Archiv der Monarchieliga

zuletzt aktualisiert: 1 Adventus 2010

 

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Die fränkische Linie der Hohenzollern

   

Die Hohenzollern waren vor ihrer Belehnung mit Brandenburg auf dem denkwürdigen Konzil von Konstanz bekanntlich bereits in Schwaben und Franken begütert und ansässig. Das schwäbische Geschlecht erhielt bereits 1190 die Burggrafenwürde von Nürnberg, worauf sich eine schwäbische und eine fränkische Linie der Hohenzollern entwickelte.

Deren Wege vereinten sich im 19. Jh. wieder, als die schwäbischen Besitzungen, ähnlich wie die fränkischen im Jahre 1791, auf das Haus Brandenburg übertragen wurden. Der Sohn des letzten schwäbischen Hohenzoller wurde König von Rumänien.

Burggrafen von Nürnberg
- 1297

Friedrich III.

 

Erwerb von Bayreuth.

1297 - 1332

Friedrich IV.

 

Erwerb von Ansbach

-1398

Friedrich V.

 

Friedrich V., Enkel von Friedrich IV., wurde von Kaiser Karl IV. in den Reichsfürstenstand erhoben.

Brandenburg-Kulmbach-Bayreuth
Markgrafen von Brandenburg-Ansbach
1398 - 1420

Johann III., Sohn des Burggrafen Friedrich V. von Nürnberg, der 1398 seine Fürstentümer unter seine Söhne aufteilte.

1398 - 1440

Friedrich I., als Burggraf von Nürnberg Friedrich VI., erhielt nicht nur Ansbach, sondern wurde auch als Friedrich I. mit der Mark Brandenburg belehnt und vereinte somit zunächst Franken und Brandenburg weitestgehend in einer Hand.

1420 - 1440

Friedrich VI., Bruder von Johann III., seit 1398 Markgraf von Ansbach, bis 1427 Burggraf von Nürnberg, ab 1412 Kurfürst von Brandenburg

   
1440 - 1457

Johann der Alchemist

 

 

1457 - 1486

Albrecht Achilles (in Ansbach bereits seit 1440) legte in einem Hausgesetz fest, daß die fränkischen Besitzungen Sekundogenitur Brandenburgs sind.

1486 - 1495

Siegmund

 

 

1495 - 1515

Friedrich V.
∞ Tochter eines Jagellonen

1486 - 1515

 

 

Friedrich, Sohn von Albrecht Achilles, herrschte in Ansbach als Mgf. Friedrich IV. Er ist der Vater von Albrecht, dem Begründer des lutherischen Htm. Preußen. Seine Gattin war eine Jagellonin.

1515 - 1527

Kasimir, in Personalunion Markgraf von Ansbach

1527 - 1541

Georg der Fromme

 

Der Bruder Kasimirs, regierender Fürst von Ansbach und Kulmbach, wurde als Vormund für den minderjährigen Albrecht Alcibiades eingesetzt.

1527/1541 - 1554

Albrecht Alcibiades

 

 
1554 - 557

Interregnum nach Reichsacht über Albrecht Alcibiades

 

1557 – 1603

Georg Friedrich d. Ä.

 

Georg Friedrich wurde ab 1557 auch Markgraf von Kulmbach und ab 1577 Regent des Herzogtums Preußens. Im Jahre 1588 übertrug der polnische König ihm das Herzogtum Preußen.

1603 - 1655

Christian verlegte mit Beginn seiner Regierung den Regierungssitz von Kulmbach nach Bayreuth.

1603 – 1625

Joachim Ernst

   

1625 – 1634

Friedrich

1655 – 1712

Christian Ernst

1634 – 1667

Albrecht

   

1667 – 1686

Johann Friedrich

   

1686 – 1692

Christian Albrecht

   

1692 – 1703

Georg Friedrich d. J.

1712 – 1726

Georg Wilhelm

1703 – 1723

Wilhelm Friedrich

1726 – 1735

Georg Friedrich Karl

1723 – 1757

Karl Wilhelm Friedrich

1735 – 1763

Friedrich

   
1763–1769

Friedrich Christian

   
1757 – 1791

Karl Alexander, seit 1769 auch Markgraf von Brandenburg-Bayreuth seit 1757 Markgraf von Brandenburg-Ansbach, tritt 1791 zurück und verkauft seine beiden Fürstentümer Ansbach und Bayreuth für eine lebenslange Pension an Preußen, um seiner Mätresse und späteren Ehefrau Elizabeth Craven (1750-1828) nach England folgen zu können, wo er 1806 stirbt.

ca. 1780 -1806

Markgraf Alexander

 

1791

Ansbach und Bayreuth werden an Preußen, d.h. die brandenburger Hohenzollern verkauft.

 

1805

Ansbach kommt im „Vertrag zu Schönbrunn“ an Bayern.

 

1806

Die fränkische Linie des Hauses Hohenzollern erlischt.

 

1807

Bayreuth fällt an Frankreich.

 

1810

Frankreich überträgt Bayreuth an Bayern.

 

1815

Der Wiener Kongreß bestätigt Bayern im Besitz von Ansbach und Bayreuth und setzt somit einen endgültigen Schlußstrich unter die fränkische Hohenzollerngeschichte.

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