Compendium biblischer
Staatskunst
Weheruf über Deutschland
Das Gleichnis des Jotham
Die göttliche Einsetzung des Königsamtes
Psalm 72: Das Heilige Reich der Deutschen
Könige
Die Einsetzung der zwei Schwerter
durch Christus
Kunst des Herrscheramtes
Weheruf über die Demokraten |
Für
Deutschland gilt das Wort aus dem Propheten Hosea, Kapitel
13: |
| 9 |
Israel, du bringst dich in Unglück;
denn dein Heil steht allein bei mir. |
| 10 |
Wo ist dein König hin, der
dir helfen möge in allen deinen Städten? und deine
Richter, von denen du sagtest: Gib mir Könige und Fürsten? |
| 11 |
Wohlan,
ich gab dir einen König in meinem Zorn, und will ihn
dir in meinem Grimm wegnehmen. |
| |
Sie machen Könige, aber
ohne mich; sie setzen Obere ein und ich darf es nicht wissen.
(Hosea 8, 4) |
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Das
Gleichnis des Jotham [Richter 9, 7-15] |
| 7 |
Da das angesagt
ward dem Jotham, ging er hin und trat auf die Höhe des
Berges Garizim und hob auf seine Stimme, rief und sprach zu
ihnen: Hört mich, ihr Männer zu Sichem, daß
euch Gott auch höre! |
| 8 |
Die Bäume gingen hin, daß
sie einen König über sich salbten, und sprachen
zu dem Ölbaum: Sei unser König! |
| 9 |
Aber der Ölbaum antwortete
ihnen: Soll ich meine Fettigkeit lassen, die beide, Götter
und Menschen, an mir preisen, und hingehen, daß ich
schwebe über den Bäumen? |
| 10 |
Da sprachen die Bäume zum
Feigenbaum: Komm du und sei unser König! |
| 11 |
Aber der Feigenbaum sprach zu
ihnen: Soll ich meine Süßigkeit und meine gute
Frucht lassen und hingehen, daß ich über den Bäumen
schwebe?
|
| 12 |
Da sprachen die Bäume zum
Weinstock: Komm du und sei unser König! |
| 13 |
Aber der Weinstock sprach zu
ihnen: Soll ich meinen Most lassen, der Götter und Menschen
fröhlich macht, und hingehen, daß ich über
den Bäumen schwebe? |
| 14 |
Da sprachen die Bäume zum
Dornbusch: Komm du und sei unser König! |
| 15 |
Und der Dornbusch sprach zu den
Bäumen: Ist's wahr, daß ihr mich zum König
salbt über euch, so kommt und vertraut euch unter meinen
Schatten; wo nicht, so gehe Feuer aus dem Dornbusch und verzehre
die Zedern Libanons. |
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Die
göttliche Einsetzung des Königsamtes |
| 1 |
Da aber Samuel alt ward, setzte
er seine Söhne zu Richtern über Israel. |
| 2 |
Sein erstgeborener Sohn hieß
Joel und der andere Abia, und sie waren Richter zu Beer-Seba. |
| 3 |
Aber seine Söhne wandelten
nicht in seinem Wege, sondern neigten sich zum Geiz und nahmen
Geschenke und beugten das Recht. |
| 4 |
Da versammelten sich alle Ältesten
in Israel und kamen gen Rama zu Samuel |
| 5 |
und sprachen zu ihm: Siehe, du
bist alt geworden, und deine Söhne wandeln nicht in deinen
Wegen; so setze nun einen König über uns, der uns
richte, wie alle Heiden haben. |
| 6 |
Das gefiel Samuel übel,
daß sie sagten: Gib uns einen König, der uns richte.
Und Samuel betete vor dem HERRN. |
| 7 |
Der HERR aber sprach zu Samuel:
Gehorche der Stimme des Volks in allem, was sie zu dir gesagt
haben; denn sie haben nicht dich, sondern mich verworfen,
daß ich nicht soll König über sie sein. |
| 8 |
Sie tun dir, wie sie immer getan
haben von dem Tage an, da ich sie aus Ägypten führte,
bis auf diesen Tag, und sie mich verlassen und andern Göttern
gedient haben. |
| 9 |
So gehorche nun ihrer Stimme.
