Archiv der Monarchieliga

zuletzt aktualisiert: Dominica Jubilate 2010

 

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Vor 1000 Jahren

wurde Richeza geboren, die Tochter des sl. Erenfried, Pfalzgraf bei Rhein. Sie war Enkelin Kaiser Ottos II. und seiner Gemahlin Theophanu und wurde Königin von Polen. Später zog sie sich in das Kloster Saalfeld/Thüringen zurück. Richeza ist im Kölner Dom bestattet.

Jede Wahl gleicht einer vorgezogenen Auktion von Diebesgut.
H.L. Mencken

Demokratie ist, wenn zwei Wölfe und ein Schaf entscheiden, was es zu Essen gibt. (Democracy is, when two Wolfs and a sheep decide whats up for dinner.) Thomas Jefferson

Luxemburg. Großherzog Henri von Luxemburg bekommt den diesjährigen Van-Thuan-Menschenrechtspreis des Vatikan. Das gab der Vatikan am Donnerstag bekannt. Die Auszeichnung wird am kommenden Mittwoch in Rom verliehen. Die Ehrung ist nach dem vietnamesischen Kardinal Francois Xavier Nguyen Van Thuan († 2002) benannt. Großherzog Henri hat sich im Dezember 2008 geweigert, ein Gesetz zur Einführung der Euthanasie zu unterschreiben.

 

Einen König Vater des Volkes nennen, heißt weniger ihn loben, denn ihn beim Namen nennen oder ihn definieren. La Bruyère

Bunt erleuchtet soll sie für Ruhe am Augustinerplatz sorgen: Die Säule der Toleranz. Bei der Einweihung flogen Bierflaschen, Freiburgs Demokraten-Bürgermeister Ulrich von Kirchbach wurde bespuckt – und ein Feuer gelegt.

11.9.09: Ein gewisser Khaled el Masri hat den CSU-Demokraten Gerold Noerenberg mit einem Stuhl zusammengeschlagen. Der Demokrat wurde auch durch Faustschläge im Gesicht verletzt.

Das Paradies der Welt-Demokratie

Erschlagene Kinder nach Wahlmassakern in einem Leichenschauhaus in Nairobi

So geht es bei Wahlen in Afrika immer und überall zu: Nach der Wahl werden diejenigen von den Siegern besucht, von denen man weiß, daß sie zur unterlegenen Partei gehören. Man erklärt ihnen, daß sie für ihre schlechte Wählerei bestraft werden müssen. Dann werden allen Schlechtwählern die Hände abgehackt. Quelle FSSPX-Mitteilungsblatt 12/2008.

Sinndeutung der deutschen Revolution

Edgar Julius Jung, S. 79: Die Krone paßt zu vielen Verfassungen, weil sie nicht zur Verfassung gehört, sondern das ewige Symbol der Herrschaft kraft göttlichen Rechtes ist. Sie steht außerhalb der menschlichen Satzung und ist unmittelbar in die natürliche und göttliche Ordnung (Erbfolge) eingereiht.

Die Rechte der Krone mögen laut einer Verfassung menschlicher Satzung unterliegen, das Dasein der Krone und damit ihr Recht der Selbstbehauptung entzieht sich menschlicher Jurisdiktion. Zwar wächst die Krone aus der Geschichte eines Volkes heraus. Ist sie aber geboren, so ist sie von Gottes Gnaden und lebt ihr eigenes Leben, das so wenig widerrufen werden kann wie das einmal gezeugte Leben anderer Wesen.

Ein Volk, das die Krone vernichtet, mordet ein Symbol, das es über sich selbst hinaus, jedem eigenen Zugriff entziehend, gesetzt hat. Es verfällt wieder der Zeitlichkeit, die es mit der Krone schon überwunden hatte.

Völker, welche die Kraft eines solchen Symbols seelisch erfaßt haben, köpfen lieber untaugliche Könige, als daß sie die Krone abschaffen. Ein Volk aber, das wegen der Unfähigkeit eines Trägers die Krone beseitigt, verwechselt Individuum und Mythos.

Wer eine Krone wegwirft, begeht Totschlag am Mythos. Kronen können versinken, aber nicht abgelegt werden. Umgekehrt ist die vom Volk künstlich geschaffene Krone, besonders wenn sie als Teil eines verfassungsschöpferischen Aktes neu vergoldet wird, ein Ersatz, eine Kopie, kein Original; ein Mechanismus, kein echtes Sein. Kronen von Volkes Gnaden wackeln immer.

