| |
1
Gott erhalte unsern Kaiser,
unsern Kaiser Ferdinand!
Reich’, o Herr, dem guten Kaiser
Deine starke Vaterhand!
Wie ein zweiter Vater schalte
Er an Deiner Statt im Land!
Ja, den Kaiser, Gott erhalte,
unsern Kaiser Ferdinand!
2
Laß in seinem Rate weilen
Weisheit und Gerechtigkeit!
Laß ihn seine Sorgen teilen
zwischen Zeit und Ewigkeit!
Daß er hier sein Reich verwalte
nur als Deines Reiches Pfand!
Ja, den Kaiser, Gott! erhalte,
unsern Kaiser Ferdinand!
|
3
Gib ihm Frieden, gib ihm Ehre,
wenn die Ehre ruft zum Krieg!
Sei mit ihm und seinem Heere,
unsern Fahnen schenk den Sieg!
Wo sie wallen, da entfalte
Segen sich für jeden Stand!
Ja, den Kaiser, Gott! erhalte,
unsern Kaiser Ferdinand!
4
Alles wechselt im Getriebe
Vielbewegter Erdenwelt;
Doch erprobter Treu' und Liebe
Ward die Dauer beigesellt.
Uns're Treue bleibt die alte,
Unauflöslich ist ihr Band:
Ja, den Kaiser, Gott! erhalte,
Unsern Kaiser Ferdinand!
|