Doch bezeuge ihnen und verkündige ihnen das Recht des
Königs, der über sie herrschen wird. |
| 10 |
Und Samuel sagte alle Worte des
HERRN dem Volk, das von ihm einen König forderte, |
| 11 |
und sprach: Das wird des Königs
Recht sein, der über euch herrschen wird: Eure Söhne
wird er nehmen zu seinem Wagen und zu Reitern, und daß
sie vor seinem Wagen her laufen, |
| 12 |
und zu Hauptleuten über
tausend und über fünfzig und zu Ackerleuten, die
ihm seinen Acker bauen, und zu Schnittern in seiner Ernte,
und daß sie seine Kriegswaffen und was zu seinen Wagen
gehört, machen. |
| 13 |
Eure Töchter aber wird er
nehmen, daß sie Salbenbereiterinnen, Köchinnen
und Bäckerinnen seien. |
| 14 |
Eure besten Äcker und Weinberge
und Ölgärten wird er nehmen und seinen Knechten
geben. |
| 15 |
Dazu von eurer Saat und euren
Weinbergen wird er den Zehnten nehmen und seinen Kämmerern
und Knechten geben. |
| 16 |
Und eure Knechte und Mägde
und eure schönsten Jünglinge und eure Esel wird
er nehmen und seine Geschäfte damit ausrichten. |
| 17 |
Von euren Herden wird er den
Zehnten nehmen, und ihr müßt seine Knechte sein. |
| 18 |
Wenn ihr dann schreien werdet
zu der Zeit über euren König, den ihr euch erwählt
habt, so wird der HERR zu derselben Zeit euch nicht erhören. |
| 19 |
Aber das Volk weigerte sich,
zu gehorchen der Stimme Samuels, und sprachen: Mitnichten,
sondern es soll ein König über uns sein, |
| 20 |
daß wir auch seien wie
alle Heiden, daß uns unser König richte und vor
uns her ausziehe und unsere Kriege führe. |
| 21 |
Und da Samuel alle Worte des
Volks gehört hatte, sagte er sie vor den Ohren des HERRN. |
| 22 |
Der HERR aber sprach zu Samuel:
Gehorche ihrer Stimme und mache ihnen einen König. Und
Samuel sprach zu den Männern Israels: Geht hin, ein jeglicher
in seine Stadt. |
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Psalm
72: Das Heilige Reich der Deutschen Könige |
| 1 |
Gott, gib dein Gericht dem König
und deine Gerechtigkeit des Königs Sohne, |
| 2 |
daß er dein
Volk richte mit Gerechtigkeit und deine Elenden rette. |
| 3 |
Laß die Berge den Frieden
bringen unter das Volk und die Hügel die Gerechtigkeit. |
| 4 |
Er wird das elende Volk bei Recht
erhalten und den Armen helfen und die
Lästerer zermalmen. |
| 5 |
Man wird dich fürchten,
solange die Sonne und der Mond währt, von Kind zu Kindeskindern. |
| 6 |
Er wird herabfahren wie der Regen
auf die Aue, wie die Tropfen, die das Land feuchten. |
| 7 |
Zu seinen Zeiten wird
erblühen der Gerechte und großer Friede,
bis daß der Mond nimmer sei. |
| 8 |
Er wird herrschen von einem Meer
bis ans andere und von dem Strom an bis zu der Welt Enden. |
| 9 |
Vor ihm werden sich neigen die
in der Wüste, und seine Feinde
werden Staub lecken. |
| 10 |
Die Könige zu Tharsis und
auf den Inseln werden Geschenke bringen; die Könige aus
Reicharabien und Seba werden Gaben zuführen. |
| 11 |
Alle Könige werden ihn anbeten;
alle Heiden werden ihm dienen. |
| 12 |
Denn er wird den Armen erretten,
der da schreit, und den Elenden, der keinen Helfer hat. |
| 13 |
Er wird gnädig sein den
Geringen und Armen, und den Seelen der Armen wird er helfen. |
| 14 |
Er wird ihre Seele aus dem Trug
und Frevel erlösen, und ihr Blut wird teuer geachtet
werden vor ihm. |
| 15 |
Er wird leben, und man wird ihm
