„Demokratie - Der Gott, der keiner ist“
Eine Zusamenfassung der Aussagen des Buches von Hans-Hermann Hoppe
Wie in unserer Buchbesprechung
vom vorigen Jahr (2004) versprochen, kommen wir auf das Buch von Hans
Hermann Hoppe „Der Gott, der keiner ist“ zurück. Wir legen eine kurze
Zusammenfassung des Buches vor, für all diejenigen, die das Buch
nicht besitzen oder für die es aus anderen Gründen nicht erreichbar
ist.
Es sei festgehalten, daß im Gegensatz zu vielen Meinungsäußerungen
das Buch von Hoppe kein Pamphlet, keine Streitschrift, sondern eine wissenschaftliche
Auseinandersetzung mit der Demokratie-Ideologie und -praxis ist, in der
äußerst sorgfältig argumentiert wird. Insofern sollten
sich alle Konservativen, auch die Anti-Liberalen, sorgfältig mit
Hoppes Buch auseinandersetzen. Hoppe kommt im zehnten Kapitel auch auf
das Verhältnis von Konservativen und Liberalen [Libertären]
zu sprechen. Seine Schlußfolgerungen sind zwingend, wie wir meinen.
Daß es über die von Hoppe analysierten Probleme hinaus weiterhin
erhebliche Gegensätze zwischen Konservativen und Liberalen gibt,
darf auch von uns nicht verschwiegen werden. Diese Auseinandersetzung
zwischen Konservativen und Liberalen muß jedoch innerkirchlich ausgetragen
werden, bevor sie überhaupt fruchtbar werden kann!
Inhaltsverzeichnis:
1. Über Zeitpräferenz, Regierung und den Prozeß
der Entzivilisierung
2. Monarchie, Demokratie und natürliche Ordnung
3. Über Monarchie, Demokratie, öffentliche Meinung
und Entlegitimierung
4. Über Demokratie, Umverteilung und die Zerstörung
des Eigentums
5. Über Zentralisierung und Sezession
6. Über Sozialismus und Entsozialisierung
7. Über freie Einwanderung und erzwungene Integration
8. Über freien Handel und beschränkte Einwanderung
9. Über Kooperation, Stamm, Stadt und Staat
10. Über Konservatismus und Libertarismus
11. Über die Fehler des klassischen Liberalismus und die Zukunft
der Freiheit
12. Über Regierung und die private Produktion de Verteidigung
13. Über die Unmöglichkeit beschränkter Regierung und
die Aussicht auf Revolution
Zu Kapitel 1: Über Zeitpräferenz, Regierung und den
Prozeß der Entzivilisierung
Hier wird eine Lehre des Grenznutzens in Korrelation mit der Zeitpräferenz
entwickelt. In diesem Zusammenhang über Eigentumsrecht, Kriminalität,
Regierungskriminalität und Dezivilisierung.
Hoppe weist darauf hin, daß Herrschaft nur
aufgrund personaler Autorität rechtmäßig sich ausbilden
kann. Weil Massen oder „Mehrheiten“ unmöglich natürliche
Autorität besitzen können (da dies eine persönliche, individuelle
Eigenschaft ist), können demokratische Regierungen ihre Legitimität
nur auf unnatürliche Weise erlangt haben - typisch durch Krieg oder
Revolution.
-
Privater Besitz an der Regierung (z.B. Monarchie) schwächt
Interesse an Enteignung, schützt also das Privateigentum, da
Enteignungen die produktiven Kräfte schwächen und da der
Herrscher ja dieser Kräfte bedarf um seinen Herrschaftsbereich
dauerhaft zu erhalten und zu pflegen. Dieser Gedanke wird mit starken
Belegen ausgeführt.
-
Die Demokraten sind hingegen darauf angewiesen, die laufenden
Einnahmen, d.h. die produktiven Kräfte gnadenlos auszubeuten
und zerstören so den Kapitalstock, d.h. das Volksvermögen.
-
Demokraten leben nicht von Schöpfertum und Produktivität,
sondern von Zerstörung und Umverteilung, vom Ruin aller schaffenden
Kräfte.
-
Die kriegtreibende Natur der Demokratie und die pervertierte Kriegführung
der Demokraten durch Massenmord an Unschuldigen und flächendeckende
Totalzerstörung.
-
Demokratie ist also Zerstörung der Zivilisation
Zu Kapitel 2: Monarchie, Demokratie und natürliche Ordnung
-
Der Zeithorizont der Monarchie ist die Ewigkeit, die Demokratie
hingegen denkt in Jahren, neuerdings immer mehr in Monaten, entsprechend
ändert sich das Verhalten der Menschen und der Gesellschaft.
