Heinrich I.

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König Heinrich I.


Heinrich aus dem Adelsgeschlecht der Liudolfinger war ab 912 Herzog von Sachsen und von 919 bis 936 Deutscher König.

Wahl

Heinrich war von Konrad als Nachfolger designiert worden. Seine Wahl in Fritzlar erfolgte durch die Franken und wurde durch sächsisch-fränkische Akklamation bestätigt. Binnen zweier Jahre erfolgte auch die Anerkennung durch die Bayern und Schwaben. Die Bayern hatten zunächst ihren Herzog Arnulf zum Gegenkönig gewählt.

Herrschaft

Heinrich, Herzog von Sachsen, wurde 919 in Fritzlar von Franken und Sachsen zum ersten Deutschen König gewählt. Konrad I. hatte ihn zum Nachfolger designiert. Herzog Eberhard, der Bruder Konrads, trug ihm nach Konrads Ableben die Krone an und traf Heinrich bei der Vogeljad an, woher der Beiname "Vogler" oder "Finkler" resultiert. Der Vorgang wird in dem einst jedem bekannten Gedicht von Vogl geschildert.

Heinrich war der erste König von sächsischem Stamm und der erste Liudolfinger auf dem Thron. Im Jahre 925 gewann er Lothringen für das Regnum teutonicum zurück. Er machte die Ukranen in der Ukermark tributpflichtig. Die geplante Romfahrt zur Kaiserkrönung konnte Heinrich nicht mehr durchführen.

Ehen

  1. 907 ca.: Hateburg von Merseburg. Hateburg war die Tochter des Grafen Erwin von Merseburg. Die Ehe mit Hateburg wurde kirchlich sanktioniert geschieden. Die Eheleute gaben ein voreheliches Gelübde Hatheburgs als Ehehindernis an.
  2. 909: hl. Matilde, Ururenkelin von Herzog Widukind

Kinder

Mit Hatheburg

Hatheburgs Sohn war Thankmar, dessen Ansprüche beim Ableben Heinrichs übergangen wurden. Im Jahre 938 wurde Thankmar im Aufstand gegen Otto erschlagen.

Mit Mathilde

Verweise