1 Chorus: Preise dein Glücke, gesegnetes Sachsen
Preise dein Glücke, gesegnetes Sachsen,
weil Gott den Thron deines Königs erhält!
Fröhliches Land,
danke dem Himmel und küsse die Hand,
die deine Wohlfahrt noch täglich läßt
wachsen
und deine Bürger in Sicherheit stellt. |
Warum ist Sachsen gesegnet? WEIL
Gott den Thron des Königs erhält. Die Konjunktion
WEIL bedeutet aber auch s.v.w. „so lange“.
Wir lernen daraus, daß Gott auch seine Segenshand
abziehen kann, wie 1918/19 geschehen. Dies wird aber,
dank Gottes Zusagen, auf die wir uns felsenfest verlassen
können, kein Dauerzustand sein. |
2 Rezitativ: Wie können wir, großmächtigster August
Wie können wir, großmächtigster August,
die unverfälschten Triebe
von unsrer Ehrfurcht, Treu und Liebe
dir anders als mit größter Lust
zu deinen Füßen legen?
Fließt nicht durch deine Vaterhand
auf unser Land
des Himmels Gnadensegen
mit reichen Strömen zu?
Und trifft nicht unsre Hoffnung ein,
wir würden noch zu unsrer Ruh
in deiner Huld, in deinem Wesen
des großen Vaters Bild und seine Taten lesen? |
Die Liebe zum König ist
die größte Lust der Untertanen, bei den Demokraten
erstirbt hingegen jede Lust, wie wir betrübten
Auges rings umher wahrnehmen müssen. |
3 Arie: Freilich trotzt Augustus Name
Freilich trotzt Augustus Name,
ein so edler Götter Same,
alle Macht der Sterblichkeit.
Und die Bürger der Provinzen
solcher tugendhaften Prinzen
leben in der güldnen Zeit. |
Daß Augustens Name der
Macht der Sterblichkeit dauerhaft trotzt, darf nach
200 Jahren als bewiesen gelten. An die Demokraten wird
sich hingegen schon bald niemand mehr erinnern. |
4 Rezitativ: Was hat dich sonst, Sarmatien, bewogen
Was hat dich sonst, Sarmatien, bewogen
daß du vor deinen Königsthron
den sächsischen Piast,
des großen Augusts würdgen Sohn,
hast allen andern fürgezogen?
Nicht nur der Glanz durchlauchter Ahnen,
nicht seiner Länder Macht,
nein! sondern seiner Tugend Pracht
riß aller deiner Untertanen
und so verschiedner Völker Sinn
mehr ihn allein
als seines Stammes Glanz und angeerbten Schein
fußfällig anzubeten hin.
Zwar Neid und Eifersucht,
die leider! oft das Gold der Kronen
noch weniger als Blei und Eisen schonen,
sind noch ergrimmt auf dich, o großer König,
und haben deinem Wohl geflucht.
Jedoch ihr Fluch verwandelt sich in Segen
und ihre Wut ist wahrlich viel zum wenig,
ein Glücke, das auf Felsen ruht,
im mindsten zu bewegen. |
Das Gold der Wettiner Kronen
wird leider bis zum heutigen Tage vom Neid der Demokraten
heimgesucht, wie gerade im vergangenen Jahr 2006 wieder
spürbar wurde. Doch auch dieser Fluch der scheußlichen
„Freistaats“demokraten wird sich schon bald
Deo gratias
in Segen wandeln! |
5 Arie: Rase nur, verwegner Schwarm
Rase nur, verwegner Schwarm,
in dein eignes Eingeweide!
Wasche nur den frechen Arm
voller Wut
in unschuldger Brüder Blut,
uns zum Abscheu, dir zum Leide!
Weil das Gift
und der Grimm von deinem Neide
dich mehr als Augustum trifft. |
Das, was Bach wahrscheinlich
kaum ahnen konnte, wurde nach dem Sturz der Wettiner
in Polen und Sachsen Wirklichkeit: Rasender demokratischer
Mordterror, der sich bis zum heutigen Tage jeder Beschreibung
verweigert. |
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6 Rezitativ: Ja ja, Gott ist uns noch mit seiner
Hülfe nah
Ja, ja!
Gott ist uns noch mit seiner Hülfe nah,
und schützt Augustens Thron!
Er macht, daß der gesamte Norden
durch seine Königswahl befriedigt worden.
Wird nicht der Ostsee schon
durch der besiegten Weichsel Mund
Augustus’ Reich zugleich
mit seinen Waffen kund?
Und lässet er nicht jede Stadt,
die sich so lang ihm widersetzet hat,
mehr seine Huld als seinen Zorn empfinden?
Das macht, ihm ist es eine Lust,
der Untertanen Brust
durch Liebe mehr denn Zwang zu binden. |
Zu Recht weist die Kantate darauf
hin, daß unter den christlichen Herrschern die
Brust der Untertanen durch Lust und nicht, wie bei den
Demokraten, durch Zwang, Lüge und Terror gebunden
wird. |
7 Arie: Durch die von Eifer entflammeten Waffen
Durch die von Eifer entflammeten Waffen
Feinde bestrafen,
bringt zwar manchem Ehre und Ruhm.
Aber die Bosheit mit Wohltat vergelten,
ist nur der Helden,
ist Augustens Eigentum. |
Daß man Bosheit auch mit
Wohltat vergelten kann, dürfte die Welt seit 1917
vergessen haben. Die größte Wohltat wird
es allerdings sein, wenn sich die Demokratensekte wie
Spreu im Winde verflüchtigt. |
8 Rezitativ: Laß doch, o teurer Landesvater, zu
TENOR: Laß doch, o teurer Landesvater, zu,
daß unsre Musenschar
den Tag, der dir so glücklich ist gewesen,
an dem im vorgen Jahr
Sarmatien zum König dich erlesen,
in ihrer unschuldvollen Ruh
verehren und besingen dürfe.
BASS: Zu einer Zeit,
da alles um uns blitzt und kracht,
ja, da der Franzen Macht,
(die doch so vielmal schon gedämpfet worden)
von Süden und von Norden
auch unserm Vaterland mit Schwert und Feuer dräut,
kann diese Stadt so glücklich sein,
dich, mächtgen Schutzgott unsrer Linden,
und zwar dich nicht allein,
auch dein Gemahl, des Landes Sonne,
der Untertanen Trost und Wonne,
in ihrem Schoß zum finden.
SOPRAN: Wie sollte sich bei so viel Wohlergehn
der Pindus nicht vergnügt und glücklich sehn!
ALLE: Himmel, laß dem Neid zu Trutz
unter solchem Götterschutz
sich die Wohlfahrt unsrer Zeiten
in viel tausend Zweige breiten! |
In diese Bitte stimmen wir mit
allen treuen Untertanten gern ein! |
9 Chorus: Stifter der Reiche, Beherrscher der
Kronen
Stifter der Reiche, Beherrscher der Kronen,
baue den Thron, den Augustus besitzt!
Ziere sein Haus
mit unvergänglichem Wohlergehn aus!
Laß uns die Länder in Friede bewohnen,
die er mit Recht und mit Gnade beschützt. |
Heilige Maria,
heilige Elisabeth,
heilige Hedwig,
heilige Mathilde,
alle deutschen Heiligen,
bittet an Gottes Thron um treue Herrscher auf den Thronen
der Christenheit!
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