Die Reichsstände in
Bayern |
Die Stände werden innerhalb eines Staatswesens alphabetisch nach Ortsname
des Standessitzes geordnet. Viele Orte beherbergten mehrere Reichsstände,
gelegentlich handelt es sich bei Mehrfacheinträgen auch um denselben Stand,
der eine Rangänderung erfahren hat. Reichsdörfer und -ritterschaften
werden i.A. nicht berücksichtigt. In Niedersachsen, Bayern, Baden-Württemberg
und Nordrhein-Westfalen werden die Reichsstände nach Regierungsbezirken
gegliedert.
Es wird vorsorglich darauf hingewiesen, daß nur Untertanen von Reichsständen
auch Anteil an Reichsrechten genießen können.
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Regierungsbezirk Oberbayern |
Der Regbez. Oberbayern faßt
den größten Teil des Hzm. Oberbayern, die Hochstifter
Eichstätt, Freising und Chiemsee, die Fürstprobstei Berchtesgaden,
einen Teil des Fsm. Pfalz-Neuburg mit der Residenz, den nw-Teil
des Erzstiftes Salzburg sowie einige kleinere Reichsstände
zusammen. |
Berchtesgaden |
20 km s Salzburg |
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Fürstprobstei
Berchtesgaden |
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Auch „Berchtolsgaden“
ist wohl = Berchtesgaden. 1559 Reichsfürstenrat. |
Diessen |
gü Herrsching. |
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Grafen von
Dießen |
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Erloschen, bereits 1326 bayerisch.
Der Grafensitz Diessen ging schon frühzeitig an das dortige
Kloster, das die Reichsstandschaft übernahm. Warum ein Graf
Dießen noch 1521 auf dem Reichstag erscheint ist rätselhaft,
vielleicht waren es die Vertreter des KLosters, vielleicht waren
auch die Reichsritter vom Neckar gemeint.
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Eichstätt |
70 km s Nürnberg |
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Hochstift
Eichstätt |
Freising |
30 km no München |
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Hochstift Freising |
Haag in Oberbayern |
15 km n Wasserburg/Inn |
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Grafschaft
Haag |
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1567 erloschen, bayerisch. |
Herrenchiemsee |
Auf der Insel im Chiemsee. |
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Hochstift
Chiemsee |
Burg Hohenwaldeck |
Am Südende des Schliersees. |
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Herrschaft
Hohen-Waldeck und Maxlrain |
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Vertreten vom Kurfürsten
von Bayern. Bayern nahm Stimme nur auf Kreistagen, nicht im Grafenkollegium
wahr. |
Kevenhüll |
5 km no Beilngriess |
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Grafen Khevenhüller |
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Personalisten. Khevenhüller
ist lediglich Ursprungsort und Name des Geschlechts, das dem österreischischen
(Hochosterwitz) und schwäbischen Hochadel angehörte. |
München |
Residenzstadt in Bayern. |
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Herzogtum
Bayern |
Neuburg |
20 km w Ingolstadt |
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Fürstentum
Pfalz-Neuburg |
Regierungsbezirk Niederbayern |
Der Regbez. Niederbayern
faßt das Hzm. Niederbayern und das Hochstift Passau zusammen.
Hinzu kommen einige kleinere Einheiten, so die Reichsritterschaft
Frauenhofen. |
Degenberg |
In Schwarzach, 10 km östlich Bogen. |
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Grafschaft
Degenberg, 1602 erloschen, bayerisch. |
Landshut/Isar |
Zwischen München und der Donau. |
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Herzogtum
Niederbayern |
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Ortenburg |
20 km sw Passau |
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Grafen Ortenburg |
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Um 1100 nach Andechs und
Wittelsbach mächtigstes bayerisches Geschlecht. Es existierte
wohl stets eine bayerische und eine kärntner Linie. |
Passau |
An der Landesgrenze. |
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Hochstift
Passau |
Regierungsbezirk Oberpfalz |
Der Regbez. Oberpfalz faßt
zusammen das Hzm. Oberpfalz, den Hauptteil des Fsm. Pfalz-Neuburg,
das Fsm. Pfalz-Sulzbach, den Hauptteil des Hochstifts Regensburg,
sowie verschiedene kleinere Stände. |
Amberg |
50 km n Regensburg |
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Pfalzgrafschaft
Oberpfalz |
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Die Oberpfalz changierte
stets zwischen Bayern und Pfalz. Sie bestand aus mehreren Teilen.
