Archiv der Monarchieliga

zuletzt aktualisiert: 1 Adventus 2010

 

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„Demokratie - Der Gott, der keiner ist“

Eine Zusamenfassung der Aussagen des Buches von Hans-Hermann Hoppe

Wie in unserer Buchbesprechung vom vorigen Jahr (2004) versprochen, kommen wir auf das Buch von Hans Hermann Hoppe „Der Gott, der keiner ist“ zurück. Wir legen eine kurze Zusammenfassung des Buches vor, für all diejenigen, die das Buch nicht besitzen oder für die es aus anderen Gründen nicht erreichbar ist.

Es sei festgehalten, daß im Gegensatz zu vielen Meinungsäußerungen das Buch von Hoppe kein Pamphlet, keine Streitschrift, sondern eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Demokratie-Ideologie und -praxis ist, in der äußerst sorgfältig argumentiert wird. Insofern sollten sich alle Konservativen, auch die Anti-Liberalen, sorgfältig mit Hoppes Buch auseinandersetzen. Hoppe kommt im zehnten Kapitel auch auf das Verhältnis von Konservativen und Liberalen [Libertären] zu sprechen. Seine Schlußfolgerungen sind zwingend, wie wir meinen. Daß es über die von Hoppe analysierten Probleme hinaus weiterhin erhebliche Gegensätze zwischen Konservativen und Liberalen gibt, darf auch von uns nicht verschwiegen werden. Diese Auseinandersetzung zwischen Konservativen und Liberalen muß jedoch innerkirchlich ausgetragen werden, bevor sie überhaupt fruchtbar werden kann!

 

Inhaltsverzeichnis:

 1. Über Zeitpräferenz, Regierung und den Prozeß der Entzivilisierung
 2. Monarchie, Demokratie und natürliche Ordnung
 3. Über Monarchie, Demokratie, öffentliche Meinung und Entlegitimierung
 4. Über Demokratie, Umverteilung und die Zerstörung des Eigentums
 5. Über Zentralisierung und Sezession
 6. Über Sozialismus und Entsozialisierung
 7. Über freie Einwanderung und erzwungene Integration
 8. Über freien Handel und beschränkte Einwanderung
 9. Über Kooperation, Stamm, Stadt und Staat
10. Über Konservatismus und Libertarismus
11. Über die Fehler des klassischen Liberalismus und die Zukunft der Freiheit
12. Über Regierung und die private Produktion de Verteidigung
13. Über die Unmöglichkeit beschränkter Regierung und die Aussicht auf Revolution

Zu Kapitel 1: Über Zeitpräferenz, Regierung und den Prozeß der Entzivilisierung

Hier wird eine Lehre des Grenznutzens in Korrelation mit der Zeitpräferenz entwickelt. In diesem Zusammenhang über Eigentumsrecht, Kriminalität, Regierungskriminalität und Dezivilisierung.

Hoppe weist darauf hin, daß Herrschaft nur aufgrund personaler Autorität rechtmäßig sich ausbilden kann. Weil Massen oder „Mehrheiten“ unmöglich natürliche Autorität besitzen können (da dies eine persönliche, individuelle Eigenschaft ist), können demokratische Regierungen ihre Legitimität nur auf unnatürliche Weise erlangt haben - typisch durch Krieg oder Revolution.

    • Privater Besitz an der Regierung (z.B. Monarchie) schwächt Interesse an Enteignung, schützt also das Privateigentum, da Enteignungen die produktiven Kräfte schwächen und da der Herrscher ja dieser Kräfte bedarf um seinen Herrschaftsbereich dauerhaft zu erhalten und zu pflegen. Dieser Gedanke wird mit starken Belegen ausgeführt.

    • Die Demokraten sind hingegen darauf angewiesen, die laufenden Einnahmen, d.h. die produktiven Kräfte gnadenlos auszubeuten und zerstören so den Kapitalstock, d.h. das Volksvermögen.

    • Demokraten leben nicht von Schöpfertum und Produktivität, sondern von Zerstörung und Umverteilung, vom Ruin aller schaffenden Kräfte.

    • Die kriegtreibende Natur der Demokratie und die pervertierte Kriegführung der Demokraten durch Massenmord an Unschuldigen und flächendeckende Totalzerstörung.

    • Demokratie ist also Zerstörung der Zivilisation

Zu Kapitel 2: Monarchie, Demokratie und natürliche Ordnung

    • Der Zeithorizont der Monarchie ist die Ewigkeit, die Demokratie hingegen denkt in Jahren, neuerdings immer mehr in Monaten, entsprechend ändert sich das Verhalten der Menschen und der Gesellschaft.

