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Choralbearbeitungen Bachs
nach Hymnen von Agricola, Alber, Albinus, Herzog Albrecht von
Preußen, Johann Arndt, Gottfried Arnold und Matthäus
Avenarius |
Johann Agricola [Schnitter]:
Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ |
| Agricola stammte wie Luther aus Eisleben
und er wurde wie Luther Professor in Wittenberg. Vom Kurfürsten
Joachim II. Hektor
wurde er zum Aufbau eines evangelischen Kirchenwesens in die Kurmark
gerufen. In Berlin erinnert eine Agricolastraße in Moabit
an ihn.
Es ist nicht ganz sicher, ob das Lied Ich
ruf zu dir, Herr Jesu Christ tatsächlich von Agricola
stammt. Im antinomistischen Streit nahm Agricola eine Position gegen
Luther und Melanchthon ein. Agricola vertrat die „evangelikale“
Position daß die Predigt und Auslegung des Gesetzes bzw. ATs
abgetan sei und daß es ausreiche, auf Christum hinzuweisen.
Die Kantate und mehr noch der höchst populäre Choral aus
dem Orgelbüchlein sichern ihm jedenfalls einen Platz in den
Analen der Ewigkeit. |
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177 |
Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ |
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185.6 |
Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ |
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639 |
Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ |
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1124 |
Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ |
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5007 |
Wer sich rächet, an dem wird sich der
Herr wieder rächen |
Erasmus Alber |
Alber (1500 - 1553) stammt aus der Wetterau
und starb schließlich als lutherischer Generalsuperintendent
in Neubrandenburg. |
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Ach Gott, tu dich erbarmen |
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1109 |
Ach Gott, tu dich erbarmen |
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Christe, du bist der helle Tag |
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273 |
Christ, der du bist der helle Tag |
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766 |
Christ, der du bist der helle Tag |
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1120 |
Christ, der du bist der helle Tag |
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Gott hat das Evangelium |
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319 |
Gott hat das Evangelium |
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Nun freut euch, Gottes Kinder all |
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387 |
Nun freut euch, Gottes Kinder all |
Johann Georg Albinus: Welt ade! Ich
bin dein müde |
| Albinus (1624 - 1679) war Rektor und
Pfarrer in Naumburg. Der Satz BWV 27.6 stammt nicht von Bach, er
gehört zu den sehr wenigen Sätzen, die Bach von dritter
Hand, in diesem Falle von Rosenmüller, in sein Kantatenwerk
übernommen hat. BWV 158.2 ist eine Arie mit Chorla. |
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27.6 |
Welt ade, ich bin dein müde |
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158.2 |
Welt, ade, ich bin dein müde |
Albrecht von Preußen:
Was mein Gott will, das gscheh all Zeit |
| Herzog
Albrecht aus dem Hause Brandenburg-Ansbach, der Cousin Joachims
I. und Enkel von Albrecht Achilles, war der letzte Hochmeister des
Ordensstaates und darf wohl als einer der größten Kirchenräuber
aller Zeiten gelten, entwendete er doch den Ordensstaat, der ihm
lediglich anvertraut war und gliederte ihn in sein Familienvermögen
ein. Sein Lied hat trotzdem dank der Kompositionskunst Bachs einen
ewigen Platz im Erbe der Kirche. |
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111 |
Was mein Gott will, das g'scheh allzeit |
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144.6 |
Was mein Gott will, das gscheh allzeit |
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244.25 |
Was mein Gott will, das g'scheh allzeit |
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Johann Arndt: Hier lieg
ich nun, o Vater aller Gnaden |
| Johann Arndt (1555 - 1621) war Generalsuperintendent
in Celle. Sein Buch Paradiesgärtlein aus dem Jahre 1612
gehört zu den berühmtesten christlichen Meditations- und
Erbauungsbüchern und übte großen Einfluß auf
die christliche Dichtung aus. |
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519 |
Hier lieg ich nun, o Vater aller Gnaden |
Gottfried Arnold |
Gottfried Arnold (1666-1714) stammt aus
Annaberg im Erzgebirge. Er zählt mit seiner Unparteiischen
Kirchen- und Ketzerhistorie zu den bedeutendsten frühen
Kirchenhistorikern. 1697 wurde er Geschichtsprofessor in Gießen,
später war er Hofprediger in Allstedt (Sachsen-Eisenach). Da
er die Unterschrift unter die lutherische Konkordienformel verweigerte,
ging er in das „tolerante“ Brandenburg, wo er in Perleberg
sein Leben vollendete. |
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Vergiß mein nicht, daß ich dein nicht
vergesse! |
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504 |
Vergiß mein nicht, daß ich dein nicht
vergesse |
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Vergiß mein nicht, mein allerliebster Gott |
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505 |
Vergiß mein nicht, mein allerliebster Gott |
Matthäus Habermann [Avenarius]:
O Jesu, meine Lust
Avenarius (1625 - 1692) war Pfarrer in Steinbach-Hallenberg zwischen
Schmalkalden und Zella-Mehlis, dem Ort, in welchem auch Doles d. Ä.
geboren wurde. |
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128.5 |
Alsdenn so wirst du mich |
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