Zur Lektüre in den zwölf heiligen Weihnächten eignet
sich nächst der hl. Schrift nichts besser als das Buch „Liberalismus
ist Sünde“ von Dr. Felix Sardà, das wir erstmals
seit über 100 Jahren der Weltöffentlichkeit präsentieren.
Der kirchliche Abwehrkampf gegen den Liberalismus wurde im 19. Jh. mit
zwar scharfen, doch zunehmend erlahmenden Waffen geführt. Sardà
gehörte zu den wenigen in Spanien, die dem ja auch in Spanien entstandenen
Liberalismus, dieser ungeheuerlichen Pest des menschlichen Geistes,
den schonungslosen Kampf ansagten und dabei auf erheblichen Widerstand
stießen, auch bereits „innerhalb“ der Kirche. Immerhin
wurde er damals noch von Rom her unterstützt, dies dürfte
seit dem angeblichen Konzil dort wohl nicht mehr vorgekommen sein.
Auch in dem von heute her gesehen idyllischen Reich der Habsburger
Monarchie hatten die Liberalen bereits fast eine Allmachtsposition erreicht.
Es ist erschütternd zu lesen, daß bereits in den 80er Jahren
des 19. Jahrhunderts die Macht der Demokraten so groß war,
daß ein offener Kirchenhasser zum Rektor der Wiener Universität
gewählt werden konnte, also unmittelbar vor der Nase des Kaisers.
Die Verhältnisse waren vom Liberalismus bereits so zerrüttet,
daß man Österreich das „Vaterland der Unwahrscheinlichkeiten“
zu nennen gezwungen war. Das österreichische Vorwort unseres Werkes
führt aus:
„Es ist bedauerlich, daß unser ganzes Staatswesen auf
der Grundlage des Liberalismus aufgebaut ist. Die katholische Religion
ist eine, vom Staate allerkannte, aber auch überwachte und reglementierte
Kirche, anerkannt wie die lutherische, die mosaische Konfession, doch
weitaus mehr vom Staate beherrscht als jene. … Es ist kalt geworden
im katholischen Lande ... Es ist die kapitalistische Ära ...
gekommen: Folge des Liberalismus.“
Wenn Sie wünschen, daß es in ihrer Familie und in dem inzwischen
durch die Demokraten fast vollständig ruinierten Deutschland und
Österreich etwas wärmer wird, dann kann ich nur dringend empfehlen,
die Ratschläge von Dr. Sardà zu befolgen:
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Aus allen Parteien, Gewerkschaften, nicht-kirchlichen
Vereinen etc. sofort austreten und diese fortan meiden! |
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Keinerlei Beziehungen zu Demokraten unterhalten, keine ihrer
Publikationen lesen, alle demokratischen Medien meiden, auch keine
Leserbriefe, Proteste oder ähnliches schreiben. |
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Keine Stimme für Demokraten, auch nicht für „rechte“,
„christliche“, „konservative“. Meiden
Sie fortan die Wahlurne, Sie werden sehen wie gut ihnen
das tut! |
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Schärfen Sie diese Regeln auch Ihrer Familie, Ihren Freunden,
Ihren Mitarbeitern und Schutzbefohlenen ein. |
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Scheuen Sie sich nicht, bei jeder Gelegenheit klar und deutlich
zu sagen, was von den Liberalen und den Demokraten zu halten
ist! |
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Verwehren Sie jedem Demokraten den Eintritt in Ihr Heim und
nehmen Sie von Demokraten nichts an! |
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Gehen Sie nie zu Beerdigungen von Demokraten! Heucheln Sie
kein Bedauern, sondern geben Sie zum Ausdruck, wie schön
es wäre, wenn die Demokraten ausnahmslos verschwänden. |
Noch einige Anmerkungen zur Edition:
Rechtschreibung und Zeichensetzung wurden vorsichtig angeglichen,
die Rechtschreibung den Regeln von 1910 angepaßt. Die teils
altmodischen Wortformen wurden hingegen nicht verändert.
Die Absätze wurden lesefreundlicher gestaltet. Unbestimmte
Zahlworte wie „Alle“ und „Viele“ haben
wir i.A. in Großschreibung belassen. Römische Ziffern
haben wir dem heutigen Gebrauch entsprechend in arabische umgewandelt.
Die Fußnoten stammen von unserer Hand. Hervorhebungen durch
Sperrung stammen vom ersten österreichischen Herausgeber.
Wie in ihr Geweb’ die Spinne,
spinnt er sich in Lügen ein.
Was er sage, was er sinne,
Lug’ und Trug nur kann es sein,
Tugend nenn’, was unablässig,
er verspottet und verhöhn,
Ehrenmann, den er gehässig,
stets verfolget und verhöhnt!
Meide ohne lang zu fragen,
was er preist und ihm gefällt!
So weißt Du in allen Lagen,
wie’s um dies System bestellt.
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