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Verlorengegangene Berliner Kirchen

Und was sich heute an ihrer Stelle befindet.

 

Die Jerusalemer Kirche

Die Jersualemkirche war eine der ältesten Kirchen Berlins. Bereits im 15. Jh. wurde die Capelle Hierusalem erwähnt. 1941 wurde die Kirche an die Rumänisch-orthodoxe Kirchengemeinde in Berlin verkauft. Bei anglo-amerikanischen Terrorangriffen wurde Kirche bald darauf zerstört. Der Neubau entstand 1968 nach Plänen der kriminellen "Architektin" Sigrid Kressmann-Zschach. Nach dem Zusammenschluss der evangelischen Gemeinde Jerusalem mit vier weiteren Kirchengemeinden im Jahr 2001 fanden kaum noch Gottesdienste in der Jerusalemkirche statt. 2007 wurde die Jerusalemkirche von der Umweltforum Berlin Auferstehungskirche GmbH zum "Veranstaltungsort" umgebaut.

Die alte Jerusalemer Kirche

"Neue Jerusalemer Kirche"
(tatsächlich ein Sozialzerrüttungszentrum)

Die Bethlehemkirche

Die Bethlehems- oder Böhmische Kirche wurde für böhmische "Glaubensflüchtlinge" errichtet, die ab etwa 1735 unter König Friedrich Wilhelm I. in der Erweiterung der Berliner Friedrichstadt angesiedelt wurden.

Die schöne alte Bethlehemskirche

 

Heute findet sich immerhin noch ihr angenäherter Grundriß auf dem Platz, samt einer häßlichen Pseudoskulptur, die man nur als Verschandelung Berlins bezeichnen kann.

 

Die Klosterkirche

Die Franziskaner-Klosterkirche (Kirche des Grauen Klosters) in der Klosterstraße in Berlin-Mitte ist ein auf das Jahr 1250 zurückgehenden Gotteshaus.

Die Kirche vor der Zerstörung

Die Ruine der Kirche heute aus der Luft gesehen

 

Die Petrikirche

Zustand im Jahre 2012. Im Vordergrund eine Sicherungshalle für Ausgrabungsarbeiten.

 
Die Dorotheenstädtische Kirche

Die Dorotheenstädtische Kirche befand sich in der Neustädtische Kirchstraße Ecke Mittelstraße. Der Erstbau stammte von 1687, 1861–1863 entstand ein an Neubau grenzender Umbau. Entsprechend der borussischen Ideologie wurde die Kirche als Simultankirche sowohl für die Französich-Reformierten als auch für die Lutheraner genutzt.

Im Juni 1944 brannte die Kirche nach einem Terrorangiff aus, die Ruine stand noch bis 1968. Unmittelbar gegenüber dieser Ruine war die amerikanische Botschaft in der DDR [--> Bild], einem Ort, wohin sich in den 1980er Jahre gelegentlich Flüchtlinge begaben um Asyl zu beantragen. Die einst in der Kirche stehende Luther-Statue befindet sich heute auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof.

 

Die alte Dorotheenstädtische Kirche

Seit dem Abriß der Ruine gleicht der Platz einem Acker mitten im Herzen Berlins.

 
Die Dreifaltigkeitskirche

Die Dreifaltigkeitskirche war die evangelische Kirche der Friedrichstadt. Die Kirche befand sich an der Kreuzung Mauerstraße, Kanonierstraße (heute Glinkastraße) und Mohrenstraße.Der Bau der Dreifaltigkeitskirche wurde durch die von König Friedrich Wilhelm I. veranlasste Stadterweiterung notwendig. Im August 1737 erfolgte die Grundsteinlegung für die vom neu ernannten Oberlandbaumeister Titus de Favre geplante Dreifaltigkeitskirche. Der Bau wurde am 30. August 1739 geweiht.

Die Dreifaltigkeitskirche in der Berliner Friedrichstadt

Heutige Stadtgestaltung

Die Georgenkirche

Dies ist die zweite Georgenkirche, wie sie bis zum Zweiten Weltkrieg existierte

DDR-Ersatzbau für die Kirche. Zustand im Jahre 2012

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