-
Privatregierer bemüht sich darum, den Kapitalstock, den Wert
seines Landes zu erhalten, die Demokraten natürlich nicht.
-
Entgegen landläufigen Vorurteilen ist der Untertan ist in
der Monarchie sicherer gegenüber allfälligen
Übergriffen der Regierung.
-
Demokratie entwickelt die Tendenz zu einer exzessiven Ausweitung
des Wahlvolkes. Beispiel:
Wahlrechtsentwicklung in Frankreich
1815 - 1830: 100.000 Wähler, weitgehend Großgrundbesitzer
1830: 200.000 Wähler
1848: 8.000.000
Wähler bie der Wahl Napoleon III.
Analog war die Wahlrechtsentwicklung übrigens
ziemlich überall in Europa, wo die Wählerei eingeführt
wurde, in Deutschland wohl i.A. ab 1848. Die Demokraten betrachten die
Ausweitung des Wahlvolkes als großen Fortschritt, deutsche Konservative
argumentieren gegen die angelsächsiche antideutsche Hetze sehr häufig,
daß Deutschland vor dem 1. WK demokratischer gewesen sei! Heute
wählen in der BRD sogar Geisteskranke, Asoziale und Kriminelle jeder
beliebigen Art.
-
vom 11. bis zum 20. Jh. war die Staatsquote in allen Staaten stets
unter 10%, wobei natürlich die kirchlichen Abgaben eingerechnet
sind,
-
der Anteil der vom Staat abhängigen (Beamte etc.) war niemals
über etwa 3%,
-
Geld war immer richtiges Geld, erst die Demokraten führten
Inflationsgelder in Hülle und Fülle ein. Hier folgen seitenlange
Belege ...
-
In der Monarchie ist der Monarch kein Gesetzgeber, hingegen selbst
dem Gesetz untergeordnet. Parlamente hingegen sind exzessive Gesetzesproduzenten.
-
Zinssatz und Zukunftsorientierung
-
Kriminalisierung der Gesellschaft als Konsequenz des Rechtsverfalls:
Das Phänomen steigender Kriminalitätsraten kann nicht
anders erklärt werden als durch den Prozeß der Demokratisierung,
durch einen steigenden Grad gesellschaftlicher Zeitpräferenz,
einen wachsenden Verlust individueller intellektueller und moralischer
Verantwortung und einen gesunkenen Respekt vor dem Recht, gefördert
durch eine unablässige Gesetzgebungsflut.
Zu Kapitel 3: Über Monarchie, Demokratie, öffentliche
Meinung und Entlegitimierung
Regierungen sind Gebietsmonopolisten, daraus folgt, daß der Preis
für Recht und Schutz steigt, und die Qualität sinkt. Da jeder
Zutritt zur Regierung hat, steigt die Ungerechtigkeit gegenüber dem
Fürstenstaat. Freier Wettbewerb ist nur gut bzgl. Güter, jedoch
nicht gut bzgfl. Un-Güter. In der Demokratie darf jeder mit Hilfe
des Staates nach dem Un-Gütern, nach dem Gut Dritter streben. Die
Eigentümern und Produzenten auferlegte Steuerlast läßt
die ökonomische Last von Sklaven und Leibeigenen vergleichsweise
modert erscheinen.
Abhilfe:
-
Man soll die Regierung als illegitim betrachten!
-
Man soll die Gesetze als Unrecht ansehen und es vermeiden, sie
zu erfüllen!
-
Man soll so wenig wie möglich Steuern zahlen!
-
Man soll nicht mit Regierungsanhängern verkehren (Parteimitglieder,
Beamte etc.)!
-
Man soll das eigene Eigentum und Vermögen verbergen.
-
Man soll stets radikale Position vertreten und leben!
Zu Kapitel 4: Über Demokratie, Umverteilung und die Zerstörung
des Eigentums
Allgemeines Wahlrecht bedeutet, daß jeder in den Zugriffsbereich
aller anderen gerät. „Tragödie der Allmende“. Eine
Umverteilung von den Habenden zu den Nichthabenden wird eingeleitet. „Reiche
sind normalerweise intelligent und fleißig, Arme sind typischerweise
dumm, faul oder beides.“
Die Umverteilung findet nicht unbedingt stets von reich nach arm statt.
Die Universitätsausbildung wird beispielsweise i.A. von den Armen
zu den Mittelschichten hin finanziert.
Demokratie ist ein gigantischer Umverteilungsmechanismus.