 

 

 

Würfeln statt Wählen: Demokratie ein Gesellschaftsspiel?

Gerd Roellecke

Demokratie ein Gesellschaftsspiel?[1] Das scheint eine frivole Frage. Gesellschaftsspiele unterhalten. Sie sind unernst, unverbindlich und prinzipiell folgenlos. Nur wer nicht mitspielt, kann sie für nützlich halten und sagen: Tanzen dient der Gesundheit. Oder: Besser, die Leute hauen Spielkarten auf den Tisch als sich gegenseitig die Köpfe ein. Da Gesellschaftsspiele unverbindlich und folgenlos sind, kann man leicht aussteigen, ein anderes Spiel beginnen oder einfach aufhören.

Ganz anders die Demokratie. Zur Demokratie gibt es keine Alternativen oder nur solche, die uns schaudern lassen.[2] Sie hat Folgen, nämlich die Setzung von Recht und die Verteilung von Geld. Man kann nicht einfach aussteigen. Demokratie kann man nicht beenden, nicht einmal anhalten. Sie ist dauernde Bewegung, die wir mitmachen müssen, wenn auch, je nach Rolle, in unterschiedlicher Intensität. Konsequenz: Wer behauptet, Demokratie sei Gesellschaftsspiel, setzt die Demokratie und damit unsere Existenz aufs Spiel.[3]

Andererseits scheint sich die Demokratie selbst nicht ganz ernst zu nehmen. Die Bundestagswahl vom 16. Oktober 1994 beispielsweise hat fast nichts geändert, nur die Mehrheit der Regierungsparteien im Bundestag geringfügig vermindert und die PDS wieder in den Bundestag gebracht.[4] Viele Wähler müssen strategisch, nicht inhaltlich-programmatisch gewählt haben, weil die FDP 6,92 Prozent der Zweitstimmen erhalten hat, während sie in den Bundesländern mit Einstimmen-Wahlrecht durchweg an der Fünfprozentklausel gescheitert ist.

„Wenn die Verteilung der politischen Kräfte auf Regierung und Opposition von derart geringfügigen Differenzen abhängt“, kommentiert Niklas Luhmanns,[5] „kann man nur den Schluß ziehen, daß das Volk nicht gewählt hat. Es hat gewürfelt“. Auf diesen Schelm hat Konrad Adam[6] anderthalbe gesetzt, als er unter dem Titel „Gewählt wie gewürfelt! darauf aufmerksam machte, daß neuerdings immer mehr existentielle nationale Probleme mit immer dünneren Mehrheiten entschieden werden: Präsidentenwahlen in Polen, das Scheidungsreferendum in Irland und der Verbleib Quebecs bei Kanada.

Das spannendste Ergebnis wurde in Frankreich erzielt. 50,06 Prozent der Wahlbürger waren für, 49,94 Prozent wie gegen den Maastricht-Vertrag. Eine Differenz von 0,12 Prozent zu ein Schicksalsfrage Frankreichs und Europas! Gewiß, Wahlen dienen auch der Rekrutierung des politischen Personals. Aber die Regel: wer die meisten Prozentpunkte erzielt, darf die Regierung bilden, wer fünf Prozentpunkte nicht erreicht, muß zurück in die Ausgangsposition, diese Regel erinnert so stark an ein Spiel, daß die Frage nicht mehr abwegig wirkt, ob es nicht billig wäre, um Regierung oder Opposition von Zeit zu Zeit zu würfeln. Mehr noch. Das Würfeln drängt sich geradezu auf, wenn man feststellt, daß in einer Demokratie tatsächlich besonders viel gewürfelt wird.

Otto Depenheuer[7] hat den Zufall als Rechtsprinzip wiederentdeckt und gezeigt, in welch erstaunlichem Umfang heute vom Losentscheid Gebrauch gemacht wird. Das Los entscheidet in Pattsituationen bei Wahlen, über die Verteilung unteilbarer Güter, wenn sich Eltern nicht auf den Namen ihres Kindes einigen können, und bei der Vergabe von Studienplätzen, also immer, wenn es um die Auswahl zwischen gleichwertigen Entscheidungsmöglichkeiten geht. Da Demokratie die tatsächliche Gleichheit aller Bürger voraussetzt, könnte man folgern: also darf das Los nicht nur, es muß - wie bei den alten Griechen — über die Besetzung von Führungspositionen entscheiden.