    • Privatregierer bemüht sich darum, den Kapitalstock, den Wert seines Landes zu erhalten, die Demokraten natürlich nicht.

    • Entgegen landläufigen Vorurteilen ist der Untertan ist in der Monarchie sicherer gegenüber allfälligen Übergriffen der Regierung.

    • Demokratie entwickelt die Tendenz zu einer exzessiven Ausweitung des Wahlvolkes. Beispiel:

Wahlrechtsentwicklung in Frankreich

1815 - 1830:  100.000  Wähler, weitgehend Großgrundbesitzer
1830:            200.000  Wähler
1848:          8.000.000  Wähler bie der Wahl Napoleon III.

Analog war die Wahlrechtsentwicklung übrigens ziemlich überall in Europa, wo die Wählerei eingeführt wurde, in Deutschland wohl i.A. ab 1848. Die Demokraten betrachten die Ausweitung des Wahlvolkes als großen Fortschritt, deutsche Konservative argumentieren gegen die angelsächsiche antideutsche Hetze sehr häufig, daß Deutschland vor dem 1. WK demokratischer gewesen sei! Heute wählen in der BRD sogar Geisteskranke, Asoziale und Kriminelle jeder beliebigen Art.

    • vom 11. bis zum 20. Jh. war die Staatsquote in allen Staaten stets unter 10%, wobei natürlich die kirchlichen Abgaben eingerechnet sind,

    • der Anteil der vom Staat abhängigen (Beamte etc.) war niemals über etwa 3%,

    • Geld war immer richtiges Geld, erst die Demokraten führten Inflationsgelder in Hülle und Fülle ein. Hier folgen seitenlange Belege ...

    • In der Monarchie ist der Monarch kein Gesetzgeber, hingegen selbst dem Gesetz untergeordnet. Parlamente hingegen sind exzessive Gesetzesproduzenten.

    • Zinssatz und Zukunftsorientierung

    • Kriminalisierung der Gesellschaft als Konsequenz des Rechtsverfalls: Das Phänomen steigender Kriminalitätsraten kann nicht anders erklärt werden als durch den Prozeß der Demokratisierung, durch einen steigenden Grad gesellschaftlicher Zeitpräferenz, einen wachsenden Verlust individueller intellektueller und moralischer Verantwortung und einen gesunkenen Respekt vor dem Recht, gefördert durch eine unablässige Gesetzgebungsflut.

Zu Kapitel 3: Über Monarchie, Demokratie, öffentliche Meinung und Entlegitimierung

Regierungen sind Gebietsmonopolisten, daraus folgt, daß der Preis für Recht und Schutz steigt, und die Qualität sinkt. Da jeder Zutritt zur Regierung hat, steigt die Ungerechtigkeit gegenüber dem Fürstenstaat. Freier Wettbewerb ist nur gut bzgl. Güter, jedoch nicht gut bzgfl. Un-Güter. In der Demokratie darf jeder mit Hilfe des Staates nach dem Un-Gütern, nach dem Gut Dritter streben. Die Eigentümern und Produzenten auferlegte Steuerlast läßt die ökonomische Last von Sklaven und Leibeigenen vergleichsweise modert erscheinen.

Abhilfe:

    1. Man soll die Regierung als illegitim betrachten!

    2. Man soll die Gesetze als Unrecht ansehen und es vermeiden, sie zu erfüllen!

    3. Man soll so wenig wie möglich Steuern zahlen!

    4. Man soll nicht mit Regierungsanhängern verkehren (Parteimitglieder, Beamte etc.)!

    5. Man soll das eigene Eigentum und Vermögen verbergen.

    6. Man soll stets radikale Position vertreten und leben!

Zu Kapitel 4: Über Demokratie, Umverteilung und die Zerstörung des Eigentums

Allgemeines Wahlrecht bedeutet, daß jeder in den Zugriffsbereich aller anderen gerät. „Tragödie der Allmende“. Eine Umverteilung von den Habenden zu den Nichthabenden wird eingeleitet. „Reiche sind normalerweise intelligent und fleißig, Arme sind typischerweise dumm, faul oder beides.“

Die Umverteilung findet nicht unbedingt stets von reich nach arm statt. Die Universitätsausbildung wird beispielsweise i.A. von den Armen zu den Mittelschichten hin finanziert.

Demokratie ist ein gigantischer Umverteilungsmechanismus.

