Archiv der Monarchieliga

zuletzt aktualisiert: Epiphaniasfest 2011

 

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Compendium biblischer Staatskunst

Weheruf über Deutschland

Das Gleichnis des Jotham

Die göttliche Einsetzung des Königsamtes

Psalm 72: Das Heilige Reich der Deutschen Könige

Die Einsetzung der zwei Schwerter durch Christus

Kunst des Herrscheramtes

Weheruf über die Demokraten

Für Deutschland gilt das Wort aus dem Propheten Hosea, Kapitel 13:
9

Israel, du bringst dich in Unglück; denn dein Heil steht allein bei mir.

10

Wo ist dein König hin, der dir helfen möge in allen deinen Städten? und deine Richter, von denen du sagtest: Gib mir Könige und Fürsten?

11

Wohlan, ich gab dir einen König in meinem Zorn, und will ihn dir in meinem Grimm wegnehmen.

 

Sie machen Könige, aber ohne mich; sie setzen Obere ein und ich darf es nicht wissen. (Hosea 8, 4)

 

Das Gleichnis des Jotham [Richter 9, 7-15]

7

Da das angesagt ward dem Jotham, ging er hin und trat auf die Höhe des Berges Garizim und hob auf seine Stimme, rief und sprach zu ihnen: Hört mich, ihr Männer zu Sichem, daß euch Gott auch höre!

8

Die Bäume gingen hin, daß sie einen König über sich salbten, und sprachen zu dem Ölbaum: Sei unser König!

9

Aber der Ölbaum antwortete ihnen: Soll ich meine Fettigkeit lassen, die beide, Götter und Menschen, an mir preisen, und hingehen, daß ich schwebe über den Bäumen?

10

Da sprachen die Bäume zum Feigenbaum: Komm du und sei unser König!

11

Aber der Feigenbaum sprach zu ihnen: Soll ich meine Süßigkeit und meine gute Frucht lassen und hingehen, daß ich über den Bäumen schwebe?

12

Da sprachen die Bäume zum Weinstock: Komm du und sei unser König!

13

Aber der Weinstock sprach zu ihnen: Soll ich meinen Most lassen, der Götter und Menschen fröhlich macht, und hingehen, daß ich über den Bäumen schwebe?

14

Da sprachen die Bäume zum Dornbusch: Komm du und sei unser König!

15

Und der Dornbusch sprach zu den Bäumen: Ist's wahr, daß ihr mich zum König salbt über euch, so kommt und vertraut euch unter meinen Schatten; wo nicht, so gehe Feuer aus dem Dornbusch und verzehre die Zedern Libanons.

 

Die göttliche Einsetzung des Königsamtes

1

Da aber Samuel alt ward, setzte er seine Söhne zu Richtern über Israel.

2

Sein erstgeborener Sohn hieß Joel und der andere Abia, und sie waren Richter zu Beer-Seba.

3

Aber seine Söhne wandelten nicht in seinem Wege, sondern neigten sich zum Geiz und nahmen Geschenke und beugten das Recht.

4

Da versammelten sich alle Ältesten in Israel und kamen gen Rama zu Samuel

5

und sprachen zu ihm: Siehe, du bist alt geworden, und deine Söhne wandeln nicht in deinen Wegen; so setze nun einen König über uns, der uns richte, wie alle Heiden haben.

6

Das gefiel Samuel übel, daß sie sagten: Gib uns einen König, der uns richte. Und Samuel betete vor dem HERRN.

7

Der HERR aber sprach zu Samuel: Gehorche der Stimme des Volks in allem, was sie zu dir gesagt haben; denn sie haben nicht dich, sondern mich verworfen, daß ich nicht soll König über sie sein.

8

Sie tun dir, wie sie immer getan haben von dem Tage an, da ich sie aus Ägypten führte, bis auf diesen Tag, und sie mich verlassen und andern Göttern gedient haben.

9

So gehorche nun ihrer Stimme. Doch bezeuge ihnen und verkündige ihnen das Recht des Königs, der über sie herrschen wird.

10

Und Samuel sagte alle Worte des HERRN dem Volk, das von ihm einen König forderte,

11

und sprach: Das wird des Königs Recht sein, der über euch herrschen wird: Eure Söhne wird er nehmen zu seinem Wagen und zu Reitern, und daß sie vor seinem Wagen her laufen,

12

und zu Hauptleuten über tausend und über fünfzig und zu Ackerleuten, die ihm seinen Acker bauen, und zu Schnittern in seiner Ernte, und daß sie seine Kriegswaffen und was zu seinen Wagen gehört, machen.

13

Eure Töchter aber wird er nehmen, daß sie Salbenbereiterinnen, Köchinnen und Bäckerinnen seien.

14

Eure besten Äcker und Weinberge und Ölgärten wird er nehmen und seinen Knechten geben.

15

Dazu von eurer Saat und euren Weinbergen wird er den Zehnten nehmen und seinen Kämmerern und Knechten geben.

16

Und eure Knechte und Mägde und eure schönsten Jünglinge und eure Esel wird er nehmen und seine Geschäfte damit ausrichten.