Daraus folgt, daß der Reiz Besitzer zu sein reduziert wird und
der Reiz Nichtbesitzer zu sein erhöht wird. Da Armut subventioniert
wird, steigt die Armut an.
Die Familie wird geschwächt, Kinderlosigkeit wird prämiert
etc. etc.
Nach 100 Jahren Demokratie sind die gesellschaftlichen Reservefonds
aufgebraucht und die ungehemmte Verelendung setzt ein.
Zu Kapitel 5: Über Zentralisierung und Sezession
-
Zentralisierung und wirtschaftlicher Wohlstand steht bestenfalls
in einem scheinbaren Verhältnis.
(siehe Verhältnis Albanien - Schweiz; USA - Sowjetunion)
-
Kapitalismus und Leistungsfähigkeit blühte auf gerade
in kleineren, konkurrierenden Einheiten: Italienische Stadtstaaten;
sezessionistische Niederlande.
-
Liberalen Staaten gelingt es oft, ihren Wohlstand und ihre Qualitätsbevölkerung
in Machtzuwachs umzumünzen. Dies ist das Geheimnis von Englands
Erfolg im 19. Jh.
-
Je erfolgreicher sie sind (z.B. USA), desto geringer wird ihr
oft Interesse an der liberalen Politik festzuhalten!
Sezession
-
Ist nur anzustreben, wenn die neue Regierung besser ist, als die
alte
-
Die Beziehung des sezessionierten Territoriums zum Altstaat wird
verbessert, da alle erzwungenen zentralstaatlichen Beziehungen wegfallen
und durch bessere freiwillige Vertragsbeziehungen ersetzt werden.
-
Sezession fördert die monetäre Integration und fördert
die Rückkehr zu tatsächlichem Geld. Es folgt das bekannte
Goethe-Zitat!
Zu Kapitel 6: Über Sozialismus und Entsozialisierung
Wohlstand entsteht durch - ursprüngliche Aneignung, - die Herstellung
von Gütern, - Handel, der stets zu Höherwertigkeit führt.
Sozialismus benachteiligt alle drei Wohlstandsquellen und führt dementsprechend
zu Verarmung, auch weil der Markt wegfällt. Karriere ist nur mehr
durch politischen Opportunismus, nicht mehr durch Leistung und Können
möglich.
Wie kann Sozialismus überwunden werden?
-
Sämtliches Staatsvermögen muß als verfallen gelten.
-
Jeder enteignete und umverteilte Besitz muß den tatsächlichen
Eigentümern zurückgegeben werden.
-
Die aktuellen Besitzer müssen die Unrechtmäßigkeit
des Alteigentümers nachweisen, um selbst Besitzer zu werden.
-
Sind die Alteigentümer nicht zu ermitteln müssen die
gegenwärtigen Nutzer in möglichst kleinen Einheitenzu
Kollektiveigentümern (AGs) eingesetzt werden.
-
Die Eigentumsanteile müssen völlig frei verhandelbar
sein!
-
Resultat muß eine Privateigentumsgesellschaft sein, dies
würde gerade die Gesellschaften Osteuropas nach vorne bringen..
-
Diese Politik würde Unmengen von Kapital ins Land bringen.
Zu Kapitel 7: Über freie Einwanderung und erzwungene Integration
Der ökonomische Wert von Immigration hängt von dem Bevölkerungsstatus
des betreffenden Gebietes ab. Ist das Gebiet „unterbevölkert"“
kann Immigration zur Steigerung des Reichtums führen, andernfalls
wird der Reichtum notwenidger Weise sinken.
Demokraten lieben dumme, faule und asoziale Bevölkerungen, da diese
die Demokratie besonders gern legitimieren und die gern zum Objekt der
demokratischen Fürsorge auf fremde Kosten gemacht werden können.
Dies trifft auch für USA zu, wo mit fortschreitender Demokratisierung
immer minderwertigere Bevölkerungen hineingeholt werden (S. 288).
Erzwungene wahllose Immigration geht immer einher mit „Anti-Diskriminierung“ ...
Lösung des Problems:
-
Entdemokratisierung
-
Der Zentralregierung muß unbedingt die Hoheit über
alle Bevölkerungssachverhalte entzogen werden.
-
Diese muß wieder bei den Gemeinden bzw. bei den Grundbesitzern
und freiwilligen Gemeinschaften angesiedelt werden.
-
Also: Dezentralisierung und Sezession.
-
Gemeinden müssen selbst entscheiden können, wer sich
in ihnen aufhalten darf und wer nicht!
-
Zuwanderer dürfen grundsätzlich keinen Wohlfahrtsanspruch
haben!
