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Die Reichsstände
im Osten |
Die Stände werden innerhalb eines Staatswesens alphabetisch nach Ortsname
des Standessitzes geordnet. Viele Orte beherbergten mehrere Reichsstände,
gelegentlich handelt es sich bei Mehrfacheinträgen auch um denselben Stand,
der eine Rangänderung erfahren hat. Reichsdörfer und -ritterschaften
werden i.A. nicht berücksichtigt. In Niedersachsen, Bayern, Baden-Württemberg
und Nordrhein-Westfalen werden die Reichsstände nach Regierungsbezirken
gegliedert.
Es wird vorsorglich darauf hingewiesen, daß nur Untertanen von Reichsständen
auch Anteil an Reichsrechten genießen können.
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Mit Osten ist hier das
heutige Polen und Tschechien gemeint. |
Reichsstände im
heutigen Polen |
Breslau |
a d Oder im Herzen Schlesiens |
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Herzogtum
Schlesien |
Danzig |
Im Norden Westpreußens. |
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Reichsstadt
Danzig |
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1454 selbständig. |
Elbing
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20 km o Marienburg. Im ehemaligen
Truso ist auch der Todesort des Heiligen Adalbert. |
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Reichsstadt
Elbing |
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1457 polnisch. |
Glatz |
20 km s Frankenstein |
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Grafschaft
Glatz |
Kammin |
An der Dievenow, n Stettin. |
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Hochstift
Kammin |
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Reichsunmittelbar bis
zur Reformation. 1648 durch Brandenburg säkularisiert. |
Krakau |
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Königreich
Polen |
Küstrin |
30 km n Fft./Oder |
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Fürstentum
Neumark |
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1402 an den Deutschen
Orden, 1455 zurückgekauft. 1535 - 1571 reichsständige
Herrschaft unter Johann I. Der bedeutendster Ort ist Landsberg
an der Warthe. |
Lauenburg |
40 km o Stolp |
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Herrschaft
Lauenburg |
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Spielte mit Bütow
eine eigenständige Rolle zwischen Pommern und Preußen. |
Marienburg |
Südöstlich von Danzig an
der Nogat, einem Mündungsarm der Weichsel. |
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Orden
Hoch- und Deutschmeister |
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= Deutscher Orden |
Stargard |
20 km o Stettin. |
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Herzogtum
Hinterpommern |
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Hinterpommern als „nichtschwedischer“
Teil Pommerns nach dem 30jährigen Krieg, als Stettin zunächst
schwedisch war. |
Stettin |
Links der Oder, südlich des
Oderhaffs. Hauptstadt und Residenzstadt Pommerns. |
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Herzogtum
Pommern |
Reichsstände im
heutigen Tschechien |
Asch |
no Selb, tendiert zum Vogtland. |
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Herrschaft
Asch |
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Die Herrschaft Asch wurde
erst 1806 nach Böhmen eingegliedert. |
Brünn |
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Herzogtum
Mähren |
Burg Lobkowitz |
Stammsitz der Lobkowitz bei Prag |
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Reichsfürst
Lobkowitz |
Prag |
an der Moldau |
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Königreich
Böhmen |
Troppau |
50 km no Ollmütz. Troppau war
seit 1742 die Hauptstadt von Österreichisch-Schlesien.
1820 fand hier der Troppauer Kongreß der Heiligen Allianz
statt. |
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Herzogtum
Österreichisch-Schlesien |
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Das nach den schlesischen
Kriegen bei Österreich gebliebene Schlesien.
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