17

Von euren Herden wird er den Zehnten nehmen, und ihr müßt seine Knechte sein.

18

Wenn ihr dann schreien werdet zu der Zeit über euren König, den ihr euch erwählt habt, so wird der HERR zu derselben Zeit euch nicht erhören.

19

Aber das Volk weigerte sich, zu gehorchen der Stimme Samuels, und sprachen: Mitnichten, sondern es soll ein König über uns sein,

20

daß wir auch seien wie alle Heiden, daß uns unser König richte und vor uns her ausziehe und unsere Kriege führe.

21

Und da Samuel alle Worte des Volks gehört hatte, sagte er sie vor den Ohren des HERRN.

22

Der HERR aber sprach zu Samuel: Gehorche ihrer Stimme und mache ihnen einen König. Und Samuel sprach zu den Männern Israels: Geht hin, ein jeglicher in seine Stadt.

 

Psalm 72: Das Heilige Reich der Deutschen Könige

1

Gott, gib dein Gericht dem König und deine Gerechtigkeit des Königs Sohne,

2

daß er dein Volk richte mit Gerechtigkeit und deine Elenden rette.

3

Laß die Berge den Frieden bringen unter das Volk und die Hügel die Gerechtigkeit.

4

Er wird das elende Volk bei Recht erhalten und den Armen helfen und die Lästerer zermalmen.

5

Man wird dich fürchten, solange die Sonne und der Mond währt, von Kind zu Kindeskindern.

6

Er wird herabfahren wie der Regen auf die Aue, wie die Tropfen, die das Land feuchten.

7

Zu seinen Zeiten wird erblühen der Gerechte und großer Friede, bis daß der Mond nimmer sei.

8

Er wird herrschen von einem Meer bis ans andere und von dem Strom an bis zu der Welt Enden.

9

Vor ihm werden sich neigen die in der Wüste, und seine Feinde werden Staub lecken.

10

Die Könige zu Tharsis und auf den Inseln werden Geschenke bringen; die Könige aus Reicharabien und Seba werden Gaben zuführen.

11

Alle Könige werden ihn anbeten; alle Heiden werden ihm dienen.

12

Denn er wird den Armen erretten, der da schreit, und den Elenden, der keinen Helfer hat.

13

Er wird gnädig sein den Geringen und Armen, und den Seelen der Armen wird er helfen.

14

Er wird ihre Seele aus dem Trug und Frevel erlösen, und ihr Blut wird teuer geachtet werden vor ihm.

15

Er wird leben, und man wird ihm von Gold aus Reicharabien geben. Und man wird immerdar für ihn beten; täglich wird man ihn segnen.

16

Auf Erden, oben auf den Bergen, wird das Getreide dick stehen; seine Frucht wird rauschen wie der Libanon, und sie werden grünen wie das Gras auf Erden.

17

Sein Name wird ewiglich bleiben; solange die Sonne währt, wird sein Name auf die Nachkommen reichen, und sie werden durch denselben gesegnet sein; alle Heiden werden ihn preisen.

18

Gelobet sei Gott der HERR, der Gott Israels, der allein Wunder tut;

19

und gelobet sei sein herrlicher Name ewiglich; und alle Lande müssen seiner Ehre voll werden! Amen, amen.

20

Ein Ende haben die Gebete Davids, des Sohnes Isais.

 

Die Einsetzung der zwei Schwerter durch Christus

 

Sie sprachen aber: HERR, siehe, hier sind zwei Schwerter. Er aber sprach zu ihnen: Es ist genug. Lukas 22, 38

 

Kunst des Herrscheramtes

 

Mein ist beides, Rat und Tat; ich habe Verstand und Macht. Durch mich regieren die Könige und setzen die Ratsherren das Recht. Durch mich herrschen die Fürsten und alle Regenten auf Erden. Sprüche 8, 14-16

 

Ein König richtet das Land auf durchs Recht; wer aber viel Steuern erhebt, richtet es zugrunde. Sprüche 29, 4

 

Der Thron des Königs besteht durch Güte. Sprüche 20, 28

 

Ermahnt jemand, so warte er des Ermahnens. Gibt jemand, so gebe er einfältig. Regiert jemand, so sei er sorgfältig. Übt jemand Barmherzigkeit, so tue er's mit Lust. Römer 12,8

 

Es ist gut, das Geheimnis eines Königs zu wahren, die Taten Gottes aber soll man offen rühmen. Tob 12, 7

 

So lasset euch nun weisen, ihr Könige, und lasset euch züchtigen, ihr Richter auf Erden! Ps. 10

 

Ehrt jedermann, habt die Brüder lieb, fürchtet Gott, ehrt den König! 1. Petrus 2

 

Und ich wandle fröhlich; denn ich suche deine Befehle. Ich rede von deinen Zeugnissen vor Königen und schäme mich nicht und habe Lust an deinen Geboten, und sie sind mir lieb, und hebe meine Hände auf zu deinen Geboten, die mir lieb sind, und rede von deinen Rechten. Ps. 119, 45-48

 