Daraus folgt, daß der Reiz Besitzer zu sein reduziert wird und der Reiz Nichtbesitzer zu sein erhöht wird. Da Armut subventioniert wird, steigt die Armut an.

Die Familie wird geschwächt, Kinderlosigkeit wird prämiert etc. etc.

Nach 100 Jahren Demokratie sind die gesellschaftlichen Reservefonds aufgebraucht und die ungehemmte Verelendung setzt ein.

Zu Kapitel 5: Über Zentralisierung und Sezession

    • Zentralisierung und wirtschaftlicher Wohlstand steht bestenfalls in einem scheinbaren Verhältnis.
      (siehe Verhältnis Albanien - Schweiz; USA - Sowjetunion)

    • Kapitalismus und Leistungsfähigkeit blühte auf gerade in kleineren, konkurrierenden Einheiten: Italienische Stadtstaaten; sezessionistische Niederlande.

    • Liberalen Staaten gelingt es oft, ihren Wohlstand und ihre Qualitätsbevölkerung in Machtzuwachs umzumünzen. Dies ist das Geheimnis von Englands Erfolg im 19. Jh.

    • Je erfolgreicher sie sind (z.B. USA), desto geringer wird ihr oft Interesse an der liberalen Politik festzuhalten!

Sezession

    • Ist nur anzustreben, wenn die neue Regierung besser ist, als die alte

    • Die Beziehung des sezessionierten Territoriums zum Altstaat wird verbessert, da alle erzwungenen zentralstaatlichen Beziehungen wegfallen und durch bessere freiwillige Vertragsbeziehungen ersetzt werden.

    • Sezession fördert die monetäre Integration und fördert die Rückkehr zu tatsächlichem Geld. Es folgt das bekannte Goethe-Zitat!

Zu Kapitel 6: Über Sozialismus und Entsozialisierung

Wohlstand entsteht durch - ursprüngliche Aneignung, - die Herstellung von Gütern, - Handel, der stets zu Höherwertigkeit führt. Sozialismus benachteiligt alle drei Wohlstandsquellen und führt dementsprechend zu Verarmung, auch weil der Markt wegfällt. Karriere ist nur mehr durch politischen Opportunismus, nicht mehr durch Leistung und Können möglich.

Wie kann Sozialismus überwunden werden?

    • Sämtliches Staatsvermögen muß als verfallen gelten.

    • Jeder enteignete und umverteilte Besitz muß den tatsächlichen Eigentümern zurückgegeben werden.

    • Die aktuellen Besitzer müssen die Unrechtmäßigkeit des Alteigentümers nachweisen, um selbst Besitzer zu werden.

    • Sind die Alteigentümer nicht zu ermitteln müssen die gegenwärtigen Nutzer in möglichst kleinen Einheitenzu Kollektiveigentümern (AGs) eingesetzt werden.

    • Die Eigentumsanteile müssen völlig frei verhandelbar sein!

    • Resultat muß eine Privateigentumsgesellschaft sein, dies würde gerade die Gesellschaften Osteuropas nach vorne bringen..

    • Diese Politik würde Unmengen von Kapital ins Land bringen.

Zu Kapitel 7: Über freie Einwanderung und erzwungene Integration

Der ökonomische Wert von Immigration hängt von dem Bevölkerungsstatus des betreffenden Gebietes ab. Ist das Gebiet „unterbevölkert"“ kann Immigration zur Steigerung des Reichtums führen, andernfalls wird der Reichtum notwenidger Weise sinken.

Demokraten lieben dumme, faule und asoziale Bevölkerungen, da diese die Demokratie besonders gern legitimieren und die gern zum Objekt der demokratischen Fürsorge auf fremde Kosten gemacht werden können. Dies trifft auch für USA zu, wo mit fortschreitender Demokratisierung immer minderwertigere Bevölkerungen hineingeholt werden (S. 288). Erzwungene wahllose Immigration geht immer einher mit „Anti-Diskriminierung“ ...

Lösung des Problems:

    • Entdemokratisierung

    • Der Zentralregierung muß unbedingt die Hoheit über alle Bevölkerungssachverhalte entzogen werden.

    • Diese muß wieder bei den Gemeinden bzw. bei den Grundbesitzern und freiwilligen Gemeinschaften angesiedelt werden.

    • Also: Dezentralisierung und Sezession.

    • Gemeinden müssen selbst entscheiden können, wer sich in ihnen aufhalten darf und wer nicht!

    • Zuwanderer dürfen grundsätzlich keinen Wohlfahrtsanspruch haben!