Amberg könnte Verwaltungsmittelpunkt gewesen sein. |
Markt Beratzhausen |
20 km nw Regensburg. Hier ist die Ruine
der Burg Ehrenfels, Kern der gleichnamigen Herrschaft. |
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Grafen &
Herren Stauf-Ehrenfels |
Breitenbrunn |
30 km w Regensburg, nw Kelheim. Hier
wohl der Herrschaftssitz Breiteneck. |
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Herrschaft
Breiteneck |
Leuchtenberg Markt |
15 km so Weiden |
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Landgrafschaft
Leuchtenberg, 1648/1717 an Bayern. |
Regensburg |
Zwischen Nürnberg und Passau. Stadt
des Alten Reichstags. |
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Äbtissin
Niedermünster |
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Äbtissin
Obermünster |
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Kurfürstentum
Regensburg |
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1803 auf dem RDHS als Geistliches
Kurfürstentum geschaffen aus Reichsstadt, Hochstift und etlichen
Klöstern und Stiftern mit der von Mainz abgeleiteten Kurwürde.
1810 an Bayern angeschlossen.
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Reichsstadt
Regensburg |
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Bereits im 6. Jh. war Regensburg
der Sitz der bayerischen Herzöge, später der ostfränkischen
Karolinger; 1245 Reichsstadt; 1663 - 1806 Sitz des Immerwährenden
Reichstags; 1803 wurde Regensburg in das „Kurfürstentum“
Regensburg unter „Fürstbischof“ Dalberg eingegliedert.
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Hochstift
Regensburg |
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1803 aufgegangen im Kfsm.
Regensburg |
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Reichsabtei
Sankt Emmeram |
Störnstein |
3 km o Neustadt an der Waldnaab. |
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Gefürstete
Reichsgrafschaft Sternstein |
Sulzbach-Rosenberg |
50 km o Nürnberg mit dem Schloß
Sulzbach. |
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Fürstentum
Pfalz-Sulzbach |
Sulzbürg |
15 km s Neumarkt |
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Herrschaft
Sulzbürg und Pyrbaum |
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Pyrbaum liegt westlich von
Neumarkt. |
Waldsassen |
10 km s Eger, o Marktredwitz |
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Reichsabtei
Waldsassen |
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Von Kurpfalz, später
Bayern eximiert. |
Burg Wolfstein |
in Neumarkt/Oberpfalz |
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Grafschaft
Wolfsteinische Allodialerben |
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Im Besitz des Fürsten
von Hohenlohe-Kirchberg und des Grafen von Giech. |
Regierungsbezirk Schwaben |
Der Regbez. Schwaben faßt
das Hochstift Augsburg mit einer beträchtlichen Anzahl kleinerer
Reichsstände zusammen. |
Augsburg |
„Augusta Vindelicorum“ in
Schwaben. |
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Hochstift
Augsburg |
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Im RDHS von Bayern annektiert. |
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Reichsstadt
Augsburg |
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1276 nach Auseinandersetzungen
mit dem Bischof Reichsstadt. Im RDHS bestätigt, doch 1806 an
Bayern (Wittelsbach). |
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Reichsabtei
St. Ulrich und Afra in Augsburg |
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Bis 1644 wegen Streit um
Reichsstandschaft mit dem Hochstift Augsburg Reichsstandschaft nicht
wahrgenommen. |
Buxheim |
Buxheim liegt zwischen der Iller und
der Reichsstadt Memmingen. |
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In Buxheim war seit 1400
eine Karthause, die zunächst unter der Gerechtigkeit Memmingens
stand. Als Memmingen die Reformation einführte und Buxheim
säkularisieren wollte, entzog der Kaiser die Kartause und machte
sie zum Reichsstand. 1803 wurde die Opfer der Reichsdeputationsräuberei. |
Donauwörth |
Eigentlich Schwäbisch Wörth,
zwischen Ingolstadt und Ulm an der Donau. |
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Reichsstadt
Schwäbisch Wörth |
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1607/08 an Bayern; 1705-1714
nochmals Reichsstadt. |
Elchingen |
no Ulm unm an der Autobahn. Sehr sehenswerte
