Heinrich VII.

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Kaiser Heinrich VII.


Heinrich VII. war von 1308 bis 1313 Deutscher König.


Herrschaft

Heinrich entstammte dem Haus Limburg-Luxemburg und war Graf von Luxemburg und Laroche, Markgraf von Arlon, von 1308 bis 1313 römisch-deutscher König und seit 1312 römisch-deutscher Kaiser.

Heinrich VII. war als Reichsgraf französischer Lehnsmann und unterhielt gute Beziehungen zum Pariser Hof. Heinrich war nach 92 Jahren, seit der Krönung Friedrichs II. 1220, der erste König, der auch Kaiser wurde, wobei er tatkräftig auf eine Erneuerung des Kaisertums hinarbeitete und sich dabei auch gegen Papst und französischen König stellte. Er war der erste der insgesamt drei Kaiser aus dem Hause Luxemburg.

Heinrich wurde von Dante und den Ghibbelinen begeistert begrüßt und in der "Monarchia" verherrlicht. Er sprach nur französisch, konnte sich allerdings in die böhmische Krone einheiraten. Erst 1312 gekrönt, starb er 1313 an Malaria. Sein Enkel war Kaiser Karl IV.

Ehe

Heinrich heiratete am 9. Juni 1292 in Tervueren Margarete von Brabant.

Verweise