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Das Russische Reich |
| Die Fürsten und Großfürsten von
Kiew, die Großfürsten von Wladimir, die Großfürsten
und Zaren von Moskau und die Zaren des Russichen Imperiums. Nach
Torke |
Die Dynastie Romanow |
1613 - 1645 |
Michail Fjodorowitsch |
1643 - 1676 |
Alexej Michailowotsch |
1676 - 1682 |
Fjodor III. Alexejewitsch |
1682 - 1696 |
Iwan V. |
1682 - 1725 |
Peter I. der Große |
1682 - 1689 |
Sofia |
1725 - 1727 |
Katharina I. |
1727 - 1730 |
Peter II. |
1730 - 1740 |
Anna |
1740 - 1741 |
Iwan VI. |
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Iwan (1740 - 1764) wurde bereits als Säugling
zum Zaren proklamiert. Seine Mutter Anna bestimmte einen gewissen
Biron zum Regenten. Dieser erwies sich leider als unfähig. |
1741 - 1761 |
Elisabeth |
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Elisabeth (1709 - 1761) war die Tochter Peters des
Großen und Katharinas I. Durch eine Palastrevolution mußte
sie ihren Vorgänger Iwan stürzen.
Ihren Neffen Peter von Holstein-Gottorp setzte sie zum Erben ein.
Obwohl sie sich nur um das Personal, nicht jedoch um die Politik
kümmerte, gelang es ihr, Rußlands Großmachtstellung
zu festigen. Erfolgreich bekämpfte sie den gottlosen Preußenherrscher
Friedrich durch die welthistorischen Siege von Kunersdorf und Großjägersdorf. |
Das Haus Romanow-Holstein-Gottorp |
1762 |
Peter III. |
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Der mit seiner Nachfolgerin verheiratete Peter III.
wurde als Karl Peter Ulrich Herzog von Holstein Gottorp geboren.
Er war Enkel Peters des Großen. Die häufig negative Beurteilung
Peters dürfte auf seine deutsche Mentalität und seine
Abneigung gegen die russiche Pseudo-Orthodoxie zurückzuführen
sein. Zudem versuchte er russische Macht den Interessen seines deutschen
Herzogtums dienstbar zu machen. Auch dies machte ihn bei den „Reußen“
unbeliebt. |
1762 - 1796 |
Katharina II. „die Große“ |
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Katharina (1729 - 1796), Prinzessin von Anhalt-Zerbst,
wurde jedoch in Stattin geboren. Sie kam als Gemahlin Peters III.
nach Rußland und wurde nach dessen Ermordung Zarin. Seither
wirkte sie als tatkräftige, energische und kluge Herrscherin.
Es gelang ihr, die Macht Rußlands erheblich zu vergrößern
und Rußland bis an die deutschen Grenzen hin auszudehnen.
Nach der Dritten polnischen Teilung stand Rußland an den Grenzen
Ostpreußens und des österreichischen Galiziens. |
1796 - 1801 |
Paul I. |
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∞ Natalja Alexejewna né
Wilhelmine von Hessen-Darmstadt
∞ Marioa Fedorowna né Sophie von
Württemberg
Paul I. (1754 - 1801) schied aus dem Krieg der 2. antinapoleonischen
Koalition wieder aus, da er eine Politik der kontinentalen Dominanz,
ggf. gemeinsam mit Frankreich, anstrebte. Daraufhin wurde er durch
eine Verschwörergruppe aus St. Peterburg ermordet. |
1801 - 1825 |
Alexander I. |
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∞ Elisabeth né Louise
von Baden-Baden
Alexander (1777 - 1825) war der älteste Sohn Pauls I., wurde
jedoch im Wesentlichen von seiner Großmutter Katharina II.
geprägt. Er führte eine umfangreiche aufklärerisch-liberale
Reformpolitik durch. Seine überragende Bedeutung resultiert
aus dem Sieg über Napoleon, den er zunächst bewundert
hatte. Napoleon trieb Rußland jedoch in die verhängnisvolle
Allianz mit England, die sich langfristi8g zu Rußlands Schaden
auswirkte.
Alexander schuf nach dem Sieg über Napoleon die „Heilige
Allianz“, die Europa ein Jahrhundert des Friedens unter russischem
Schutz gewährte.
Er starb überraschend in Taganrog am Asowschen Meer. Es ist
nicht auszuschließen, daß er tatsächlich aber das
Herrscheramt niederlegte um noch Jahrzehnte als Staretz in Sibirein
weiterzuleben. |
1825 - 1855 |
Nikolaus I. |
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∞ Charlotte né Alexandra
Fedorowna von Preußen
Charlotte bzw. Karoline (1798 - 1860) war die
Tochter Friedrich
Wilhelms III. von Preußen. Nikolaus war somit Schwager
sowohl von Friedrich Wilhelm IV. als auch Wilhelm I. von Preußen.
Nikolaus wurde als zweiter Sohn nicht für das Herrscheramt
erzogen. Seine Thronfolge ergab sich im Jahre 1825 aus dem s.g.
„Großmutstreit“ als sein Onkel ihn zur Herrschaft
drängte. Gleich zu Beginn seiner Regierungszeit mußte
er sich mit den scheußlichen und kriminellen „Dekabristen“
herum plagen.
