Archiv Reichslyrik

zuletzt aktualisiert 1 Adventus 2010

 

  Gebet für ein christliches Deutschland
  Heimseite
  Das Monarchieforum
  Bibliographien
  J. S. Bach
  Dichtungen
  Kontakt
   Archiv |   Kuehnelt-Leddihn |   Die Weisse Rose  |   Geistliche Texte |   Imperialgeschichte |   Imperialverfassung |   M. Claudius
 

Laßt Furcht und Pein


 Christoph Runge, Berlin
 

1. Laßt Furcht und Pein
weit von uns sein,
denn ich will euch jetzt große Freud’ anzeigen!
Und mein Bericht
will diese Pflicht,
daß ihr zu dem sollt Herz und Ohren neigen.

2. Wonach sich vor
so manches Ohr
und frommes Herz gesehnet, ist erschienen.
Drum lasset Freud
ohn’ alles Leid
in eurer Seel und matten Sinnen grünen.

3. Ich meld’ euch heut
an solche Freud,
die allem Volk der Welt ist widerfahren.
Drum werft das Leid
weit von der Seit
all’ die zuvor in Angst ertränket waren.

4. Seid froh dieweil
nun euer Heil
ist heut’ ein Gott und auch ein Mensch geboren.
Der, welcher ist
der Herr und Christ,
in Davids Stadt von vielen auserkoren.

5. Das treue Herz
nimmt unsern Schmerz
auf sich und liegt da dürftig in der Krippen.
Ach könnten dir
g’nug Dank dafür
auch bringen jetzt mein Herz und meine Lippen.

6. Zwar geht uns vor
der Engel Chor
will, uns zur Lehr’, dem Herrn ein Loblied singen,
daß Berg und Tal
ja Himmelssaal
von Lieb und Ehr’ des Höchsten soll erklingen.

7. Dank sag’ ich dir,
o meine Zier,
daß du ein Mensch, da ich war ganz verloren,
auch mir zu gut
in Fleisch und Blut
gekommen bist, also ein Mensch geboren.

8. Der Engel Chor
läßt deine Ehr’
im Himmel hoch und in der Luft erschallen.
Es wohne bei
den Menschen frei
auf Erden fort der Fried’ und Wohlgefallen.

Zum Archiv der Monarchieliga

Geschichte des Imperiums

Zur Heimseite der Monarchieliga