Kelten

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  • Galli, Gallier, Galater, Gälen


Die Kelten waren eine europäische, wohl indogermaniache, Völkerfamilie.


Begriff

Der Begriff Kelten geht auf griechische Überlieferungen bei [1] und anderen Autoren aus dem 6. und 5. Jh. v. Chr. zurück, bei denen Volksstämme von den Quellen der Donau bis zum Hinterland von Massilien als Keltoi bezeichnet werden. Griechische und römische Schriftsteller kannten jeweils nur einen Teil der heute als keltisch angesehenen Stämme. Sie übertrugen die Bezeichnung Kelten auf weitere Stämme und Völker, die sie als zusammengehörend wahrnahmen.

Definition

  • sprachwissenschaftliche Definition
  • archäologische Definition
  • ethnologische Definition

Es gibt Völkerkundler, die behaupten, Kelten seien lediglich die von Griechen und Römern als keltisch angesehenen Völker. Erschwert wird die Bestimmung durch das fast vollständige Fehlen von Schriftzeugnissen der als keltisch angenommenen Kulturen aus der Zeit vor der Romanisierung ihrer Siedlungsgebiete. So erschließen sich Kenntnisse über die frühen keltischen Kulturen hauptsächlich über archäologische Funde und einzelne allgemein gehaltene Berichte griechischer und römischer Chronisten.

Sprache

Die keltischen Sprachen bilden angeblich eine eigene indogermanische Sprachgruppe.

Literatur

Grundlage für die weitere Erforschung der Kelten ist das Werk „Die Kelten“ von Gerhard Herm, 1975 bei Econ erschienen.


Verweise


Einzelnachweise

  1. Herodot