Zu Kapitel 8: Über freien Handel und beschränkte Einwanderung
-
Handels-Protektionismus bringt nichts, da er den wechselseitigen
Handel einschränkt und somit zu
weniger Wohlstand führt.
-
Verlust von Wohlstand in England im 19. Jh. und USA derzeit sind
nicht durch Freihandel sondern durch Protektionismus und durch Sozialismus
bedingt.
-
Argument für Freihandel schließt Segregation nicht aus!
Man kann gerne und auf freundschaftlicher Basis auch mit denen handeln,
die man nicht im Lande haben will.
Zu Kapitel 9: Über Kooperation, Stamm, Stadt und Staat
Dieses Kapitel bietet eine sehr ausführliche Betrachtung über
die Vorteile der Arbeitsteilung. Arbeitsteilige Arbeit ist ertragreicher
als isolierte Arbeit. Der moderne Zentralstaat zerstört die Arbeitsteilung
zwischen Land und Stadt, u.a. weil er das unterschiedliche Recht nivelliert,
weil er die Infrastruktur fördert, allgemeines Durchfahrtsrecht erzwingt
etc..
Statt genetischer Verbesserung führt das auch zu genetischer Verarmung,
vor allem auch, da die primitiven Stützeempfänger relativ mehr
Kinder in die Welt setzen.
Nun werden die Familien zerstört, da es die Demokraten nicht ertragen
können, daß es irgend eine Ordnung gibt, die sie nicht beherrschen
und durch ihre Pseudo-Gesetze zerstören können. (Dritte Aufklärung)
Ende des Kapitels [Zitat]:
Was folgt aus all diesem? Eindeutig ist die westliche Zivilisation schon
seit geraumer Zeit auf Selbstzerstörungskurs. Kann dieser Kurs gestoppt
werden, und wenn ja, wie? Ich wünschte, ich könnte optimistisch
sein, aber ich bin mir nicht so sicher, daß es hinreichende Gründe
für Optimismus gibt. Gewiß, Geschichte wird letztlich durch
Ideen bestimmt, und Ideen können sich, zumindest prinzipiell, fast
sofort ändern. Aber damit sich Ideen verändern, reicht es nicht
aus, daß Menschen erkennen, daß etwas falsch läuft. Eine
merkliche Anzahl muß auch intelligent genug sein, um zu erkennen,
was es ist, das falsch läuft.
Das bedeutet, sie müssen die grundlegenden Prinzipien verstehen,
auf denen die Gesellschaft - menschliche Kooperation - beruht, d. h. die
Prinzipien, die hier erklärt worden sind. Und sie müssen eine
ausreichende Willenskraft haben, entsprechend dieser Einsicht zu handeln.
Aber es ist genau dieses, was man zunehmend bezweifeln muß. Zivilisation
und Kultur haben eine genetische (biologische) Grundlage. Als Resultat
des Etatismus - der erzwungenen Integration, des Egalitarismus, der Sozialpolitik
und der Zerstörung der Familie - hat sich die
genetische Qualität der Bevölkerung jedoch ganz sicher verschlechtert.
Wie könnte es nicht so sein, wenn Erfolg systematisch bestraft und
Versagen belohnt wird? Ob beabsichtigt oder nicht, fördern die Wohlfahrtsstaaten
die Vermehrung intellektuell und moralisch minderwertiger Personen, und
die Resultate wären noch schlimmer, wäre da nicht der Umstand,
daß die Kriminalitätsrate gerade unter diesen Menschen besonders
hoch ist und sie häufiger dazu neigen, sich gegenseitig zu eliminieren.
Doch selbst wenn all dies nicht viel Hoffnung auf die Zukunft macht,
so ist nicht alles verloren. Es verbleiben immer noch einige Restgebiete
der Zivilisation und der Kultur. Nicht in den Städten und Metropolen,
sondern im Herzen des Landes. Um diese zu erhalten, müssen mehrere
Voraussetzungen erfüllt werden:
-
Das Monopol des Staates und seiner Gerichtsbarkeit - muß
als Quelle der Entzivilisierung erkannt werden: Staaten erzeugen
nicht Recht und Ordnung, sie zerstören sie.
-
Familien und Haushalte müssen als Quelle der Zivilisation
erkannt werden. Es ist wesentlich, daß die Oberhäupter
der Familien und der Haushalte ihre oberste Autorität als Richter
in allen internen familiären Angelegenheiten wieder geltend
machen. (Haushalte müssen zu exterritorialen Gebieten erklärt
werden, wie ausländische Botschaften.)
