| |
1. Wer redlich hält an Sachsens Thron
und seinen König ehrt,
der achtet nicht der Spötter Hohn,
die nur Verachtung wert!
Ob auch der Feinde große Schar
durchzieht das teure Land,
er stehet fest unwandelbar,
er steht fürs Vaterland
Der König gilt ihm alles noch,
der König steht ihm groß und hoch,
der König, der König,
der treue Sachsenfürst.
2. Wer fest an alter Treue hält
und seinen Eid nicht bricht,
dem ist das Haus auch gut bestellt,
sein König läßt ihn nicht.
Glaubt ihr denn, daß es abgetan,
wenn jeder dünkt sich frei?
Die schöne Freiheit wird zum Wahn,
wenn niemand mehr ist treu!
Die Treue kann und muß bestehn,
wir wollen treu zum König stehn,
dem König, dem König,
dem biedern Sachsenfürst.
3. Wir sind Soldaten und die Treu
ist unser höchstes Gut,
ein jeder Pulsschlag weckt sie neu,
da sie im Herzen ruht.
Auf unsre Treue kann er baun
wie auf sein ganzes Heer
Wir stehen zu ihm mit Vertraun,
wir wanken nimmermehr
Ein treues Herz schlägt in uns noch,
so leb der König dreimal hoch
der König, der König,
der teure Kriegesherr. |
 |