100 Tage-Programm der Monarchiebewegung in Deutschland

Aus Monarchieliga
Wechseln zu: Navigation, Suche
  • 100 Tage-Programm der Monarchiebewegung in Deutschland
  • Herzlichen Dank, Dr. Reinhold Oberlecher
  • Erschienen Ostern 2005


Entwurf eines Hundert-Tage-Programms der Monarchiebewegung in Deutschland


Präambel

Die gegenwärtige grausame Notlage Deutschlands, Europas und der ganzen Welt gebietet zwingend die sofortige Beendigung des Demokratie-Experimentes. Deshalb wird die Monarchiebewegung Freiheit, Recht und Ordnung wiederherstellen und binnen 100 Tagen folgende Maßnahmen in die Wege leiten, um den Weg zur Wiederaufrichtung des Deutschen Reichs zu bahnen.


Das Programm

Beseitigung der Demokratenherrschaft durch Einsetzung des Reichsstatthalters

  • Einsetzung des Regnum Teutonicum,[1] als Herrschaftsbereich des Deutschen Königs auf dem Territorium Deutschlands und Österreichs,
  • Zerschlagung aller "staatlichen" Organe, incl. Parteien, Gewerkschaften, Unternehmerverbände, Stiftungen, Vereinigungen,
  • Ersetzung der "Länder", "Bundesländer" und der "Freistaaten", ihrer sämtlichen Behörden und nachgeordneten Gliederungen, Organisationen etc. durch die angestammten Reichsstände,
  • Einberufung eines Reichstags aus den Vertretern des christlichen Adels deutscher Nation; dessen Publikationssprache das Lateinische ist,
  • Kündigung des gesamten Gesetzesbestandes auf deutschem Boden ab 31.12.1802,
  • Ewiges Verbot der Ideen der französischen Revolution und der Demokratie,
  • NATO- und weitere Besatzertruppen werden herzlich gebeten, das Land binnen 14 Tagen zu räumen,
  • Auflösung der EU,
  • Wiederherstellung von Krieg und Frieden als völkerrechtlicher Begriffe wie als außenpolitischer Realitäten,
  • Einseitige Friedenserklärung des Imperium Sacrum, Ausrufung einer weltweiten Pax Imperii nach dem Status quo 31.12.1802,
  • Einladung von Liechtenstein, Belgien, Niederlande, Elsaß, Lothringen, Burgund, Provence, Italien, Kroatien, Slowenien, Ungarn, Siebenbürgen, Slowakei, Buchenland, Tschechien, Schlesien, Polen, Preußen zur Angliederung ans Imperium bei ggf. Beibehaltung eines reichstreuen regnums. Alle Glieder und Stände des Reiches genießen Autonomie. Lehnsleute des Deutschen Königs sind nur die Glieder des regnum teutonicum.

Einsetzung des Deutschen Königs

  • Nach der Wiederherstellung des Rechts bestimmt der Reichstag den Deutschen König.
  • Dieser ist Souverän, oberster Lehnsherr und oberster Gerichtsherr des Deutschen Regnums,
  • er wird nach vorangegangener geistlicher Prüfung vom Primas Germaniae im Magdeburger Dom geweiht und gesalbt,
  • die Institution der Kurfürsten wird aufgehoben, die Kurfürsten werden von ihren Pflichten entbunden,
  • Reichstag, Reichsrat, Reichskammergericht und Reichshofrat bleiben bestehen.

Die Königsrechte

  • Der Deutsche König wird auf Lebenszeit gewählt,
  • er darf der Reichsversammlung seinen Nachfolger vorschlagen, den er zu Lebzeiten wählen lassen darf,
  • er schlägt dem Primas Germaniae bzw. einem rechtgläubigen Kirchenoberhaupt die Besetzung der Bistümer vor,
  • er verfügt über Herzogtümer, Grafschaften, Markgrafschaften und herrenlose Territorien,
  • er führt das Heer, den Heerbann und sämtliche Streitkräfte,
  • er wahrt den Reichsfrieden. Er ist Besitzer der Rechte über Reichskrieg und Reichsfrieden,
  • er wahrt den Schutz der Rechte der Nichtuntertanen, der Fremden und Reisenden,
  • er ist Besitzer der Zoll-, Münz- und Marktrechte,
  • er verfügt über das alleinige Recht zur Erbauung von Pfalzen und Festungen,
  • er ernennt die Konsuln und königlichen Botschafter,
  • er besitzt die Hoheit über die Verkehrswege, insbesondere den Hellweg.

