Otmar von Terenburg

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  • * 600
  • † 670
  • Eine römisch-katholische Kirche im Zentrum der Stadt Frechen im Rheinland untersteht dem Patronat von Sankt Otmar.


Otmarus[1] war im fränkischen Reich des 7. Jahrhunderts Bischof von Terenburg und wurde später kanonisiert.[2]

Für die Herkunft Otmars wird das damalige Burgund angenommen. Gemeinsam mit seinem Vater ist er Anfang des 7. Jahrhunderts in das vom irischen Mönch Kolumban von Luxeuill gegründete Kloster Luxovium eingetreten, eines der führenden Klöster jener Zeit. Der Merowingerkönig Dagobert I. wurde auf ihn aufmerksam und ernannte ihn zum Bischof von Terenburg.

Dort wurde Mitte des 7. Jahrhunderts auf seine Veranlassung hin von den ebenfalls aus Luxovium kommenden Mönchen Bertinus, Mummolinus und Bertramnus das Kloster St. Peter auf dem Hügel Sithiu, die spätere Abtei Saint-Bertin gegründet. Um das Kloster entstand ein Ort, der seinen Namen erhielt St. Otmar, das heutige Saint-Omer im Département Pas-de-Calais. In der Kathedrale von Saint-Omer befindet sich sein Kenotaph.

Verweise


Einzelnachweise

  1. "… et in monasterium sancti Otmari, quod dicitur Sidiu, …." (Auszug aus den Annales Mettenses 830-930)
  2. frz. "Saint-Omer"