von Gold aus Reicharabien geben. Und man
wird immerdar für ihn beten; täglich wird
man ihn segnen. |
| 16 |
Auf Erden, oben
auf den Bergen, wird das Getreide dick stehen; seine
Frucht wird rauschen wie der Libanon, und sie werden grünen
wie das Gras auf Erden. |
| 17 |
Sein Name wird ewiglich bleiben;
solange die Sonne währt, wird
sein Name auf die Nachkommen reichen, und sie werden
durch denselben gesegnet sein; alle Heiden werden ihn preisen. |
| 18 |
Gelobet sei Gott der HERR, der
Gott Israels, der allein Wunder tut; |
| 19 |
und gelobet sei sein herrlicher
Name ewiglich; und alle Lande müssen seiner Ehre voll
werden! Amen, amen. |
| 20 |
Ein Ende haben die Gebete Davids,
des Sohnes Isais. |
| |
Die
Einsetzung der zwei Schwerter durch Christus |
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Sie sprachen aber: HERR, siehe,
hier sind zwei Schwerter. Er aber sprach zu ihnen: Es ist
genug. Lukas 22, 38 |
| |
Kunst
des Herrscheramtes |
| |
Mein ist beides, Rat und Tat;
ich habe Verstand und Macht. Durch mich regieren die Könige
und setzen die Ratsherren das Recht. Durch
mich herrschen die Fürsten und alle Regenten auf Erden.
Sprüche 8, 14-16 |
| |
Ein König
richtet das Land auf durchs Recht; wer aber viel Steuern
erhebt, richtet es zugrunde. Sprüche 29, 4 |
| |
Der Thron des Königs besteht
durch Güte. Sprüche 20, 28 |
| |
Ermahnt jemand, so warte er des
Ermahnens. Gibt jemand, so gebe er einfältig. Regiert
jemand, so sei er sorgfältig. Übt jemand
Barmherzigkeit, so tue er's mit Lust. Römer
12,8 |
| |
Es ist gut, das Geheimnis eines
Königs zu wahren, die Taten Gottes aber soll man offen
rühmen. Tob 12, 7 |
| |
So lasset euch nun weisen, ihr
Könige, und lasset euch züchtigen, ihr Richter auf
Erden! Ps. 10 |
| |
Ehrt jedermann, habt die Brüder
lieb, fürchtet Gott, ehrt den König! 1.
Petrus 2 |
| |
Und ich wandle fröhlich;
denn ich suche deine Befehle. Ich rede von deinen Zeugnissen
vor Königen und schäme mich nicht und habe Lust
an deinen Geboten, und sie sind mir lieb, und hebe meine Hände
auf zu deinen Geboten, die mir lieb sind, und rede von deinen
Rechten. Ps. 119, 45-48 |
| |
Gott, ich will dir ein neues
Lied singen, ich will dir spielen auf dem Psalter von zehn
Saiten, der du den Königen Sieg gibst und erlöst
deinen Knecht David vom mörderischen Schwert des Bösen.
Ps. 144, 9-10 |
| |
Des Königs Herz ist in der
Hand des HERRN wie Wasserbäche, und er neigt es wohin
er will. Sprüche 21, 1 |
| |
Ein weiser Regent hält sein
Volk in Zucht und wo eine verständige Obrigkeit ist,
da geht es ordentlich zu. Wie der Regent ist, so sind auch
seine Amtleute, wie der Rat ist, so sind auch die Bürger.
Ein König, der selber nicht Zucht gelernt hat, verderbet
Land und Leute, wenn aber die Gewlatigen klug sind, so gedeihet
die Stadt. Das Regiment im Lande stehet in Gottes Händen,
der selbige gibt ihm zur rechten Zeit einen tüchtigen
Regenten. Es stehet in Gottes Händen, daß es einem
Regenten gerate, derselbe gibt ihm einen löblichen Kanzler.
Jesus Sirach 10, 1-5 |
| |
Die Heiden werden zu deinem Licht
ziehen und die Könige zum Glanz, der über dir aufgeht.
Jesaja 60, 3 |
| |
Jedermann sei untertan der Obrigkeit,
die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit
ohne von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott verordnet.