Wiederherstellung der Deutschen Reichskirche

  • Kündigung sämtlicher Staatskirchenverträge
  • strenge Prüfung der Bischöfe, Nuntien, Delegaten und Prälaten
  • Aufhebung der evangelischer Landeskirchen, Einziehung ihres gesamten Vermögens und aller Liegenschaften.
  • Einsetzung eines nichtmodernistischen Bischofs in apostolischer Sukzession in Abstimmung mit dem Reichsstatthalter zum Erzbischof und Primas Germaniae in Magdeburg.
  • Der untadelige evangelisch-landeskirchliche Klerus kann sich vom Primas Germaniae zum Priester weihen lassen. Wer dafür nicht in Frage kommt, kann nicht mehr im geistlichen Stand verbleiben.
  • Dasselbe gilt für die geistlichen Lehrer. Geistliche Lehrer an Universitäten und Seminaren können nur Priester werden.
  • Verbot sämtlicher Kulte und Sekten, auch vorgeblich christlicher Ausrichtung.
  • Duldung des Islam. Der Besitz islamischer Vereinigungen ist Eigentum des Deutschen Königs.

Wiederherstellung des Untertanenstatus

  • Wiederherstellung des Persönlichkeitsrechtes durch Feststellung des Untertanenstatus.
  • Rechts- und Subjektfähig als Freie sind auf deutschem Boden nur Untertanen des Deutschen Königs und seiner Hintersassen.
  • Lehnsleute und Untertanen können nur Getaufte sein.
  • Jeder Freie auf deutschem Boden kann sich dem Deutschen König als Untertan unterstellen.
  • Nichtuntertanen genießen Toleranz.

Wiederherstellung der Lehnsordnung

  • Der Deutsche König stellt die Herzogtümer, Markgrafschaften, Grafschaften, Erzstifte, Hochstifte, Abteien, Städte, Herrschaften und Dörfer gemäß dem Stand vom 31.12.1802 wieder her.
  • Die Geistlichen Territorien werden restituiert.
  • Die seit dem Beginn der Reformation untergegangenen Stände werden nach dem Opportunitätsprinzip wiederhergestellt.
  • Belehnung der Herzogtümer und weiterer Herrschaften durch den Deutschen König.
  • Die Geistlichen Reichsstände werden auf Vorschlag und nach Bestätigung des Deutschen Königs kanonisch besetzt.
  • Die weltlichen Lehen sind erblich.
  • Das Heimfallrecht tritt zwingend in Kraft, wenn keine direkten männlichen oder weiblichen Erben vorhanden sind.
  • Rechte aus der Belehnung verfallen bei Freiheitsverlust.
  • Rechte aus der Belehnung verfallen, wenn keine Erben vorhanden sind,

Wiederaufrichtung von Recht und Ordnung

  • Wiederherstellung der Freiheit von Geist, Gedanke und Rede durch die Einrichtung einer strengen Zensurbehörde, die Teil der Reichskirche ist.
  • Unaufhebbarer Freiheitsverlust für Verbreiter demokratischer und pornographischer Materialien.
  • Aufhebung sämtlicher Staatsanwaltschaften.
  • Aufhebung der strafrechtlichen Urteile und des öffentlichen Rechts.
  • Die Gerichtsrechte sind Eigentum des Deutschen Königs und seiner Lehnsleute und werden als Lehen vergeben.
  • Weitgehende Aufhebung langer Zeitstrafen.
  • Abriß der Zuchthäuser und Umwandlung in Klöster und Einsiedeleien
  • Einrichtung von Pranger und Gerichtslaube an jedem Gerichtsort
  • Schwere Straftaten und Wiederholungstaten werden mit dem Tode bestraft.
  • Neben der Todesstrafe tritt vor allem die Verpflichtung zu Gebet und Wallfahrt als Teil der Rechtspflege in den Vordergrund.
  • Die Ableistung der Gebets- und Wallfahrtsverpflichtungen wird elektronisch überwacht.
  • Die geleisteten Gebete gehen in den Kirchenschatz über.
  • Nichtuntertanen werden nach dem Recht ihrer jeweiligen Herrschaft bestraft,

