Archiv der Monarchieliga

zuletzt aktualisiert: 1 Adventus 2010

 

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Biographie von Augusto Pinochet Ugarte

Augusto Pinochet Ugarte, Fahnenträger der Infanterieschule 1940, Sohn von Herrn Augusto Pinochet Vera und von Frau Avelina Ugarte Martinez wurde am 25. November 1915 in Valparaiso geboren. Seine schulische Ausbildung absolvierte er im Seminar Sankt Rafael von Valparaiso, im Institut von Quillota der  Maristen-Brüder, in der Schule der französischen Brüder von Valparaiso und in der Militärschule, in die er im Jahre 1933 eintrat. Nach vier Jahren Studium schloß er als Infanterie-Fahnenträger die Militär-Schule ab und wurde zur Infanterieschule in San Bernardo beordert.

Im September 1937 wurde er dem Regiment „Chacabuco“ in Concepción zugeteilt. Später wurde er als Unterleutnant in das Regiment Maipo, der Garnison Valparaiso versetzt. 1940 kehrte er in die Infanterieschule zurück. Im Jahr darauf wurde er nach seinem Aufstieg zum Leutnant in die Militärschule versetzt.

Im Januar 1943 verehelichte er sich mit Frau Lucia Hiriart Rodriguez, mit der er fünf Kinder hat - drei Töchter und zwei Söhne.

Ende 1945 wurde er dem Regiment „Carampangue“, in Iquique zugeordnet. 1948 trat er in die Kriegsakademie ein, wo er sein Studium zurückstellen mußte, weil er zu einem Diensteinsatz im Kohlenrevier von Lotta als jüngster Offizier beordert wurde. Im Jahr darauf kehrte er zu seinem Studium in die Akademie zurück.

Nach Erreichen des Titels Offizier des Generalstabes im Jahr 1951 kehrte er in die Militärschule zurück, wo er zum Kommandanten des sechsten Jahrganges als Professor des Militärkurses beordert wurde. Gleichzeitig erteilte er als Aushilfe-Professor Unterricht an der Kriegsakademie in den Fächern Militärgeographie und Geopolitik. Parallel zu dem, war er als Direktor der amtlichen Zeitschrift Cien Aguilas (Hundert Adler) aktiv, dem Presseorgan der Stammesausbildungseinrichtung für Offiziere.

Zu Beginn des Jahres 1953 wurde er für zwei Jahre dem Regiment Rancagua in Arica mit dem Dienstgrad Major, zugeordnet. Danach wurde er in der Kriegsakademie zum Professor ernannt, weshalb er nach Santiago zurückkehrte, um seine Dozententätigkeit wieder aufzunehmen. Später nahm er sein Studium wieder auf und erlangte das Abitur. Mit diesem Titel trat er in die juristische Schule der Universität von Chile ein und begann das Jurastudium.

Zu Beginn des Jahres 1956 wurde er zusammen mit einer Gruppe Offiziere für eine Militärmission auserkoren, die mit einer Einrichtung der Kriegsakademie von Quito zusammenarbeitete, weshalb er sein Jurastudium unterbrechen mußte. Er verweilte dreieinhalb Jahre in der genannten Mission. Während dieser Zeit widmet er sich der Unterrichtserteilung und setzt seine Studium in Geopolitik, Militärgeographie und Intelligenzdienst fort.

Ende 1959 kehrte er nach Chile zurück und wurde dem Hauptquartier der 1. Division des Heeres in Antofagasta zugeordnet. Im folgenden Jahr wurde er als Kommandant des glorreichen Regiments Esmeralda der 7. Linie bestimmt. Seine Führungstätigkeit wurde 1963 mit der Ernennung zum Konrektor der Kriegsakademie belohnt. 1968 wurde er in Santiago zum Chef des Generalstabes der II. Division des Heeres ernannt und Ende des Jahres zum Brigadegeneral befördert. Bei dieser Gelegenheit wurde er Chefkommandant der VI. Division, der Garnison in Iquique. In seinem neuen Amt wurde er zum auswärtigen Verwaltungsoffizier der Provinz Tarapaca, wo er Regierungsangelegenheiten zu bewältigen hat. Im Januar 1971 wurde er zum Divisionsgeneral befördert und zum General Kommandant der Garnison des Heeres in Santiago. Später, Anfang 1972, wurde er zum Chef des Generalstabes der Armee ernannt. In einer intern verworrenen Situation, wurde er am 23. August 1973 zum Chef-Kommandanten der Armee ernannt.

Unhaltbare Situationen zwangen die Streitkräfte und die Carabineros de Chile, dem Ruf der Bürger folgend, am 11.September 1973 einen Militärputsch ins Werk zu setzen und die Regierung zu übernehmen, so wie die zerbrochenen nationalen Institutionen wiederherzustellen. Es begann eine Periode des nationalen Wiederaufbaus, die sich auf die Grundsatzerklärung vom März 1974 berief,, die später in der Verfassung des Dokumentes „Objetivo Nacional del Gobierno de Chile“ ihren Niederschlag fand.

