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Die Reichsstände
in Schleswig-Holstein und Hamburg |
Die Stände werden innerhalb eines Staatswesens alphabetisch nach Ortsname
des Standessitzes geordnet. Viele Orte beherbergten mehrere Reichsstände,
gelegentlich handelt es sich bei Mehrfacheinträgen auch um denselben Stand,
der eine Rangänderung erfahren hat. Reichsdörfer und -ritterschaften
werden i.A. nicht berücksichtigt. In Niedersachsen, Bayern, Baden-Württemberg
und Nordrhein-Westfalen werden die Reichsstände nach Regierungsbezirken
gegliedert.
Es wird vorsorglich darauf hingewiesen, daß nur Untertanen von Reichsständen
auch Anteil an Reichsrechten genießen können.
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Der Un-Freistaat Sachsen
beruht im Wesentlichen auf dem alten Kursachen, sowie der im
30jährigen Kriege erworbenen Lausitz. Da 1815 bedeutende
Teile Kursachsens bzw. des s.g. „Königreichs“
Sachsen an Preußen verloren gingen, sind bedeutende Teile
Kursachsens, so der Kurkreis mit Wittenberg, heute vom Un-Freistaat
Sachsen getrennt. Die jetzige Größe reicht allerdings
auch, selbst wenn die Lausitz wieder hergestellt wird. |
Eutin |
50 km n Lübeck |
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Hochstift
Lübeck |
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Entstand wohl aus dem
1160 von Oldenburg verlegten Sitz. Der Bischof zog sich 1350
nach Eutin zuirück, da die Stadt Lübeck zu stark geworden
war. |
Glückstadt |
unt. Elmshorn a. d. Elbe |
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Herzogtum
Holstein-Glückstadt |
Schloß Gottorp
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Im Ortsgebiet von Schleswig. |
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Herzog
zu Holstein-Gottorp |
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(Holstein-Gottorp-Oldenburg) |
Hamburg |
n Hannover |
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Reichsstadt
Hamburg |
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Nicht in Aktivität.
1618 bestätigte das RKG die Reichsstandschaft. Hamburg
konnte Sitz und Stimme auf dem Reichstag erst seit 1770 führen. |
Kiel |
n Hamburg |
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Herzogtum
Holstein |
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Holstein entspricht dem
Nordteil des Hzgt. Sachsens (Nordalbingien), H. ist also ein
Teilherzogtum. H. wurde von Karl dem Großen eingegliedert.
Die "Holsten" sind Waldsassen. |
Lauenburg |
so Bergedorf u Gesthacht |
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Herzogtum
Sachsen-Lauenburg |
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Entstand 1260 aus Lauenburg
(basierend auf Ratzeburg und Hadeln). 1705 an Hannover, 1815
an Preußen abgetreten, das es wiederum Dänemark gegen
Vorpommern überließ. 1876 als Kreis in die Provinz
Schleswig-Holstein.
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Lübeck |
no Hamburg |
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Reichsstadt
Lübeck |
Oldenburg/Holstein |
no Lüneburg. kurz vor Fehmarn |
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Herzogtum
Holstein-Oldenburg |
Pinneberg |
nw Hamburg |
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Grafen
Schaumburg |
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= Schaumburg und Gemen.
Von Hessen-Kassel und Lippe (-Bückeburg) vertreten. Lothar
von Süpplingenburg belehnte die Grafen von Schaumburg mit
Holstein. Aus diesem Haus entstand eine Kieler Linie, eine Itzehoher
Linie und eine Plöner Linie. |
Plön |
zw Preetz u Eutin |
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Herzogtum
Holstein-Plön |
Rantzau |
15 km o Kiel. |
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Grafschaft
Rantzau |
Ratzeburg |
so Lübeck |
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Fürstentum
Ratzeburg |
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Weltlich: 1648 Mecklenburg-Schwerin,
1701 Mecklenburg-Strelitz. |
Schleswig |
Zw Neumünster und Flensburg. |
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Hochstift
Schleswig
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