Wiederherstellung der Familie

  • Personenstandsregister und sämtliche öffentlichen Register werden von der Reichskirche geführt.
  • Zugang zu den Register haben nur kanonische Priester.
  • Die Ehescheidung ist aufgehoben.
  • Personen ohne Familienstand verlieren den Untertanenstatus.
  • Ehebruch und Kuppelei werden als Kapitalverbrechen bestraft.
  • Mütter und Gattinnen werden lebenslang zur Erziehungsarbeit voll besoldet freigestellt. Sind die Kinder aus dem Haus, dürfen sie sich mildtätiger Beschäftigung widmen.
  • Verbot von Empfängnisverhütung und Familienplanung

Schaffung eines lebenswerten Deutschlands

  • Abriß sämtlicher Autobahnen und Schnellstraßen
  • Abriß der Massenwohnsiedlungen
  • Wiederherstellung eines flächendeckenden, landschaftsnahen Eisenbahnnetzes.
  • Wiederherstellung der Reichsforsten, Ur- und Grenzwälder, die völlig straßenfrei bleiben müssen.
  • Wiederherstellung der Flüsse und Bäche, ihrer Mäander und Auen.
  • Striktes Verbot der Massentierhaltung und der industriellen Landwirtschaft.
  • Wiederherstellung des freien katholischen Bauernstandes, der das Regnum vollständig neu kultivieren wird.

Die Wiederherstellung der christlichen Liebestätigkeit

  • Aufhebung sämtlicher erzwungener Sozialversicherungen.
  • Ansprüche haben nur Untertanen ihrer Herrschaft gegenüber, entsprechend ihrem ständischen Status.
  • Jede Art von Sozialhilfe wird in freiwillige Mildtätigkeit umgewandelt.
  • Förderung der christlichen Liebestätigkeit durch die Übergabe sämtlicher Krankenhäuser und Pflegestätten an die Kirche. Alle Leistungen werden freiwillig und gratis angeboten.

Die Kulturkatastrophe aufhalten

  • Jeder Reichsstand ist berechtigt Rundfunk- und Fernsehsender zu unterhalten.
  • Ausschließliche Förderung christlicher Kultur und christlicher Kulturschöpfer.
  • Beauftragung des Deutschen Kollegs mit der Errichtung eines Demokratie-Museums.
  • Neubegründung der mittelalterlichen Fakultäten.
  • Wiederherstellung des Ideals der Einheit von christlichem Glauben, kirchlicher Lehre und asketischem Leben an der deutschen Universität.
  • Verbot von Politologie, Soziologie, Psychoanalyse, Darwinismus und Sozialismus.
  • Dekan oder Rektor der Universität ist der Ordinarius für Theologie.
  • Die Aufteilung in protestantische und katholische Theologie ist aufgehoben.
  • Lehr- und Vorlesungssprache an den Fakultäten ist Latein.
  • Latein ist Pflichtfach ab 3. Klasse an allen Gymnasien des Reiches.
  • Lehrer und Priester werden an den kirchlichen Seminaren ausgebildet.

Danksagung

Dieses Programm lehnt sich mit Respekt an den "Entwurf eines Hundert-Tage-Programms der Nationalen Notstandsregierung in Deutschland" an, den Herr Dr. Reinhard Oberlercher im Januar 1993 veröffentlicht hat. Dessen Wortergreifung muß aufgenommen und auf das Sacrum Imperium, das heilige Reich gedeutet werden.


Vollendet am Gedenktag des Heiligen Kaisers Heinrich im Jahre des Heils 2005


Verweise

Einzelnachweise

  1. Deutsches Reich