Gott, ich will dir ein neues Lied singen, ich will dir spielen auf dem Psalter von zehn Saiten, der du den Königen Sieg gibst und erlöst deinen Knecht David vom mörderischen Schwert des Bösen. Ps. 144, 9-10

 

Des Königs Herz ist in der Hand des HERRN wie Wasserbäche, und er neigt es wohin er will. Sprüche 21, 1

 

Ein weiser Regent hält sein Volk in Zucht und wo eine verständige Obrigkeit ist, da geht es ordentlich zu. Wie der Regent ist, so sind auch seine Amtleute, wie der Rat ist, so sind auch die Bürger. Ein König, der selber nicht Zucht gelernt hat, verderbet Land und Leute, wenn aber die Gewlatigen klug sind, so gedeihet die Stadt. Das Regiment im Lande stehet in Gottes Händen, der selbige gibt ihm zur rechten Zeit einen tüchtigen Regenten. Es stehet in Gottes Händen, daß es einem Regenten gerate, derselbe gibt ihm einen löblichen Kanzler. Jesus Sirach 10, 1-5

 

Die Heiden werden zu deinem Licht ziehen und die Könige zum Glanz, der über dir aufgeht. Jesaja 60, 3

 

Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit ohne von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott verordnet. Wer sich nun der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt Gottes Ordnung; die aber widerstreben, werden über sich ein Urteil empfangen. Denn die Gewaltigen sind nicht den guten Werken, sondern den bösen zu fürchten. Willst du dich aber nicht fürchten vor der Obrigkeit, so tue Gutes, so wirst du Lob von ihr haben.
Denn sie ist Gottes Dienerin dir zu gut. Tust du aber Böses, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht umsonst; sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zur Strafe über den, der Böses tut. Darum ist's not, untertan zu sein, nicht allein um der Strafe willen, sondern auch um des Gewissens willen. Derhalben müßt ihr auch Schoß geben; denn sie sind Gottes Diener, die solchen Schutz handhaben. So gebet nun jedermann, was ihr schuldig seid: Schoß, dem der Schoß gebührt; Zoll, dem der Zoll gebührt; Furcht, dem die Furcht gebührt; Ehre, dem die Ehre gebührt. Römer 13, 1 - 7

 

Aber der Zukunft halben unsers HERRN Jesu Christi und unsrer Versammlung zu ihm bitten wir euch, liebe Brüder, daß ihr euch nicht bald bewegen lasset von eurem Sinn noch erschrecken, weder durch Geist noch durch Wort noch durch Brief, als von uns gesandt, daß der Tag Christi vorhanden sei. Lasset euch niemand verführen in keinerlei Weise; denn er kommt nicht, es sei denn, daß zuvor der Abfall komme und offenbart werde der Mensch der Sünde, das Kind des Verderbens, der da ist der Widersacher und sich überhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, also daß er sich setzt in den Tempel Gottes als ein Gott und gibt sich aus, er sei Gott.

Gedenket ihr nicht daran, daß ich euch solches sagte, da ich noch bei euch war? Und was es noch aufhält, wisset ihr, daß er offenbart werde zu seiner Zeit. Denn es regt sich bereits das Geheimnis der Bosheit, nur daß, der es jetzt aufhält, muß hinweggetan werden; und alsdann wird der Boshafte offenbart werden, welchen der HERR umbringen wird mit dem Geist seines Mundes und durch die Erscheinung seiner Zukunft ihm ein Ende machen, ihm, dessen Zukunft geschieht nach der Wirkung des Satans mit allerlei lügenhaftigen Kräften und Zeichen und Wundern und mit allerlei Verführung zur Ungerechtigkeit unter denen, die verloren werden, dafür daß sie die Liebe zur Wahrheit nicht haben angenommen, auf daß sie selig würden. Darum wird ihnen Gott kräftige Irrtümer senden, daß sie glauben der Lüge, auf daß gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glauben, sondern haben Lust an der Ungerechtigkeit.

Wir aber sollen Gott danken allezeit um euch, von dem HERRN geliebte Brüder, daß euch Gott erwählt hat von Anfang zur Seligkeit, in der Heiligung des Geistes und im Glauben der Wahrheit, darein er euch berufen hat durch unser Evangelium zum herrlichen Eigentum unsers HERRN Jesu Christi. So stehet nun, liebe Brüder, und haltet an den Satzungen, in denen ihr gelehrt seid, es sei durch unser Wort oder Brief. Er aber, unser HERR Jesus Christus, und Gott, unser Vater, der uns hat geliebt und uns gegeben einen ewigen Trost und eine gute Hoffnung durch Gnade, der ermahne eure Herzen und stärke euch in allerlei Lehre und gutem Werk. 2. Thessalonicher 2, 1-17

 

Weheruf über die Demokraten

 

"Du sollst in dir kein Mitleid aufsteigen lassen." Deuteronomium 13, Verse 7-11 (AT)

"Nimm alle Anführer deines Volkes, und spieße sie auf für den Herrn im Angesicht der Sonne auf Pfähle, damit sich der glühende Zorn des Herrn von Israel abwende." Gott Jahwe an Moses. Numeri 25, Verse 3; 4 (AT)

   

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