Verschiedene politische Ansätze wurden ab dann erzeugt, welche für die spätere Entwicklung im Land grundlegend sein sollten und erhalten geblieben sind als Grundlage für sein Wachstum. Von besonderer Bedeutung ist die Reform der Verwaltung, 1975 begonnen, welche die Einteilung Chiles in 13 politische Verwaltungsbezirke durchstrukturiert. Durch die Dezentralisierung können nun viele Entscheidungen getroffen werden. die bisher in Händen der Zentralregierung lagen. Dadurch ist es zu einem bisher noch nie da gewesenen Aufschwung gekommen.

Im Jahr 1976 begann eine Verfassungsstudienkommission eine ausführliche und tiefgehende Analyse, um eine neue Grundsatzkarte zu verfassen, welche 1980 durch ein Plebiszit von einer breiten Mehrheit der Bevölkerung bestätigt wurde. Nachdem die Regierung eine Krise, durch die sie mit dem Nachbarland Peru konfrontiert worden war und welche beinahe zu einem Kriege geführt hatte, mit Erfolg überwunden hatte, wurde sie 1978 mit einer heiklen Situation konfrontiert, die zu einen Krieg mit Argentinien hätte führen können. Doch 1984 schlossen beide Länder vor dem Papst Johannes Paul II. einen Friedens- und Freundesvertrag. Als Zeichen des errungenen Friedens besucht der Heilige Vater im Jahre 1987 Chile.

Nährend seiner Regierung wurden zum Wohl des Volkes viele Werke vollbracht, unter denen die besonders hervorragenden der Bau der „carretera Longitudinal Austral“ (die „Nord-Süd“ Landstraße) welche Tausende von Bewohnern ermöglichte, über einen Landweg miteinander in Verbindung zu kommen, und ein Gebiet zu erschließen, das reich an Bodenschätzen und Wälder ist und dem Tourismus bisher unbekannt war. Im September 1986 war Präsident Augusto Pinochet Ziel eines hinterhältigen Attentates in der Gegend von Achupallias, Cajón del Maipo, dem er mit dem Leben davon kam, während vier seiner Leibwächter starben und neun verletzt werden.

Im Einklang mit den in der Verfassung festgelegten Beschlüssen, entschied die Bürgerschaft im Oktober 1988, sich für die verfassungsmäßige Alternative für das Jahr 1989 Wahlen anzukündigen, die dann von der Bürgerschaft vorbildlich vollbracht wurden und mit der Übergabe der Regierungsmacht im März 1990 an Patricio Aylwin A. endete. Ab dem gleichen Zeitpunkt blieb Augusto Pinochet Chefkommandant der Armee, währenddessen zielte seine Tätigkeit auf die Erstellung einer Einschätzung der institutionellen Lage ab, die einen Rahmen bieten könnte, um eine Modernisierung zu planen, die den Erhalt der geschichtlichen Werte im Auge hat und im Einklang mit den wissenschaftlichen und technologischen Fortschritte der gegenwärtigen Welt steht. Das (fertige) Konzept veröffentlich er im Jahre 1992. Am 18. Juli 1994 veröffentlicht er sein geopolitisches Konzept um die inneren Grenzen zu erobern. Eine vollständige professionelle Arbeit, das Ergebnis langer und eifriger Studien, stellt er im Dienste der Nation, als einen Beitrag für die Regierungsarbeit zum Wohle des Landes.

Zwischen 1994 und 1997 widmete er sich zusammen mit seinem Generalstab der Durchführung der ersten Phase des Planes Alcazar, welcher u. a. die Erziehung der Rahmenverbände der Offiziere und der Unteroffiziere, die Verbesserung des Wohlstandes und der Lebensqualität des Personals und der Familien, den Ersatz des obsoleten Materiales durch moderneres und die Organisation und Neueinteilung der Einheiten, im Einklang mit den wirklichen institutionellen Bedürfnissen.

Durch einen einstimmigen Beschluß der Generale der Institution wurde ihm mit Datum 6. März 1998 der Ehrentitel eines Verdienten Chefkommandanten der Armee von Chile überreicht. Am 10. März 1998, im Einklang mit der Verfassung, übergab er die Führung der Armee dem Generalleutnant Ricardo Uzurieta Caffarena, vom Präsidenten der Republik, Eduard Frei Ruiz Talge, in einer feierlichen Zeremonie im Ehrenhof der Militärschule, wo er die höchsten Ehren empfing entsprechen seiner hohen Investitur, in Gegenwart der höchsten Autoritäten des Landes, angeführt durch S. E. den Präsident der Republik.

Im Einklang mit den Bestimmungn der Carta Fundamental und angesichts seiner Ranges als Ex-Präsident der Republik leistet er am 11. März 1998 als Senator auf Lebenszeit den Schwur im Nationalkongreß in der Stadt Valparaiso.

Auswahl der Werke Augusto Pinochets

Sintesis Geográfica de Chile, Argentina, Bolivia y Peru. 1953

Geografia Militar. 1957

Geopolitica. 1968

Ensayo de un Estudio Preliminar de una Geopolitica de Chile.1965

La Guerra del Pacifico, Campaña de Tarapacá. 1972

El Dia Decisivo“. 1979

Politica. Politiqueria y Demagogia. 1984

Transicion Consolidación Democrática 1984 - 1989. 1989

Camino Recorrido, Memorias de un Soldado, Tomo 1 (1990), Tomo 2 (1991); Tomo 3 (1993/94)

Principales Discursos del Commandante en Jefe del Ejército. 1990 - 1998

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