Pitsch, Andreas

Aus Monarchieliga
Wechseln zu: Navigation, Suche


Andreas Pitsch ist Eigentümer des Verax-Verlages in Müstair (Schweiz).


Leben

Pitsch stand ursprünglich der Priesterbruderschaft St. Pius X. nahe, nahm jedoch später eine sedisvakantistische Position ein. Er vertritt er die Ansicht, daß während der Sedisvakanz des päpstlichen Stuhls sämtliche Weihehandlungen auch weiterhin nicht erlaubt sind. Die Sakramente durch Geistliche der Piusbruderschaft oder des Sedisvakantismus werden somit unerlaubter Weise gespendet. Die Ausübung des katholischen Glaubens müsse sich also in der derzeitigen Notlage der Katholischen Kirche auf das Gebet beschränken.

Andreas Pitsch veröffentlichte am 6. August 2008 zusammen mit den Erstunterzeichnern Armin Benedikter aus Girlan und Hans-Jürgen Krug aus Bad Säckingen eine Erklärung (Öffentliche Glaubenserklärung vom 6. August 2008), in der die Autoren bekannt geben, daß sie von einer Vakanz des päpstlichen Stuhles seit dem Tode Pius XI. am 10. Februar 1939 ausgehen.

Die Zahl der Unterzeichner hat sich bereits vergrößert und nach deren Meinung besteht diese Vakanz aus schweren und objektivierbaren Gründen, deren doktrinärer Bezug beispielsweise die von Papst Pius IX. im Syllabus von 1864 verurteilte 23. These ist,[1] sowie das Apostolische Rundschreiben "Satis cognitum“ (1896) von Papst Leo XIII.[2] In der Erklärung geben sie die ihrer Meinung nach objektiven Bedingungen an, die ein Glied der katholischen Kirche unter diesen Umständen erfüllen muß.

Andreas Pitsch veröffentlichte eine kritische Untersuchung der Ekklesiologie Erzbischof Lefebvres, die im August 2008 im Verax-Verlag erschien und kritisch auf dessen häretische Ekklesiologie Bezug nimmt.

Bibliographie

  • Ist die Spendung und Ausübung von Weihen ohne kanonische Erlaubnis mit Glaubenslehre und Kirchenrecht vereinbar? Verax-Verlag, Müstair 2004
  • Die ekklesiologischen Irrlehren von Marcel Lefebvre. Verax-Verlag, Müstair 2008
  • Weshalb „Pius XII.“ kein Papst war. Verax-Verlag, Müstair 2008
  • Seelsorge ohne Priester. Verax-Verlag, Müstair 2010

Verweise

Netzpräsenz des Verlages


Einzelnachweise

  1. Verworfen wird der Satz: "Die Römischen Päpste und die Allgemeinen Konzilien haben die Grenzen ihrer Gewalt überschritten, Rechte der Fürsten usurpiert und auch in Festsetzung der Glaubens- und Sittenlehren geirrt."
  2. vgl. insbes. Denzinger-Hünermann DH 3305