt 1878
  18. Oskar Wilde
  19. Hermann Melville
  20. Thomas Jefferson
  21. Mark Twain
  22. Johann Jakob Bachofen: Autobiographische Aufzeichnungen. In: Basler Jahrbuch 1917, S. 328-29
  23. Karl Valentin
  24. Felix Somary
  25. Thomas Mann: Betrachtungen eines Unpolitischen
  26. Bertrand Russell: The Conquest of Happiness. London 1931, S. 84, 91
  27. Winston Churchill
  28. William Buckley
  29. Jorge Luis Borges
  30. Alfred Döblin: Reise in Polen. München 1987, S. 148
  31. Hayek, Friedrich August von: Recht, Gesetzgebung und Freiheit, Bd. 1, München 1980
  32. Walter Leisner, Ordinarius für Staatsrecht an der Universität Erlangen
  33. Corneliu Codreanu
  34. Wilhelm Schwöbel
  35. Montagu Norman, Gouverneur der Bank Of England von 1920-1944, bei einer Ansprache vor der Bankiervereinigung der Vereinigten Staaten von Amerika in New York 1924
  36. Prof. Rudolf Burger, ehem. Rektor der Universität für angewandte Kunst Wien
  37. Martin R. Harrell, deutscher Schriftsteller
  38. Wolf Biermann. In: ND 26. 3.2007. Biermann formulierte auch den schönen Satz: "Anders als in der stabilen Diktatur sind Politiker in Demokratien einem permanenten Wahlkampf unterworfen." (Aufbau. Mai 2012. Sein dortiger Aufsatz ist sehr lesenswert.)
  39. Horst Mahler
  40. ARD 5.12.2004, 23.20 h
  41. Dieter Lenzen, WELT online, 13 7.2011
  42. Hans Domizlaff: Die Geburtsfehler der Demokratie als Herrschaftsform.
  43. Max Horkheimer: Zur Kritik der instrumentellen Vernunft S. 38.
  44. Theodor Fontane
  45. Edgar Julius Jung
  46. Max Planck war Mitglied der DVP, der Partei Stresemanns, die liberale innenpolitische Ziele verfolgte.
  47. Karl Barth in Können die Deutschen wieder gesund werden?
  48. Wilhelm Liebknecht, einer der Gründerväter der SPD
  49. Graf Raczynski auf die Anfrage nach 1875, auf seinem Grundstück in Berlin einen "Reichstag" bauen zu lassen.
  50. Macaulay
  51. Eduard von Hartmann Zur Zeitgeschichte. 1899
  52. Eduard von Hartmann, zitiert nach Friedell, Kulturgeschichte, S. 1296
  53. RTL-Sendung "7 Tage, 7 Köpfe" 29.11.2002, 22.15h
  54. Arthur Schopenhauer
  55. Dieter Hallervorden, SFB "B 1" am 1. Januar 2003
  56. Vera Lengsfeld, WELT online, 20. 7. 2012
  57. RBB 27. 6.2004
  58. 19.12.2004: Wahlkommission getötet.
  59. Carlo Sforza (1872-1952) italienischer Politiker
  60. In: Diktatur der Kunst. Das radikalste Buch (Band 1). König, Köln 2011; S. 21
  61. In: Diktatur der Kunst. Das radikalste Buch (Band 1). König, Köln 2011; S. 61
  62. Alles: 1998 zum Thema »Freiheit und Wahrheit« im Sammelband »1848 - Erbe und Auftrag« (Aula-Verlag, Graz)