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Lebewohl noch schnell zu sagen,
Da der Tag zu grau’n begann,
Trat noch einmal Kaiser Albrecht
In den stillen Frauensaal.
Und er fand dort die Gemahlin,
Die in bittrem Kummer saß,
Heiß verweint im Morgenstrahle,
Nahm sie herzlich noch in Arm.
Zieh nur heute nicht von dannen,
Denn so blutrot ist der Tag
Überm Walde aufgegangen,
Und zum Sterben ist mir bang.
Fern schon wehen meine Fahnen,
Aus dem Tal ruft Hörnerklang,
Deine Lieb wird Gott bewahren,
Wenn die Feldschlacht draussen rast.
Und es legte Helm and Panzer
Schnell nun Kaiser Albrecht an,
Stieg dann freudig auf den Rappen,
Funkelnd hoch im Morgenglanz.
Von dem Schloss, von der Altane
Weint sie lang hinaus ins Land,
Grüsst die Ziehnden in dem Tale
Noch viel tausend, tausendmal.
Wie sie nun hinunterkamen
Tiefer in den dunklen Wald,
Traten aus dem Wald Gedanken
Seltsam Kaiser Albrecht an.
Jetzo erst so ganz empfand er
Ihrer Worte tiefe Kraft,
Ihre Treu, das holde Bangen,
Ihres süsses Leibs Gestalt.
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Und die Tränen linde drangen,
Und so gar betrübt er sann,
Da die Vogel lustig sangen,
Schloss and Berg versunken war,
Wie so wunderschön die Matte!
Ists doch, als ob Wald and Bach
Mir hier Liebes wollten sagen,
Alles doch so unbekannt!
Mögen weiterziehn die andern,
Freudig grüsst von fern ihr Klang,
Ich will hier ein wenig rasten,
Denn so schwül wird dieser Tag.
Kaiser Albrecht! Kaiser Albrecht!
Bleib zu dieser Stunde wach!
Stimmen gehen in dem Walde,
Näher schleicht schon der Verrat.
Schönes Schloss, vielheitre Tage
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Schlummernd Rauschen, Vogelsang -
Wolken, über mir gegangen -
Schoner grüner Wiesenplan -
Und dort hat ihn überfallen
Böser Ritter dunkle Schar,
Herzog Johann wars von Schwaben,
Der sein eigner Neffe gar.
Ferner wohl die Hörner klangen,
irrend durch die Waldesnacht, -
Euer Herre ist erschlagen
Auf dem grünen Wiesenplan.
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