Lothar I.

Aus Monarchieliga
Wechseln zu: Navigation, Suche
  • * 795
  • † 855
  • 840 - 855


Leben

Lotar, der Sohn Ludwigs des Frommen wurde per Akklamation zum Mitkaiser seines Vaters erhoben, empörte sich allerdings, wie damals leider noch häufig üblich, mit seinen Brüdern gegen den Vater und Gebieter.

Im Jahre 815 erwarb er die Königswürde Bayerns, 822 diejenige Italiens. In den Auseinandersetzungen mit seinen Brüdern um die Alleinherrschaft unterlag er und erhielt im Vertrag von Verdun nur Italien und das Mittelreich.

Am Abend seines Lebens ging er ins Kloster Prüm in der Eifel. Dort teilte er sein Reich in der Teilung von Prüm zwischen seine Söhne auf, dankte ab, legte die Kutte an und starb einige Tage darauf. Sein Grab wird bis zum heutigen Tage sorgfältig gepflegt und geehrt.

Epitaph

Dieses Grab birgt die Gebeine des des berühmten Kaiser Lothar, des frommen Fürsten, der über Franken, Italiener und Römer herrschte. Alles geringschätzend schied er arm. Sechzig Jahre alt wurde er Mönch und starb dann selig am 29. September 855.[1]

Ehe

Aus seiner Ehe mit Irmingard hatte Lothar neun Kinder:

  • Ludwig II. (825 - 875), Mitkaiser
  • Hiltrud[2] (826 - 866), ∞ Graf Berengar († vor 865/866)
  • Berta (* wohl 830; † nach 7. Mai 852, wohl 877), vor 847 Äbtissin von Avenay
  • Tochter (vielleicht Ermengarde/Irmgard) (* wohl 826/830), 846 entführt; ∞ Giselbert, Graf im Maasgau (Reginare), 866 Graf im Lommegau, Ehe 849 anerkannt.[3]
  • Gisla (* wohl 830; † 860), 851–860 Äbtissin von San Salvatore in Welsch Brixen
  • Lothar II. (835 - 869), König von Lothringen, ∞ I 855 Teutberga[3]
  • Rotrud (getauft 835 in Pawei), ∞ 850 Lambert Graf der Bretonischen Mark, Graf von Nantes (Widonen), X 1. Mai 852
  • Karl von Burgund (* 845; † 25. Januar 863 im Kloster St-Pierre-les-Nonnains, heute in Leiden), König in Burgund
  • Karlmann (* 853)

Verweise



Einzelnachweise

  1. Übersetzung der Inschrift des Epitaph:
  2. Helletrud
  3. Tochter des Grafen Boso von Arles (Bosoniden)