Klosterkirche. |
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Reichsabtei
Elchingen |
Graben |
10 km s Augsburg. Graben darf wohl lediglich
als Herkunftsort der Fugger gelten. |
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Reichsfürst
Fugger |
Irsee Markt |
bei Kaufbeuren. Hier wohl die einstige
Reichsabtei (?) |
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Reichsabtei
Irsee |
Kaisheim |
10 km n Donauwörth |
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Reichsabtei
Kaisheim (Kaisersheim ) |
Kaufbeuren |
20 km n Füssen |
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Reichsstadt
Kaufbeuren |
Kempten |
s Ulm, Memmingen, 20 km w Füssen |
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Reichsabtei
Kempten |
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Reichsstadt
Kempten |
Lindau |
am Bodensee |
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Reichsstadt
Lindau |
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Äbtissin
Lindau |
Memmingen |
s Ulm |
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Reichsstadt
Memmingen |
Mindelheim |
nw Kaubeuren |
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Reichsfürst
Mindelheim |
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= Mindelheim und Schwabegg.
Der Kaiser schenkte das Fsm. 1704 dem Fürsten Churchill Marlborough
als Lohn für seinen Sieg über Bayern. Bald darauf wurde
es alledings dann Teil Bayerns. |
Nördlingen |
30 km nw Donauwörth |
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Reichsstadt
Nördlingen |
Oettingen |
10 km no Nördlingen |
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Grafschaft
Oettingen |
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Die Fürsten und Grafen
zu Öttingen waren nächst den Bischöfen die größten
Herren in Schwaben. |
Roggenburg |
zw Weißenhorn u Krumbach |
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Reichsabtei
Roggenburg |
Roth/Rot |
10 km w Memmingen |
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Reichsabtei
Roth |
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Vom Fiskal als unmittelbar
angesehen. |
Bad Schussenried |
zw Saulgau und Waldsee |
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Reichsabtei
Schussenried |
Schwabegg |
20 km sw Augsburg |
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Herrschaft
Schwabegg |
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Meist herzoglich-bayerisches
Reichslehen. Zuletzt mit Mindelheim im Schwäbischen Reichskreis. |
Thannhausen |
10 km o Krumbach |
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Grafen Thannhausen |
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Graf von Stadion seit 1708. |
Wallerstein |
5 km n Nördlingen. Schloß |
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Fürst
Oettingen-Wallerstein |
Wasserburg |
10 km w Lindau |
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Herrschaft
Wasserburg |
Wettenhausen |
20 km o Neu-Ulm |
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Reichsabtei
Wettenhausen |
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Im 16.Jh. noch Glied der
schwäbischen Reichsritterschaft. |
Bad Wurzach |
20 km o Bad Waldsee |
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Truchsessen
Waldburg-Wurzach |
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= Waldburg-Zeil-Wurzach |
Regierungsbezirk Oberfranken |
Der Regbez. Oberfranken setzt
sich jeweils etwa zur Hälfte aus dem Hochstift Bamberg und
dem Fsm. Brandenburg-Bayreuth zusammen. Hinzu kommen einige kleinere
Stände und das erst 1920 vom republikanischen Bayern erworbene
Fsm. Sachsen-Coburg, bzw. der Kreis Coburg. |
Bamberg |
in Franken |
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Hochstift
Bamberg |
Bayreuth |
50 km s Münchberg |
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Fürstentum
Brandenburg-Bayreuth |
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Auf den Reichstagen als „fränkische
Linien des Hauses Brandenburg“. |
Coburg |
sw Sonneberg |
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Fürstentum
Sachsen-Coburg |
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S. ist der ernestinischen
Linie zuzurechnen. Seit 1735 war es Teil von Saalfeld, das 1826
wiederum an Meiningen
abgegeben wurde. Bei dieser Gelegenheit entstand das Fürstentum
„Sachsen-Koburg und Gotha“.
