Archiv der Monarchieliga

zuletzt aktualisiert: 1 Adventus 2010

 

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Die Reichsstände in den Bundesländern Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern

Die Stände werden innerhalb eines Staatswesens alphabetisch nach Ortsname des Standessitzes geordnet. Viele Orte beherbergten mehrere Reichsstände, gelegentlich handelt es sich bei Mehrfacheinträgen auch um denselben Stand, der eine Rangänderung erfahren hat. Reichsdörfer und -ritterschaften werden i.A. nicht berücksichtigt. In Niedersachsen, Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen werden die Reichsstände nach Regierungsbezirken gegliedert.
Es wird vorsorglich darauf hingewiesen, daß nur Untertanen von Reichsständen auch Anteil an Reichsrechten genießen können.

Brandenburg beruht im Wesentlichen auf der Mittelmarkt, dem zentralen Teil des alten Kurbrandenburg. Hinzu kommen kursächsiche und lausitzer Anteile, wobei die Niederlausitz fast vollständig zu Brandenburg gehört. Der zentrale Ort Cottbus ist allerdings ur-brandenburgisch, wenn auch ein gewisses Lausitz-Bewußtsein zu erkennen ist.

Mecklenburg-Vorpommern ist aus den Herzogtümern Mecklenburg und Pommern zusammengesetzt, wobei der größere Teil Pommerns mit der Residenzstadt Stettin von Polen verwaltet wird. Weiteres siehe Tabelle Polen.

Brandenburg/Havel

w Potsdam. Altstadt: St. Gothard - Vor dem Plauer Tor (Luckenberg): St. Nikolai.
Neustadt: Katharinenkirche. Dominsel: Dom St. Peter und Paul.

 

Markgrafschaft Brandenburg

 

Brandenburg ist der Ausgangspunkt der Herausbildung der Mark Brandenburg.

 

Hochstift Brandenburg

Bützow

sw Schwaan

 

Fürstentum Schwerin

 

= Hochstift Schwerin, ca. 1550 reformiert, 1627 an Wallenstein, 1648 mit Sitz im Reichsfürstenrat an Mecklenburg- Schwerin, 1851 förmliche Vereinigung mit Mecklenburg-Strelitz

Fürstenwalde

Östlich Berlins an der Spree.

 

Hochstift Lebus

 

Zunächst Reichsstand, später zu Brandenburg landsässig. Der Sitz des von Gnesen her gegründeten Bistums Lebus, nördlich von Frankfurt, war die längste Zeit in Fürstenwalde, weshalb diese schöne Stadt an der Spree auch heute noch einen allerdings protestantischen „Dom“ besitzt.

Güstrow

s Rostock

 

Herzogtum Mecklenburg-Güstrow

Lübben

12 km nw Lübbenau

 

Markgrafschaft Niederlausitz

 

Territorium der Lusitzer. 1156 an die Mark Meißen, 1303 an Brandenburg, 1368 an Böhmen, 1635 Im Prager Frieden an Kursachsen, 1815 an Preußen. 1945 ging der rechtsneissicher Teil an Polen.

Neuruppin

nw Berlin

 

Grafschaft Ruppin

 

Als Reichsstand im Besitz der Grafen von Arnstein, deren Haus 1524 erlosch. Dann brandenburgisch, jedoch mit eigenem Recht. Erst 1952 auf umliegende Landkreise verteilt, heute ggf. weitgehend Teil des Kreises OPR.

Potsdam

sw Berlin

 

Kurfürstentum Brandenburg

Schwerin

o Hamburg

 

Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin

 

Durch Erbteilungen entstanden Residenzen in Werle, Rostock, Parchim (Richenberg), Waren Goldberg, Güstrow, Stargard, Strelitz.

Burg Stargard

so Neubrandenburg (Bahnstation)

 

Herrschaft Stargard

 

Land Stargard in Mecklenburg.

Storkow

sw Fürstenwalde

 

Herrschaft Storkow

 

gehörte 1518 dem Stift Lebus, 1556 dem Markgrafen von Küstrin, 1575 Kurbrandenburg.

Wolgast

n Anklam, am Peenestrom, Grablege pommerscher Herzöge.

 

Herzogtum Vorpommern

 

Das schwedische Pommern, Reichstand seit 1648.

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