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Die Reichsstände
im heutigen Freistaat Sachsen |
Die Stände werden innerhalb eines Staatswesens alphabetisch nach Ortsname
des Standessitzes geordnet. Viele Orte beherbergten mehrere Reichsstände,
gelegentlich handelt es sich bei Mehrfacheinträgen auch um denselben Stand,
der eine Rangänderung erfahren hat. Reichsdörfer und -ritterschaften
werden i.A. nicht berücksichtigt. In Niedersachsen, Bayern, Baden-Württemberg
und Nordrhein-Westfalen werden die Reichsstände nach Regierungsbezirken
gegliedert.
Es wird vorsorglich darauf hingewiesen, daß nur Untertanen von Reichsständen
auch Anteil an Reichsrechten genießen können.
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Der Un-Freistaat Sachsen
beruht im Wesentlichen auf dem alten Kursachen, sowie der im
30jährigen Kriege erworbenen Lausitz. Da 1815 bedeutende
Teile Kursachsens bzw. des s.g. „Königreichs“
Sachsen an Preußen verloren gingen, sind bedeutende Teile
Kursachsens, so der Kurkreis mit Wittenberg, heute vom Un-Freistaat
Sachsen getrennt. Die jetzige Größe reicht allerdings
auch, selbst wenn die Lausitz wieder hergestellt wird. |
Bautzen |
o Dresden |
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Markgrafschaft
Oberlausitz |
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Das Territorium der
Milzener, zunächst Land Bautzen genannt, stand bis 1319
unter verschiedenen Herrschaften. In diesem Jahr kam es an Böhmen,
1635 im Prager Frieden dann an Kursachsen. 1815 fiel die Oberlausitz
größtenteils an Preußen, der Teil rechts der
Neiße wird sit 1945 von„Volkspolen“ mehr schlecht
als recht verwaltet. |
Dresden |
no Chemnitz. |
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Kurfürstentum
Sachsen |
Glauchau
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10 km so Meerane |
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Grafen
Schönburg |
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Die Schönburg waren
im Muldebereich prominent vertreten, schwebten meist zwischen
Reich und Kursachsen. Glauchau darf wohl als Hauptsitz gelten. |
Leisnig |
20 km nw Döbeln |
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Grafen
oder Herren Leisnigk |
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1538 erloschen, sächsisch. |
Meißen |
n Dresden |
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Hochstift
Meißen |
Wildenfels |
zw Zwickau u Aue |
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Grafen/Herren
Wildenfels |
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1593 erloschen. |
Wolkenstein |
zw Zschopau u Annaberg |
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Herrschaft
Wolkenstein |
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Güter im 17. Jh.
verkauft, vorher von Österreich eximiert. |
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