Richard von Cornwall

Aus Monarchieliga
Wechseln zu: Navigation, Suche
König Richard von Cornwall


Richard von Cornwall aus dem Haus Plantagenet war ab 1257 römisch-deutscher König.

Leben

Richard von Cornwall entstammte der anglonormannischen Königsfamilie der Plantagenets. Sein Vater war der englische Königs „Johann ohne Land“, seine Mutter war Isabella von Angouleme.

und wurde durch die Gunst seines Bruders König Heinrichs III. zum reichsten Grundbesitzer Englands. Nach anfänglichen

Streitereien wurde Richard einer der wichtigsten Unterstützer der Herrschaft seines Bruders. Sein eigener Ehrgeiz zeigte sich 1257, als er sich während des Interregnums zum römisch-deutschen König wählen ließ. Trotz mehrerer Besuche im römisch-deutschen Reich konnte er aber seine Herrschaft nicht durchsetzen.

war am 13. 1.1257 bei der Doppel-Wahl in Frankfurt gewählt worden. Obwohl er im Jahre 1269 eine deutsche Grafentochter heiratete, gelang es ihm nicht, sich in Deutschland durchsetzen.

„“

Richard von Cornwall

Gestorben ist er am z. 4. 12.71 und fand seine Ruhestätte im

Als Bruder Isabellas, der letzten Gattin Friedrichs 11., war er Schwager des Stauferkaisers, als Vetter Ottos IV. aber auch mit den Welfen verwandt. Da der englische Hof damals als dem Papsttum besonders treu ergeben galt, war der überaus wohlhabende englische Graf bereits 1247 nach dem Tode Heinrich Raspes als Gegenkö-nig im Gesprach. Wohl schon im Frühjahr 12.5o, insbesondere jedoch 12.5z/53, verhandelte der Papst mit Richard wegen einer Übernahme der sizilischen Königskrone. Wegen der Sicherheiten, die Richard forderte, führten die Gespräche zu keinem Ergebnis. 1261 wählte ihn die staufer-feindliche Partei in Rom zum Senator. In Deutschland, das er viermal besuchte, vermochte er aufgrund seines Reichtums einige Aktivitäten zu entfalten, wenn er auch nie rechtsrheinischen Boden betrat. König Ottokar 11. von Böhmen empfing von ihm die schriftliche Belehnung mit den Herzogtümern Österreich und Steiermark (1z6z).


Verweise