Die ostfränkischen und deutschen Könige |
| In dieser Datei sind die Ostfränkischen
Könige und die Deutschen Könige bis zu Heinrich dem Vogler
verzeichnet. |
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Die Begründung des ostfränkischen Königtums war die
Konsequenz der Reichsteilung unter Kaiser Lothar I.. Erst die Übertragung
der Kaiserwürde auf die 100 Jahre später gestiftete Deutsche Krone
zeitigte die sehr langfristige Konsequenz der Herausbild einer eigenständigen
westfränkischen, später französischen Nation, die sich
mehr und mehr dem Frieden des Imperiums entzog. Die ostfränkische
Königswürde mündete in das Deutsche Königtum, da sich die deutschen
Stämme langfristig als überlegen erwiesen. |
| 831
- 876 |
Ludwig
der Deutsche Ostfränkischer König, Lebenszeit: 804 - 876
∞ Hemma
Der dritte Sohn Kaiser Ludwigs des Frommen war Begründer des ostfränkischen
Königtums, da während seiner Herrschaftszeit die Dreiteilung des
Frankenreiches in Ostfränkisches, Westfränkisches und Mittel-Reich
(Lotharingen) durchgesetzt wurden. In den Verträgen von Verdun (843)
und Meersen (870) wurde diese Teilung allseitig akzeptiert. |
| 876 - 880 |
Karlmann
Ostfränkischer König. Lebenszeit:830 - 880
Der älteste Sohn Ludwigs des Deutschen war Inhaber Bayerns, zu
dem damals auch Österreich und Ungarn gehörte. Aus diesem Grunde
ist seine Grablege in Altötting. Kinder hatte er nicht. |
| 880 - 882 |
Ludwig
der Jüngere Ostfränkischer König. Lebenszeit: 865 -
882
Der zweite Sohn Ludwigs des Deutschen hatte keine Kinder und vererbte
seinen gesamten Besitz, unter anderem Lothringen, Franken, Thüringen
und Sachsen, seinem jüngeren Bruder Karl dem Dicken,
der seit 881 Kaiser war. |
| 899 - 911 |
Ludwig
das Kind Ostfränkischer König. Lebenszeit: 893 - 911
Der Sohn Kaiser Arnulfs erbte bereits als Kind das Reich, ohne
daß eine sinnvolle Vormundschaftsregleung getroffen worden war.
Seine Herrschaft war glücklos, führte aber zu der nun endgültigen
Abtrennung Ostfrankens von restlichen fränkischen Herrschaftsbereich.
Ludwig war der wohl letzte ostfränkische König aus dem Haus der
Karolinger. |
| 911
- 918 |
Konrad
I. Erster Deutscher König. Lebenszeit: 885 - 918
∞ Kunigunde von Schwaben, Witwe
des bayerischen Markgrafen Liutpold.
Nach dem Ausgang Ludwigs (IV.) wählten
die ostfränkischen Edlen in Forchheim bei Bamberg Konrad aus
dem Hause der Konradiner, des mächtigsten fränkischen Geschlechtes
aus dem Gebiet des heutigen Frankens zum ersten Deutschen König.
Er hatte harte kriegerische Auseinandersetzungen zu bestehen und
fiel im Kampfe. Trotz harter Kämpfe mit dem Sachsenreich bestimmte
er dessen Herzog Heinrich zu seinem Nachfolger und sicherte so Fundamente
und Einheit des Imperiums.
Die Ehe zwischen Konrad und Kunigunde blieb kinderlos. |
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919 - 936 |
Heinrich
I. der Vogler Deutscher König. Lebenszeit: 875 - 936
∞ Hatheburg, Tochter des Grafen
Erwin von Merseburg. Hatheburgs Sohn war Thankmar, dessen Ansprüche
beim Ableben Heinrichs übergangen wurden. Im Jahre 938 wurde
Thankmar im Aufstand gegen Otto erschlagen. Die Ehe mit Hatheburg
wurde kirchlich sanktioniert geschieden. Die Eheleute gaben ein
voreheliches Gelübde Hatheburgs als Ehehindernis an.
∞ hl.
Mathilde, Ururenkelin des Sachsenherzogs Widukind. Der
Ehe mit Mathilde entsprangen fünf
Kinder: |
Otto der Große |
Deutscher König, Kaiser |
Gerberga |
1. Ehe: Herzog Giselbert
von Lothringen
2. Ehe: König Ludwig IV. von Frankreich
Gerberga ist in der Kathedrale von Reims bestattet. |
Hadwig |
Verheiratet mit Hugo dem
Großen, Herzog von Franken. |
Heinrich |
Liebling der Königin,
Herzog von Bayern |
| hl. Bruno
von Köln |
Erzbischof von Köln,
Kanzler und Erzkanzler |
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Heinrich, Herzog von Sachsen,
wurde 919 in Fritzlar von Franken
und Sachsen zum ersten Deutschen König gewählt. Konrad
I. hatte ihn zum Nachfolger designiert. Herzog Eberhard, der Bruder
Konrads, trug ihm nach Konrads Ableben die Krone an und traf Heinrich
bei der Vogeljad an, woher der Beiname „Vogler“ oder
„Finkler“ resultiert. Der Vorgang wird in dem einst
jedem bekannten Gedicht
von Vogl geschildert.
Heinrich war der erste König von sächsischem Stamm und
der erste Liudolfinger auf dem Thron. Im Jahre 925 gewann er Lothringen
für das Regnum teutonicum zurück. Er machte die
Ukrer in der Ukermark tributpflichtig. Die geplante Romfahrt zur
Kaiserkrönung konnte Heinrich nicht mehr durchführen. |
| © Martin
Möller |
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