Archiv der Monarchieliga

zuletzt aktualisiert: 1 Adventus 2010

 

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Die Reichsstände in Schleswig-Holstein und Hamburg

Die Stände werden innerhalb eines Staatswesens alphabetisch nach Ortsname des Standessitzes geordnet. Viele Orte beherbergten mehrere Reichsstände, gelegentlich handelt es sich bei Mehrfacheinträgen auch um denselben Stand, der eine Rangänderung erfahren hat. Reichsdörfer und -ritterschaften werden i.A. nicht berücksichtigt. In Niedersachsen, Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen werden die Reichsstände nach Regierungsbezirken gegliedert.
Es wird vorsorglich darauf hingewiesen, daß nur Untertanen von Reichsständen auch Anteil an Reichsrechten genießen können.

Der Un-Freistaat Sachsen beruht im Wesentlichen auf dem alten Kursachen, sowie der im 30jährigen Kriege erworbenen Lausitz. Da 1815 bedeutende Teile Kursachsens bzw. des s.g. „Königreichs“ Sachsen an Preußen verloren gingen, sind bedeutende Teile Kursachsens, so der Kurkreis mit Wittenberg, heute vom Un-Freistaat Sachsen getrennt. Die jetzige Größe reicht allerdings auch, selbst wenn die Lausitz wieder hergestellt wird.

Eutin

50 km n Lübeck

 

Hochstift Lübeck

 

Entstand wohl aus dem 1160 von Oldenburg verlegten Sitz. Der Bischof zog sich 1350 nach Eutin zuirück, da die Stadt Lübeck zu stark geworden war.

Glückstadt

unt. Elmshorn a. d. Elbe

 

Herzogtum Holstein-Glückstadt

Schloß Gottorp

Im Ortsgebiet von Schleswig.

 

Herzog zu Holstein-Gottorp

 

(Holstein-Gottorp-Oldenburg)

Hamburg

n Hannover

 

Reichsstadt Hamburg

 

Nicht in Aktivität. 1618 bestätigte das RKG die Reichsstandschaft. Hamburg konnte Sitz und Stimme auf dem Reichstag erst seit 1770 führen.

Kiel

n Hamburg

 

Herzogtum Holstein

 

Holstein entspricht dem Nordteil des Hzgt. Sachsens (Nordalbingien), H. ist also ein Teilherzogtum. H. wurde von Karl dem Großen eingegliedert. Die "Holsten" sind Waldsassen.

Lauenburg

so Bergedorf u Gesthacht

 

Herzogtum Sachsen-Lauenburg

 

Entstand 1260 aus Lauenburg (basierend auf Ratzeburg und Hadeln). 1705 an Hannover, 1815 an Preußen abgetreten, das es wiederum Dänemark gegen Vorpommern überließ. 1876 als Kreis in die Provinz Schleswig-Holstein.

Lübeck

no Hamburg

 

Reichsstadt Lübeck

Oldenburg/Holstein

no Lüneburg. kurz vor Fehmarn

 

Herzogtum Holstein-Oldenburg

Pinneberg

nw Hamburg

 

Grafen Schaumburg

 

= Schaumburg und Gemen. Von Hessen-Kassel und Lippe (-Bückeburg) vertreten. Lothar von Süpplingenburg belehnte die Grafen von Schaumburg mit Holstein. Aus diesem Haus entstand eine Kieler Linie, eine Itzehoher Linie und eine Plöner Linie.

Plön

zw Preetz u Eutin

 

Herzogtum Holstein-Plön

Rantzau

15 km o Kiel.

 

Grafschaft Rantzau

Ratzeburg

so Lübeck

 

Fürstentum Ratzeburg

 

Weltlich: 1648 Mecklenburg-Schwerin, 1701 Mecklenburg-Strelitz.

Schleswig

Zw Neumünster und Flensburg.

 

Hochstift Schleswig

 

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