Nach sorgfältiger Prüfung der dekabristischen Propaganda
schuf Nikolaus den gehobenen Stand der „Ehrenbürger“,
eine dem Adel gleichgestellte bürgerliche Matrikel. Ob die
so promovierten es dem Herrscherhaus dankten, sollte mal untersucht
werden. Eine weitere Reform war die Stärkung der kaiserlichen
Bürokratie. Die Untertanen und die Bildungseinrichtungen wurden
zum Verdruß der Feinde auf die Werte von „Kaiser, Rechtgläubigkeit
und Volksverbundenheit“ eingeschworen.
Außenpolitisch setzte Nikolaus den Kurs der hl. Alianz fort.
Bedauerlicherweise fiel ihm Österreich in den Rücken,
als es sich im Krimkrieg mit dem verbrecherischen Westmächten
verbündete. Damit war der Zerstörung des christlichen
Abendlandes freie Bahn gegeben. |
1855 - 1881 |
Alexander II. |
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∞ 1841 Marie né
Maria Alexandrowna von Hessen-Darmstadt
Alexander (1918 - 1881) gilt zurecht als „Zar-Befreier“
(Zar-Oswoboditjel). Er kam während des Krimkrieges zur Herrschaft,
nachdem sein Vater Nikolaus aus Ärger über den Verrat
Franz Josefs an der hl. Allianz sich zu seinen Ahnen versammelt
hatte.
Alexander hob die Leibeigenschaft auf und führte den Semstwo
ein. Der Semstwo war eine gewählte Selbstverwaltung auf Kreis-
bzw. Bezirksebene, die durchaus in Gegensatz zu den zarischen Organen
treten konnte. Im Laufe der Jahrzehnte arbeiteten die Semstwo sehr
erfolgreich, wurden allerdings auch oft zum Träger staatsfeindlicher
Bestrebungen. Es ist kein Zufall, daß der erste Vorsitzende
der staatszerstörenden provisorischen Regierung Fürst
Lwow aus dem Semstwo-Verband hervorgegengen ist.
Weitere Reformen betrafen die Einführung von Geschworenengerichten
und eine Heeresreform mit allgemeiner Wehrpflicht. Das Judentum,
wiewohl von Alexander begünstigt, dankte ihm seine Herrscherliebe
nicht. Es förderte überall Gottlosigkeit, Korruption,
Lügerei und kriminelle Staatsfeindschaft. Frucht dieser Hetze
war ein Attentat gegen den geheiligten Herrscher durch D. Karakosow
im Jahre 1866. 15 Jahre später wurde Alexander am 1. März
1881 durch die Narodnaja Wola ermordet. Der Mord geschah
in typischer Weise an einem Reformherrscher, inmitten einer Reformperiode.
Die Narodnaja Wola war eine kriminelle Terroristenorganisation
hetzten und wiegelten die Menschen auf, hatten aber namentlich bei
Arbeitern und Bauern keinen Erfolg, namentlich letzteren lieferten
die völkischen Strolche regelmäßig der Polizei aus,
wo sie kaum bestraft wurden. Diese Milde machte aus dem Terror eine
Modeerscheinung. Eine gewisse Vera Sasulitsch wurde freigesprochen
obwohl sie gestanden hatte, einen Mordanschlag geplant, bzw. sogar
ins Werk gesetzt zu haben.
Alexander gilt zu Recht als Mehrer des Reiches in Asien und Fernost.
Trotz seiner erfolgreichen Außenpolitik hetzte die Presse
fleißig gegen ihn und gegen das Herrscherhaus und nutzte den
Ausgleich des „Berliner Kongresses“ zu nationalistischer
Hetze, die dem Aufkommen des lügnerischen Demokratentums außerordentlich
zugute kam. |
1881 - 1894 |
Alexander III. |
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∞ 1841 Dagmar né
Maria Fedorowna von Dänemark
Der zweite Sohn Alexanders II. setzte die kluge Politik seines
Vaters fort. Typisch für das freiheitliche Wesen des russichen
Staatsaufbaus ist, daß Alexander durch bestimmte Refomen erst
gewährleisten mußte, daß staatliche enstcheidungen
an der Basis ankamen bzw. bekannt wurden.
Leider öffnete sich Alexander zu Rußlands schaden dem
Panslawismus. Die bedeutende Universität von Dorpat wurde russifiziert,
auch die Rechte der Katholiken, Protestanten und anderer angestammter
Gemneinschaften wurden mißachtet bzw. beseitigt. Darunter
hatten nicht zuletzt die Polen schwer zu leiden, die sich allerdings
durch ihre Neigung zu sinnlosen Aufständen unbeliebt gemacht
hatten.
Dem zunehmenden Wühlen von Masonisten dürfte es zu danken
sein, daß sich unter Alexander die Beziehungen zu Deutschland
verschlechterten. Bekanntlich konnte der Rückversicherungsvertrag
nicht aktualisiert werden. |
1894 - 1917 |
Nikolaus II. |
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∞ 1841 Alexandra Fedorowna
né Alice von Hessen
Ähnlich wie beim deutschen Kaiser Wilhelm II. hat die demokratische
Geschichtsschreibung alles getan, um den Märtyrer-Zaren Nikolaus II.
zu diffamieren und herabzuwürdigen. Ziel dieser scheußlichen
Pseudo-Historiographie ist die Rechtfertigung der ungeheueren Mordtaten
von Jekaterinburg und die Vertuschung der Mitwirkung der Demokraten
an dieser und unzähligen anderen Mördereien.
Hier ein Film der Kröning
des heiligen Märtyrerzaren Nikolaus II. |
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