Archiv der Monarchieliga

zuletzt aktualisiert: 1 Adventus 2010

 

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Das Russische Reich

Die Fürsten und Großfürsten von Kiew, die Großfürsten von Wladimir, die Großfürsten und Zaren von Moskau und die Zaren des Russichen Imperiums. Nach Torke

Die Dynastie Romanow

1613 - 1645

Michail Fjodorowitsch

1643 - 1676

Alexej Michailowotsch

1676 - 1682

Fjodor III. Alexejewitsch

1682 - 1696

Iwan V.

1682 - 1725

Peter I. der Große

1682 - 1689

Sofia

1725 - 1727

Katharina I.

1727 - 1730

Peter II.

1730 - 1740

Anna

1740 - 1741

Iwan VI.

 

Iwan (1740 - 1764) wurde bereits als Säugling zum Zaren proklamiert. Seine Mutter Anna bestimmte einen gewissen Biron zum Regenten. Dieser erwies sich leider als unfähig.

1741 - 1761

Elisabeth

 

Elisabeth (1709 - 1761) war die Tochter Peters des Großen und Katharinas I. Durch eine Palastrevolution mußte sie ihren Vorgänger Iwan stürzen.

Ihren Neffen Peter von Holstein-Gottorp setzte sie zum Erben ein. Obwohl sie sich nur um das Personal, nicht jedoch um die Politik kümmerte, gelang es ihr, Rußlands Großmachtstellung zu festigen. Erfolgreich bekämpfte sie den gottlosen Preußenherrscher Friedrich durch die welthistorischen Siege von Kunersdorf und Großjägersdorf.

Das Haus Romanow-Holstein-Gottorp

1762

Peter III.

 

Der mit seiner Nachfolgerin verheiratete Peter III. wurde als Karl Peter Ulrich Herzog von Holstein Gottorp geboren. Er war Enkel Peters des Großen. Die häufig negative Beurteilung Peters dürfte auf seine deutsche Mentalität und seine Abneigung gegen die russiche Pseudo-Orthodoxie zurückzuführen sein. Zudem versuchte er russische Macht den Interessen seines deutschen Herzogtums dienstbar zu machen. Auch dies machte ihn bei den „Reußen“ unbeliebt.

1762 - 1796

Katharina II. „die Große“

 

Katharina (1729 - 1796), Prinzessin von Anhalt-Zerbst, wurde jedoch in Stattin geboren. Sie kam als Gemahlin Peters III. nach Rußland und wurde nach dessen Ermordung Zarin. Seither wirkte sie als tatkräftige, energische und kluge Herrscherin. Es gelang ihr, die Macht Rußlands erheblich zu vergrößern und Rußland bis an die deutschen Grenzen hin auszudehnen. Nach der Dritten polnischen Teilung stand Rußland an den Grenzen Ostpreußens und des österreichischen Galiziens.

1796 - 1801

Paul I.

 

∞ Natalja Alexejewna né Wilhelmine von Hessen-Darmstadt

∞ Marioa Fedorowna né Sophie von Württemberg

Paul I. (1754 - 1801) schied aus dem Krieg der 2. antinapoleonischen Koalition wieder aus, da er eine Politik der kontinentalen Dominanz, ggf. gemeinsam mit Frankreich, anstrebte. Daraufhin wurde er durch eine Verschwörergruppe aus St. Peterburg ermordet.

1801 - 1825

Alexander I.

 

∞ Elisabeth né Louise von Baden-Baden

Alexander (1777 - 1825) war der älteste Sohn Pauls I., wurde jedoch im Wesentlichen von seiner Großmutter Katharina II. geprägt. Er führte eine umfangreiche aufklärerisch-liberale Reformpolitik durch. Seine überragende Bedeutung resultiert aus dem Sieg über Napoleon, den er zunächst bewundert hatte. Napoleon trieb Rußland jedoch in die verhängnisvolle Allianz mit England, die sich langfristi8g zu Rußlands Schaden auswirkte.

Alexander schuf nach dem Sieg über Napoleon die „Heilige Allianz“, die Europa ein Jahrhundert des Friedens unter russischem Schutz gewährte.

Er starb überraschend in Taganrog am Asowschen Meer. Es ist nicht auszuschließen, daß er tatsächlich aber das Herrscheramt niederlegte um noch Jahrzehnte als Staretz in Sibirein weiterzuleben.

1825 - 1855

Nikolaus I.

 

∞ Charlotte né Alexandra Fedorowna von Preußen

Charlotte bzw. Karoline (1798 - 1860) war die Tochter Friedrich Wilhelms III. von Preußen. Nikolaus war somit Schwager sowohl von Friedrich Wilhelm IV. als auch Wilhelm I. von Preußen.

Nikolaus wurde als zweiter Sohn nicht für das Herrscheramt erzogen. Seine Thronfolge ergab sich im Jahre 1825 aus dem s.g. „Großmutstreit“ als sein Onkel ihn zur Herrschaft drängte. Gleich zu Beginn seiner Regierungszeit mußte er sich mit den scheußlichen und kriminellen „Dekabristen“ herum plagen.