Zu Kapitel 8: Über freien Handel und beschränkte Einwanderung

    • Handels-Protektionismus bringt nichts, da er den wechselseitigen Handel einschränkt und somit zu
      weniger Wohlstand führt.

    • Verlust von Wohlstand in England im 19. Jh. und USA derzeit sind nicht durch Freihandel sondern durch Protektionismus und durch Sozialismus bedingt.

    • Argument für Freihandel schließt Segregation nicht aus! Man kann gerne und auf freundschaftlicher Basis auch mit denen handeln, die man nicht im Lande haben will.

Zu Kapitel 9: Über Kooperation, Stamm, Stadt und Staat

Dieses Kapitel bietet eine sehr ausführliche Betrachtung über die Vorteile der Arbeitsteilung. Arbeitsteilige Arbeit ist ertragreicher als isolierte Arbeit. Der moderne Zentralstaat zerstört die Arbeitsteilung zwischen Land und Stadt, u.a. weil er das unterschiedliche Recht nivelliert, weil er die Infrastruktur fördert, allgemeines Durchfahrtsrecht erzwingt etc..

Statt genetischer Verbesserung führt das auch zu genetischer Verarmung, vor allem auch, da die primitiven Stützeempfänger relativ mehr Kinder in die Welt setzen.

Nun werden die Familien zerstört, da es die Demokraten nicht ertragen können, daß es irgend eine Ordnung gibt, die sie nicht beherrschen und durch ihre Pseudo-Gesetze zerstören können. (Dritte Aufklärung)

Ende des Kapitels [Zitat]:

Was folgt aus all diesem? Eindeutig ist die westliche Zivilisation schon seit geraumer Zeit auf Selbstzerstörungskurs. Kann dieser Kurs gestoppt werden, und wenn ja, wie? Ich wünschte, ich könnte optimistisch sein, aber ich bin mir nicht so sicher, daß es hinreichende Gründe für Optimismus gibt. Gewiß, Geschichte wird letztlich durch Ideen bestimmt, und Ideen können sich, zumindest prinzipiell, fast sofort ändern. Aber damit sich Ideen verändern, reicht es nicht aus, daß Menschen erkennen, daß etwas falsch läuft. Eine merkliche Anzahl muß auch intelligent genug sein, um zu erkennen, was es ist, das falsch läuft.

Das bedeutet, sie müssen die grundlegenden Prinzipien verstehen, auf denen die Gesellschaft - menschliche Kooperation - beruht, d. h. die Prinzipien, die hier erklärt worden sind. Und sie müssen eine ausreichende Willenskraft haben, entsprechend dieser Einsicht zu handeln. Aber es ist genau dieses, was man zunehmend bezweifeln muß. Zivilisation und Kultur haben eine genetische (biologische) Grundlage. Als Resultat des Etatismus - der erzwungenen Integration, des Egalitarismus, der Sozialpolitik und der Zerstörung der Familie - hat sich die
genetische Qualität der Bevölkerung jedoch ganz sicher verschlechtert.

Wie könnte es nicht so sein, wenn Erfolg systematisch bestraft und Versagen belohnt wird? Ob beabsichtigt oder nicht, fördern die Wohlfahrtsstaaten die Vermehrung intellektuell und moralisch minderwertiger Personen, und die Resultate wären noch schlimmer, wäre da nicht der Umstand, daß die Kriminalitätsrate gerade unter diesen Menschen besonders hoch ist und sie häufiger dazu neigen, sich gegenseitig zu eliminieren.

Doch selbst wenn all dies nicht viel Hoffnung auf die Zukunft macht, so ist nicht alles verloren. Es verbleiben immer noch einige Restgebiete der Zivilisation und der Kultur. Nicht in den Städten und Metropolen, sondern im Herzen des Landes. Um diese zu erhalten, müssen mehrere Voraussetzungen erfüllt werden:

    • Das Monopol des Staates und seiner Gerichtsbarkeit - muß als Quelle der Entzivilisierung erkannt werden: Staaten erzeugen nicht Recht und Ordnung, sie zerstören sie.

    • Familien und Haushalte müssen als Quelle der Zivilisation erkannt werden. Es ist wesentlich, daß die Oberhäupter der Familien und der Haushalte ihre oberste Autorität als Richter in allen internen familiären Angelegenheiten wieder geltend machen. (Haushalte müssen zu exterritorialen Gebieten erklärt werden, wie ausländische Botschaften.)