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Burg Giech |
Gde. Schiesslitz, 15 km no Bamberg |
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Grafen
Giech, Personalisten |
Kulmbach |
zw Kronach u Bayreuth |
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Fürstentum
Kulmbach |
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Zerfällt in „Land
auf dem Gebirg“ (Kulmbach, Bayreuth) und „Land unterhalb
des Gebirgs“ (Ansbach). 1603 an
Brandenburg, 1701 an Preußen. |
Regierungsbezirk Mittelfranken |
Der Regbez. Mittelfranken
setzt sich zusammen aus dem Fsm. Brandenburg-Ansbach, den Reichsstädten
Nürnberg, Rothenburg, Windsheim, Weißenburg, Dinkelsbühl,
sowie weiteren Reichsstädten und -ständen. |
Ansbach |
50 km sw Nürnberg |
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Fürstentum
Brandenburg-Anspach |
Dinkelsbühl |
40 km sw Ansbach. Spätgotische Kirche
St. Georg. |
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Reichsstadt
Dinkelsbühl |
Heideck |
20 km s Schwabach |
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Herrschaft
Heideck, seit 1471 bayerisch. |
Burg Hohlach |
10 km sw Uffenheim. Beherrschte einst
die Straße, heute die Autobahn von Würzburg nach Augsburg,
gab dem Lande Hohenlohe den Namen. |
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Grafschaft
Hohenlohe |
Nürnberg |
In Mittelfranken. Spätgotische Lorenzkirche. |
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Reichsstadt
Nürnberg |
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Reichsabtei
St. Ägidien zu Nürnberg |
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Von der Stadt eximiert, was
1567 durch ein RKG-Urteil gebilligt wurde, da der Fiskal keine Dokumente
über die Reichsstandschaft vorlegen konnte. |
Pappenheim |
20 km w Eichstädt |
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Grafen
Pappenheim, erbliche Reichsmarschälle |
Rothenburg/Tauber |
60 km w Nürnberg |
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Reichsstadt
Rothenburg/Tauber |
Schillingsfürst |
30 km w Ansbach |
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Grafen
Hohenlohe-Schillingsfürst, bzw. Hohenlohe-Waldenburg-Schillingsfürst. |
Spielberg |
10 km s Gunzenhausen |
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Grafschaft
Oettingen-Spielberg |
Weißenburg/Franken |
An der Reszat, s Nürnberg. |
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Reichsstadt
Weißenburg/Nordgau |
Bad Windsheim |
Zwischen Neustadt und Rothenburg a Steigerwald;
nw Ansbach. |
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Reichsstadt
Windsheim |
Regierungsbezirk Unterfranken |
Der Regbez Unterfranken repräsentiert
zu ewa 80% das Hochstift Würzburg. Der Spessart war stets Teil
von Kurmainz. Hinzu kommen die recht ausgedehnte Reichsstadt Schweinfurth,
Reichritterschaften, sowie weitere Reichsstände. |
Castell |
15 km o Kitzingen |
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Grafschaft
Castell |
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Erlach |
gü Neustadt, zw Rothenfels u Lohr,
w Würzburg. Es gibt auch andere Erlach, die für die Gft. Schwarzenberg
in Frage kommen. |
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Grafschaft
Schwarzenberg |
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1670 Reichsfürstenrat. |
Kitzingen |
15 km o Würzburg |
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Reichsabtei
Kitzingen |
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Würzburgisch? |
Reichelsburg |
20 km s Ochsenfurth |
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Grafschaft
Reichsberg (Reichelsberg) |
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Mit Wiesentheid; Grafen
von Schönborn. |
Rieneck |
5 km n Gemünden/Main |
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Grafen Rieneck |
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Seit 1674 von Nostitz vertreten. |
Schweinfurth |
i Unterfranken |
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Reichsstadt
Schweinfurth |
Seinsheim |
15 km o Ochsenfurth |
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Herrschaft
Seinsheim |
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Fürst von Schwarzenberg |
Wiesentheid |
10 km sw Ebrach |
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Herrschaft Wiesentheid |
Würzburg |
i Unterfranken |
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Hochstift
Würzburg |
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