Nordmark (Sachsen)

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Die Nordmark ist eine historische Markgrafschaft Sachsens, die aus der sächsischen Ostmark hervorgegangen ist.


Geografische Lage

Die sächsische Nordmark umfaßte das Gebiet des heutigen Bundeslandes Brandenburg, sowie den Kreis Jerichow. Die Niederlausitz gehörte nicht dazu.

Geschichte

Die Nordmark wurde um das Jahr 960 nach dem Tod des Markgrafen Gero aus seiner Sächsischen Ostmark gebildet. Nach dem Aufstand 983 schrumpfte die Nordmark auf ein relativ kleines Gebiet[1] zusammen. Bis zum Zerfall des Lutizenbundes etwa 150 Jahre später, war die Nordmark für das Reich verloren. Der Titel "Markgraf der Nordmark" wurde jedoch weiterhin durchgehend verliehen.

Unter Albrecht dem Bären aus dem Geschlecht der Askanier entstand aus großen Teilen der Nordmark im Jahre 1157 die Mark Brandenburg; andere Teile kamen an das Herzogtum Pommern ("Vorpommern") und an das Erzstift Magdeburg.

Reichskirche

Bereits Anfang des 10. Jahrhunderts gehörten Teile der Nordmark zu den sächsisch-fränkischen Bistümern Werden und Halberstadt. Die neugegründeten Bistümer Brandenburg und Havelberg wurden alsbald wieder zerstört. Sie konnten sich jedoch wieder etablieren

Verweise


Einzelnachweise

  1. im Südwesten