    • Freiwillige räumliche Trennung und Diskriminierung müssen als nicht schlechte, sondern gute Dinge erkannt werden, die die friedliche Kooperation zwischen verschiedenen ethnischen und rassischen Gruppen ermöglichen.

    • Wohlfahrt muß als ausschließliche Angelegenheit der Familien und der freiwilligen Nächstenliebe erkannt werden und staatliche Wohlfahrt als nichts anderes als die Subventionierung der Verantwortungslosigkeit.

Zu Kapitel 10: Über Konservatismus und Libertarismus

Was ist konservativ? Der Konservative glaubt an eine natürliche (d.h. vorgegebene) Ordnung, also an Hierarchie und Autorität. Deshalb sollte der Konservative heute Libertärer, d.h. also nicht Etatist sein! Leider sehen die meisten Konservativen nicht, daß der [demokratische] Staat, den sie stützen, diejenige Kraft ist, die das zerstört, was sie zu erhalten wünschen. Die schlimmsten Konservativen sind die Neocons, die gar nicht konservativ sind, sondern nur so tun [um die Weltherrschaft zu erringen].

Etatismus ist Hauptmangel des Konservtivismus.

Hier folgt eine Abrechnung mit Buchanan und seiner Richtung.

Absolut zwingend ist die Forderung:

  • wer Familie, Staat und Gesellschaft schützen will, muß die Zwangsinstrumente des Staates, wie Renten-, Arbeitslosen und Krankenversicherung abschaffen

  • Staatliche Schule ist Hauptinstrument zur kulturellen Zerstörung und Degenerierung der Gesellschaft.

Konservative und libertäre Sicht sind perfekt vereinbar. Konservative müssen sich libertär bilden um zu ihrer eigenen Position zu gelangen.

Es folgen libertäre Modell-Darstellungen.

Zu Kapitel 11: Über die Fehler des klassischen Liberalismus und die Zukunft der Freiheit

Innerhalb der negativen Entwicklung der Moderne führt Hoppe als positiv an die Jahre 1950 - 1960 in der BRD etc.

Dann breitet Hope hier die liberale Lehre von Staat, Regierung und Recht aus. Er bringt die falsche Lehre, daß die privaten Rechte den Rechten der Regierung vorausgehen. Hier fehlt Erkenntnis des wahren anstatt des falschen Staates - Vorsicht!

Hoppe widerlegt viele Demokratie-Argumente!

Zu Kapitel 12: Über Regierung und die private Produktion der Verteidigung

Hier widerlegt Hoppe die demokratische Lehre von Rechtstaat, Gewaltmonopol und Verteidigung. Er geht über zu der (liberalen) Interpretation des Sozialismus, die er sachgerecht widerlegt und konstatiert die Irreformabilität des Sozialismus. Es folgen verschieden Überlegungen zur angeblichen „Sicherheit“, die die Demokraten bieten und zu Fragen der Verteidigung, der Versicherung gegenüber Katastrophen aller Art etc.

Zu Kapitel 13: Über die Unmöglichkeit beschränkter Regierung und die Aussicht auf Revolution

Hoppe untersucht die Freiheit der frühen Siedler in USA, die Tatsache, daß ihr Erfolg auf Selbstregierung und -rechtsprechung, d.h. auf Abwesenheit bzw. Schwäche eines Zentralstaates beruhte.

Hoppe bedauert, daß die Siedler die Macht des Königs nicht wirklich abstreiften, sondern auf ihre jeweiligen Staats- bzw. Bundesregierungen übertrugen. Die Katastrophe kam jedoch mit der Einführung von demokratischem Zugang zu diesem Regierungen.

Anfangszustand:

    1. Steuerlast war gering und leicht zu tragen

    2. Privateigentum war unantastbar

    3. Recht auf Selbstverteidigung war sakrosankt.

    4. Amerika war auf Freihandel verpflichtet

    5. Amerika war auf Nichtintervention verpflichtet.

Nun kommt eine Beschreibung des Jetztzustandes, die ich mir erspare, da den Horror „USA“ wohl jeder kennt, bzw. am eigenen Leibe erfahren hat. Hoppe lehnt die US-Verfassung ab, weil inzwischen demokratisch und freiheitsfeindlich. Er vertritt die Ansicht, daß die US-Verfassung und mit ihr die modernen Verfassungen der westlichen Welt menschenrechtswidrig sind.

Er regt private Versicherungsagenturen statt staatliches Schutzmonopol an. Er fordert Einrichtung freier Territorien und das Sezessionsrecht.

 

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