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Die Schlachten der Schlesischen Kriege |
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1. Schlesischer Krieg |
| 10.4.1741 |
Mollwitz |
Friedrich floh, siegte jedoch unbedeutend bei Mollwitz, so
Breslau, 10 km w Brieg. |
| 17.5.1742 |
Chotusitz |
Preußischer (Pyrrhus)sieg bei Kuttenberg (Kutna hora) in Böhmen. |
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2. Schlesischer Krieg - Böhmischer Feldzug 1744
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| 16.9.1744 |
Einnahme
Prags |
Preußen hatte lediglich 50 Gefallene zu beklagen. |
| 24.10.1744 |
Beneschau |
Keine Schlacht! Österreich wich klug aus! Otto Ferdinand von
Traun jagte die Preußen genial aus Böhmen heraus. Österreich nahm
Schlesien wieder in Besitz. |
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Feldzüge 1745
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| 4. 6.1745 |
Hohenfriedberg |
Preußischer Sieg bei Dobromierz
(25 km n Waldenburg) aufgrund von taktischer und operativer Überlegenheit. |
| 30.9.1745 |
Soor |
Österreich stellte Preußen beim Rückzug aus Böhmen bei Zdár
(zw. Jungbunzlau und Turnau), konnte aber nicht wirklich vernichtend
siegen. Österreichische Husaren erbeuteten die Bagage und die Kriegskasse. |
| 15.12.1745 |
Kesselsdorf |
Die preußischen Truppen unter dem Alten Dessauer erreichten
vor den Österreichern Dresden und konnten so die Sachsen 4 km so
Willsdruff schlagen. |
3. Schlesischer „Siebenjähriger“ Krieg
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| 29. August 1756 |
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Friedrich II. drang ohne Kriegserklärung auf sächsisches
Gebiet vor und entfesselte den Siebenjährigen Krieg. |
1. Oktober 1756 |
Lobositz |
Österreich hatte den Angriff
des Borussenherrschers von Schlesien her erwartet. Preußen
stellte sich bei Lobositz in Nordböhmen den österreichischen
Bewegungen entgegen. Österreich wich den preußischen Attacken
aus, da es Pirna entsetzen wollte. |
| 16. Oktober 1756 |
Pirna |
Am 11. Oktober erreichten die Österreicher Bad Schandau. Da
es ihnen jedoch leider nicht gelang, mit den Sachsen in Verbindung
zu treten, zogen sie sich wieder zurück. Am 16. Oktober kapitulierten
die Sachsen, Friedrich versuchte, die sächsichen Truppen in
sein Heer einzugliedern. Sachsen wurde kriegsmäßig ausgeplündert.
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| 6. Mai 1757 |
Prag |
Preußen
siegte, konnte aber Prag nicht einnehmen.
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| 18. Juni 1757 |
Kolin |
Preußische Niederlage, Räumung Böhmens. Karl von Lothringen
mit Daun als Sieger. |
| 30.8.1757 |
Großjägersdorf |
Als die Russen in Ostpreußen einrückten, stellte Lehwaldt sie
bei Großjägersdorf (zw. Wehlau und Insterburg) und unterlag.
Trotzdem rückten die Russen schließlich ab, da sie die Sympathien
des Thronfolgers für Friedrich kannten. |
| 5.11.1757 |
Roßbach |
Friedrich
schlug die kaum vorbereitete Reichsarmee und Franzosen 10 km nw
Weißenfels und gewann widersinnigerweise erhebliche Popularität
in ganz Deutschland. Angeblich hatte Friedrich in dieser Schlacht
die Franzen aus Liebe geschont.
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| 22.11.1757 |
Breslau |
Österreich schlug die Preußen vor den Toren Breslaus und nahm
dieses ein. Lestwitz, der Festungskommandant wurde zum Tode verurteilt. |
| 5. Dezember 1757 |
Leuthen |
Bedeutender
preußischer Sieg etwa 15 km w Breslau nahe Neumarkt. Trotzdem blieb
Österreich in Schlesien. Preußen wohl auch taktisch überlegen.
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| 20. Mai 1758 |
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Friedrich begann die Belagerung von Ollmütz, nachdem bereits
Schweidnitz gewonnen war. Die Belagerung mißlang aus operativ-taktischen
Gründen. |
| 25. August 1758 |
Zorndorf |
Die
Russen hatten Ostpreußen besetzt, wo ihnen die Stände huldigten.
Im Juli waren sie in Posen. Friedrich trat ihnen mit einem Heer,
das er in Eilmärschen von Schlesien herbeiführte, entgegen. Friedrich
siegte zwischen Hohensalza und Strelno, auch Kolberg wurde entsetzt.
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| 14.10.1758 |
Hochkirch |
Daun
überfiel die demonstrativ, jedoch taktisch unklug so Bautzen aufgezogenen
preußische Truppen. Keith fiel. Daun war jedoch nicht in der
Lage, diesen Sieg auszunutzen und zog im November nach Böhmen ab.
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| 23.7.1759 |
Kay |
Russischer Sieg im äußersten
Südosten Brandenburgs. Russen und Österreicher im Frühjahr 1759
in erheblicher Übermacht. |
| 12.8.1759 |
Kunersdorf |
Massiver
preußischer Verlust unmittelbar rechts der Oder. 95% des Heeres
vernichtet. Reste zogen sich nach Fürstenwalde zurück. Die Russen
weigerten sich jedoch, gegen Berlin vorzurücken und bewegten sich
links der Oder in Richtung Müllrose und Lieberose!!!
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| 21.11.1759 |
Maxen |
Preußische Resttruppen unter Finck wurden eingekesselt und gefangengenommen.
„Finckenfang bei Maxen“, s Dresden, ca. 5 km von Kreischa. |
| 23.6.1760 |
Landeshut |
Laudon schlug ein isoliertes preußisches Corps und war nun weitestgehend
im Besitz Schlesiens. |
| 15.8.1760 |
Liegnitz |
Der
Preuß' stand früher auf und entging der Vernichtung. Währenddessen
wurde Berlin eingenommen und geplündert.
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| 3.11.1760 |
Torgau |
ging
weitestgehend unentschieden aus bei großen Verlusten.
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| 1761 |
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Im Jahre 1761 konnte Österreich Schlesien behaupten, die Russen
besaßen fast ganz Pommern. Doch wie seit Jahren verhinderten
Verrat und Uneinigkeit die Vernichtung Preußens. Preußen konnte
ungestraft Hubertusburg plündern. |
12. Mai 1762 |
Döbeln |
Gefecht
bei Döbeln
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| 1762 |
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Preußen war total am Ende - nur die Vorsehung des Höchsten
sorgte dafür, daß es seinen Part in der Unheilsgeschichte der Menschheit
weiter zu spielen hatte. Am 5. Januar 1762 starb die Zarin
Elisabeth von Rußland. Die Russen zogen aus Pommern und Preußen
ab. Das Ende des 7jährigen Krieges stand vor der Tür.
Preußen hatte sich und das gesamte Imperium Romanum massiv
geschwächt, ohne irgend etwas Gutes gewirkt zu haben. |