Nach sorgfältiger Prüfung der dekabristischen Propaganda schuf Nikolaus den gehobenen Stand der „Ehrenbürger“, eine dem Adel gleichgestellte bürgerliche Matrikel. Ob die so promovierten es dem Herrscherhaus dankten, sollte mal untersucht werden. Eine weitere Reform war die Stärkung der kaiserlichen Bürokratie. Die Untertanen und die Bildungseinrichtungen wurden zum Verdruß der Feinde auf die Werte von „Kaiser, Rechtgläubigkeit und Volksverbundenheit“ eingeschworen.

Außenpolitisch setzte Nikolaus den Kurs der hl. Alianz fort. Bedauerlicherweise fiel ihm Österreich in den Rücken, als es sich im Krimkrieg mit dem verbrecherischen Westmächten verbündete. Damit war der Zerstörung des christlichen Abendlandes freie Bahn gegeben.

1855 - 1881

Alexander II.

 

∞ 1841  Marie né Maria Alexandrowna von Hessen-Darmstadt

Alexander (1918 - 1881) gilt zurecht als „Zar-Befreier“ (Zar-Oswoboditjel). Er kam während des Krimkrieges zur Herrschaft, nachdem sein Vater Nikolaus aus Ärger über den Verrat Franz Josefs an der hl. Allianz sich zu seinen Ahnen versammelt hatte.

Alexander hob die Leibeigenschaft auf und führte den Semstwo ein. Der Semstwo war eine gewählte Selbstverwaltung auf Kreis- bzw. Bezirksebene, die durchaus in Gegensatz zu den zarischen Organen treten konnte. Im Laufe der Jahrzehnte arbeiteten die Semstwo sehr erfolgreich, wurden allerdings auch oft zum Träger staatsfeindlicher Bestrebungen. Es ist kein Zufall, daß der erste Vorsitzende der staatszerstörenden provisorischen Regierung Fürst Lwow aus dem Semstwo-Verband hervorgegengen ist.

Weitere Reformen betrafen die Einführung von Geschworenengerichten und eine Heeresreform mit allgemeiner Wehrpflicht. Das Judentum, wiewohl von Alexander begünstigt, dankte ihm seine Herrscherliebe nicht. Es förderte überall Gottlosigkeit, Korruption, Lügerei und kriminelle Staatsfeindschaft. Frucht dieser Hetze war ein Attentat gegen den geheiligten Herrscher durch D. Karakosow im Jahre 1866. 15 Jahre später wurde Alexander am 1. März 1881 durch die Narodnaja Wola ermordet. Der Mord geschah in typischer Weise an einem Reformherrscher, inmitten einer Reformperiode.

Die Narodnaja Wola war eine kriminelle Terroristenorganisation hetzten und wiegelten die Menschen auf, hatten aber namentlich bei Arbeitern und Bauern keinen Erfolg, namentlich letzteren lieferten die völkischen Strolche regelmäßig der Polizei aus, wo sie kaum bestraft wurden. Diese Milde machte aus dem Terror eine Modeerscheinung. Eine gewisse Vera Sasulitsch wurde freigesprochen obwohl sie gestanden hatte, einen Mordanschlag geplant, bzw. sogar ins Werk gesetzt zu haben.

Alexander gilt zu Recht als Mehrer des Reiches in Asien und Fernost. Trotz seiner erfolgreichen Außenpolitik hetzte die Presse fleißig gegen ihn und gegen das Herrscherhaus und nutzte den Ausgleich des „Berliner Kongresses“ zu nationalistischer Hetze, die dem Aufkommen des lügnerischen Demokratentums außerordentlich zugute kam.

1881 - 1894

Alexander III.

 

∞ 1841  Dagmar né Maria Fedorowna von Dänemark

Der zweite Sohn Alexanders II. setzte die kluge Politik seines Vaters fort. Typisch für das freiheitliche Wesen des russichen Staatsaufbaus ist, daß Alexander durch bestimmte Refomen erst gewährleisten mußte, daß staatliche enstcheidungen an der Basis ankamen bzw. bekannt wurden.

Leider öffnete sich Alexander zu Rußlands schaden dem Panslawismus. Die bedeutende Universität von Dorpat wurde russifiziert, auch die Rechte der Katholiken, Protestanten und anderer angestammter Gemneinschaften wurden mißachtet bzw. beseitigt. Darunter hatten nicht zuletzt die Polen schwer zu leiden, die sich allerdings durch ihre Neigung zu sinnlosen Aufständen unbeliebt gemacht hatten.

Dem zunehmenden Wühlen von Masonisten dürfte es zu danken sein, daß sich unter Alexander die Beziehungen zu Deutschland verschlechterten. Bekanntlich konnte der Rückversicherungsvertrag nicht aktualisiert werden.

1894 - 1917

Nikolaus II.

 

∞ 1841  Alexandra Fedorowna né Alice von Hessen

Ähnlich wie beim deutschen Kaiser Wilhelm II. hat die demokratische Geschichtsschreibung alles getan, um den Märtyrer-Zaren Nikolaus II. zu diffamieren und herabzuwürdigen. Ziel dieser scheußlichen Pseudo-Historiographie ist die Rechtfertigung der ungeheueren Mordtaten von Jekaterinburg und die Vertuschung der Mitwirkung der Demokraten an dieser und unzähligen anderen Mördereien.

Hier ein Film der Kröning des heiligen Märtyrerzaren Nikolaus II.

       

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