-
Freiwillige räumliche Trennung und Diskriminierung müssen
als nicht schlechte, sondern gute Dinge erkannt werden, die die
friedliche Kooperation zwischen verschiedenen ethnischen und rassischen
Gruppen ermöglichen.
-
Wohlfahrt muß als ausschließliche Angelegenheit der
Familien und der freiwilligen Nächstenliebe erkannt werden
und staatliche Wohlfahrt als nichts anderes als die Subventionierung
der Verantwortungslosigkeit.
Zu Kapitel 10: Über Konservatismus und Libertarismus
Was ist konservativ? Der Konservative glaubt an eine natürliche
(d.h. vorgegebene) Ordnung, also an Hierarchie und Autorität. Deshalb
sollte der Konservative heute Libertärer, d.h. also nicht Etatist
sein! Leider sehen die meisten Konservativen nicht, daß der [demokratische]
Staat, den sie stützen, diejenige Kraft ist, die das zerstört,
was sie zu erhalten wünschen. Die schlimmsten Konservativen sind
die Neocons, die gar nicht konservativ sind, sondern nur so tun
[um die Weltherrschaft zu erringen].
Etatismus ist Hauptmangel des Konservtivismus.
Hier folgt eine Abrechnung mit Buchanan und seiner
Richtung.
Absolut zwingend ist die Forderung:
-
wer Familie, Staat und Gesellschaft schützen will, muß
die Zwangsinstrumente des Staates, wie Renten-, Arbeitslosen und
Krankenversicherung abschaffen
-
Staatliche Schule ist Hauptinstrument zur kulturellen Zerstörung
und Degenerierung der Gesellschaft.
Konservative und libertäre Sicht sind perfekt vereinbar. Konservative
müssen sich libertär bilden um zu ihrer eigenen Position zu
gelangen.
Es folgen libertäre Modell-Darstellungen.
Zu Kapitel 11: Über die Fehler des klassischen Liberalismus und
die Zukunft der Freiheit
Innerhalb der negativen Entwicklung der Moderne führt Hoppe als
positiv an die Jahre 1950 - 1960 in der BRD etc.
Dann breitet Hope hier die liberale Lehre von Staat, Regierung und Recht
aus. Er bringt die falsche Lehre, daß die privaten Rechte den Rechten
der Regierung vorausgehen. Hier fehlt Erkenntnis des wahren anstatt des
falschen Staates - Vorsicht!
Hoppe widerlegt viele Demokratie-Argumente!
Zu Kapitel 12: Über Regierung und die private Produktion der Verteidigung
Hier widerlegt Hoppe die demokratische Lehre von Rechtstaat, Gewaltmonopol
und Verteidigung. Er geht über zu der (liberalen) Interpretation
des Sozialismus, die er sachgerecht widerlegt und konstatiert die Irreformabilität
des Sozialismus. Es folgen verschieden Überlegungen zur angeblichen
„Sicherheit“, die die Demokraten bieten und zu Fragen der
Verteidigung, der Versicherung gegenüber Katastrophen aller Art etc.
Zu Kapitel 13: Über die Unmöglichkeit beschränkter Regierung
und die Aussicht auf Revolution
Hoppe untersucht die Freiheit der frühen Siedler in USA, die Tatsache,
daß ihr Erfolg auf Selbstregierung und -rechtsprechung, d.h. auf
Abwesenheit bzw. Schwäche eines Zentralstaates beruhte.
Hoppe bedauert, daß die Siedler die Macht des Königs nicht
wirklich abstreiften, sondern auf ihre jeweiligen Staats- bzw. Bundesregierungen
übertrugen. Die Katastrophe kam jedoch mit der Einführung von
demokratischem Zugang zu diesem Regierungen.
Anfangszustand:
-
Steuerlast war gering und leicht zu tragen
-
Privateigentum war unantastbar
-
Recht auf Selbstverteidigung war sakrosankt.
-
Amerika war auf Freihandel verpflichtet
-
Amerika war auf Nichtintervention verpflichtet.
Nun kommt eine Beschreibung des Jetztzustandes, die ich mir erspare,
da den Horror „USA“ wohl jeder kennt, bzw. am eigenen Leibe
erfahren hat. Hoppe lehnt die US-Verfassung ab, weil inzwischen demokratisch
und freiheitsfeindlich. Er vertritt die Ansicht, daß die US-Verfassung
und mit ihr die modernen Verfassungen der westlichen Welt menschenrechtswidrig
sind.
Er regt private Versicherungsagenturen statt staatliches Schutzmonopol
an. Er fordert Einrichtung freier Territorien und das Sezessionsrecht.
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