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Die Reichsstände
in den Bundesländern Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern |
Die Stände werden innerhalb eines Staatswesens alphabetisch nach Ortsname
des Standessitzes geordnet. Viele Orte beherbergten mehrere Reichsstände,
gelegentlich handelt es sich bei Mehrfacheinträgen auch um denselben Stand,
der eine Rangänderung erfahren hat. Reichsdörfer und -ritterschaften
werden i.A. nicht berücksichtigt. In Niedersachsen, Bayern, Baden-Württemberg
und Nordrhein-Westfalen werden die Reichsstände nach Regierungsbezirken
gegliedert.
Es wird vorsorglich darauf hingewiesen, daß nur Untertanen von Reichsständen
auch Anteil an Reichsrechten genießen können.
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Brandenburg beruht im
Wesentlichen auf der Mittelmarkt, dem zentralen Teil des alten
Kurbrandenburg. Hinzu kommen kursächsiche und lausitzer
Anteile, wobei die Niederlausitz fast vollständig zu Brandenburg
gehört. Der zentrale Ort Cottbus ist allerdings ur-brandenburgisch,
wenn auch ein gewisses Lausitz-Bewußtsein zu erkennen
ist.
Mecklenburg-Vorpommern ist aus den Herzogtümern Mecklenburg
und Pommern zusammengesetzt, wobei der größere Teil
Pommerns mit der Residenzstadt Stettin von Polen verwaltet wird.
Weiteres siehe Tabelle Polen. |
Brandenburg/Havel |
w Potsdam. Altstadt: St. Gothard
- Vor dem Plauer Tor (Luckenberg): St. Nikolai.
Neustadt: Katharinenkirche. Dominsel: Dom St. Peter und Paul. |
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Markgrafschaft
Brandenburg |
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Brandenburg ist der
Ausgangspunkt der Herausbildung der Mark Brandenburg. |
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Hochstift
Brandenburg |
Bützow |
sw Schwaan |
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Fürstentum
Schwerin |
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= Hochstift Schwerin,
ca. 1550 reformiert, 1627 an Wallenstein, 1648 mit Sitz im Reichsfürstenrat
an Mecklenburg- Schwerin, 1851 förmliche Vereinigung mit
Mecklenburg-Strelitz |
Fürstenwalde |
Östlich Berlins an der Spree. |
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Hochstift
Lebus |
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Zunächst Reichsstand,
später zu Brandenburg landsässig. Der Sitz des von
Gnesen her gegründeten Bistums Lebus, nördlich von
Frankfurt, war die längste Zeit in Fürstenwalde, weshalb
diese schöne Stadt an der Spree auch heute noch einen allerdings
protestantischen „Dom“ besitzt. |
Güstrow |
s Rostock |
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Herzogtum
Mecklenburg-Güstrow |
Lübben |
12 km nw Lübbenau |
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Markgrafschaft
Niederlausitz |
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Territorium der Lusitzer.
1156 an die Mark Meißen, 1303 an Brandenburg, 1368 an
Böhmen, 1635 Im Prager Frieden an Kursachsen, 1815 an Preußen.
1945 ging der rechtsneissicher Teil an Polen. |
Neuruppin |
nw Berlin |
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Grafschaft
Ruppin |
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Als Reichsstand im Besitz
der Grafen von Arnstein, deren Haus 1524 erlosch. Dann brandenburgisch,
jedoch mit eigenem Recht. Erst 1952 auf umliegende Landkreise
verteilt, heute ggf. weitgehend Teil des Kreises OPR. |
Potsdam |
sw Berlin |
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Kurfürstentum
Brandenburg |
Schwerin |
o Hamburg |
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Großherzogtum
Mecklenburg-Schwerin |
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Durch Erbteilungen entstanden
Residenzen in Werle, Rostock, Parchim (Richenberg), Waren Goldberg,
Güstrow, Stargard, Strelitz. |
Burg Stargard |
so Neubrandenburg (Bahnstation) |
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Herrschaft
Stargard |
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Land Stargard in Mecklenburg. |
Storkow |
sw Fürstenwalde |
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Herrschaft
Storkow |
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gehörte 1518 dem
Stift Lebus, 1556 dem Markgrafen von Küstrin, 1575 Kurbrandenburg. |
Wolgast |
n Anklam, am Peenestrom, Grablege
pommerscher Herzöge. |
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Herzogtum
Vorpommern |
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Das schwedische Pommern, Reichstand seit 1648.
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