Wer sich nun der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt Gottes
Ordnung; die aber widerstreben, werden über sich ein
Urteil empfangen. Denn die Gewaltigen sind nicht den guten
Werken, sondern den bösen zu fürchten. Willst du
dich aber nicht fürchten vor der Obrigkeit, so tue Gutes,
so wirst du Lob von ihr haben.
Denn sie ist Gottes Dienerin dir zu gut. Tust du aber Böses,
so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht
umsonst; sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zur Strafe
über den, der Böses tut. Darum ist's not, untertan
zu sein, nicht allein um der Strafe willen, sondern auch um
des Gewissens willen. Derhalben müßt ihr auch Schoß
geben; denn sie sind Gottes Diener, die solchen Schutz handhaben.
So gebet nun jedermann, was ihr schuldig seid: Schoß,
dem der Schoß gebührt; Zoll, dem der Zoll gebührt;
Furcht, dem die Furcht gebührt; Ehre, dem die Ehre gebührt.
Römer 13, 1 - 7 |
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Aber der Zukunft halben unsers
HERRN Jesu Christi und unsrer Versammlung zu ihm bitten wir
euch, liebe Brüder, daß ihr euch nicht bald bewegen
lasset von eurem Sinn noch erschrecken, weder durch Geist
noch durch Wort noch durch Brief, als von uns gesandt, daß
der Tag Christi vorhanden sei. Lasset euch niemand verführen
in keinerlei Weise; denn er kommt nicht, es sei denn, daß
zuvor der Abfall komme und offenbart werde der Mensch der
Sünde, das Kind des Verderbens, der da ist der
Widersacher und sich überhebt über alles, was Gott
oder Gottesdienst heißt, also daß er sich setzt
in den Tempel Gottes als ein Gott und gibt sich aus, er sei
Gott.
Gedenket ihr nicht daran, daß ich euch solches sagte,
da ich noch bei euch war? Und was es noch aufhält, wisset
ihr, daß er offenbart werde zu seiner Zeit. Denn es
regt sich bereits das Geheimnis der
Bosheit, nur daß, der es jetzt aufhält, muß
hinweggetan werden; und alsdann wird der Boshafte offenbart
werden, welchen der HERR umbringen wird mit dem Geist seines
Mundes und durch die Erscheinung seiner Zukunft ihm ein Ende
machen, ihm, dessen Zukunft geschieht nach der Wirkung des
Satans mit allerlei lügenhaftigen Kräften und Zeichen
und Wundern und mit allerlei Verführung zur Ungerechtigkeit
unter denen, die verloren werden, dafür daß sie
die Liebe zur Wahrheit nicht haben angenommen, auf daß
sie selig würden. Darum wird ihnen
Gott kräftige Irrtümer senden, daß sie glauben
der Lüge, auf daß gerichtet werden alle,
die der Wahrheit nicht glauben, sondern haben Lust an der
Ungerechtigkeit.
Wir aber sollen Gott danken allezeit um euch, von dem HERRN
geliebte Brüder, daß euch Gott erwählt hat
von Anfang zur Seligkeit, in der Heiligung des Geistes und
im Glauben der Wahrheit, darein er euch berufen hat durch
unser Evangelium zum herrlichen Eigentum unsers HERRN Jesu
Christi. So stehet nun, liebe Brüder, und haltet an den
Satzungen, in denen ihr gelehrt seid, es sei durch unser Wort
oder Brief. Er aber, unser HERR Jesus Christus, und Gott,
unser Vater, der uns hat geliebt und uns gegeben einen ewigen
Trost und eine gute Hoffnung durch Gnade, der ermahne eure
Herzen und stärke euch in allerlei Lehre und gutem Werk.
2. Thessalonicher 2, 1-17 |
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Weheruf über
die Demokraten |
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"Du sollst in dir kein Mitleid
aufsteigen lassen." Deuteronomium 13, Verse 7-11 (AT)
"Nimm alle Anführer deines Volkes, und spieße
sie auf für den Herrn im Angesicht der Sonne auf Pfähle,
damit sich der glühende Zorn des Herrn von Israel abwende."
Gott Jahwe an Moses. Numeri 25, Verse 3; 4 (AT) |
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