Depenheuer will die Anwendbarkeit des Losentscheides allerdings auf Fälle beschränken, in denen die Entscheidungsalternativen aus tatsächlich Gründen gleichwertig sind. Prinzipiell müsse das vernünftige Argument den Ausschlag geben.[8] Das Dumme ist nur, die alteuropäische Vernunft ist in Mißkredit geraten. Ihr ist die wichtigste Voraussetzung abhanden gekommen, das vernünftige Subjekt.[9] Individualismus, Pluralismus, Kommunitarismus und Systemtheorie haben dem Subjekt so zugesetzt, daß es seinen Geist ausgehaucht hat und zum subjektiven Recht verkümmert ist.

 

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Zensuswahlrecht?

Wer legt das Zensuswahlrecht fest und wer setzt es durch? Dies kann nur ein zentralistischer Polizeistaat tun, alles andere ist wohl völlig undenkbar. Und wozu ein Gewaltmonopolist im Normalfalle neigt, dürfte spätestens seit H.H. Hoppes Demokratie-Buch kein Geheimnis mehr sein.

Wer verhindert dann die Verallgemeinerung des Wahlrechts? Ein Zensuswahlrecht existierte bereits in vielen Ländern Europas. Papier ist ja bekanntlich äußerst geduldig, ganz im Gegensatz zum horizontalen Druck einer Demokratie.

Auch eine Demokratie mit Zensuswahlrecht kennt nur ein allgemeines, gleichmacherisches und mechanisches Rechtssystem und vernebelt damit die wahre Bedeutung des „Rechts“. Auch eine Demokratie mit Zensuswahlrecht ist ein System, welches den Menschen bzw. den menschlichen Verstand als höchste und letzte moralische Instanz definiert.

Der „moderne“, „befreite“ Mensch kennt in seiner Eigenschaft als Anbeter der Kirche des Materialismus leider keinerlei Grenzen und somit ist es wenig verwunderlich, daß Volksverhetzer wie Hitler, Mao oder Stalin solch großen Einfluss auf die Weltgeschichte nehmen konnten.

Fazit: Auch das Zensuswahlrecht stellt, neben dem liberalen Nachtwächterstaat oder der „freiheitlich-demokratischen Grundordnung“, einen hilflosen Versuch dar, die Irrtümer des (Alt)Liberalismus durch oberflächliche Reformen irgendwie zu kaschieren. Wenn der Mensch bzw. der menschliche Verstand zur Gottheit erhoben wird und alles seelische und metaphysische Leben ignoriert/negiert wird, dann sind die daraus resultierenden Ergebnisse eben genauso fehlerhaft wie der Mensch selbst und es kommt nichts Gutes dabei heraus. Trotz tausenden Jahren abendländischer Geschichte scheint dies vielen überhaupt nicht klar zu sein.

Das dritte Geheimnis von Fatima


Angebliches Manuskript des
Dritten Geheimnis von Fatima

Dies ist ein völlig unautorisiertes Manuskript, das bestenfalls eine Originalhandschrift von Sr. Lucia sein könnte. Die Echtheit ist unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich.

Es ist aus der englischen Übersetzung ins Deutsche übertragen worden [24. 7.2010]

 

Tuy, 1. September 1944 oder 1. April 1944

JMJ

Jetzt werde ich den dritten Teil des Geheimnisses offenbaren. Hier geht es um den Abfall der Kirche!

Unsere Frau zeigte uns eine Person, die aussah wie der ‚Heilige Vater. Er stand vor einer Menge, die ihm zujubelte.

Aber es gab einen Unterschied zu einem wahren heiligen Vater: Der teuflische Blick, der Blick hatte etwas Bösartiges.

Dann nach einigen Momenten sahen wir diesen Papst in eine Kirche eingehen, doch diese Kirche war eine Kirche der Hölle; man kann kaum die Häßlichkeit dieses Ortes beschreiben. Es sah aus wie eine graue Zementfestung mit gebrochenen Winkeln und Fenstern, die Augen ähnelten, es hatte einen Schnabel im Dach des Gebäudes.

Dann erhoben wir unsere Augen zu der Dame, die uns sagte: Ihr habt die Apostasie in der Kirche gesehen! Dieser Brief kann nur vom Heiligen Vater geöffnet werden, doch muß er nach Pius XII. und vor 1960 bekannt gegeben werden.

Währende der Herrschaft von Johannes Paul II. muß der Eckstein des Grabes von St. Peter nach Fatima übertragen werden. Weil die katholische Glaubenslehre in Rom nicht erhalten werden kann, muß die Autorität nach Fatima übertragen werden.

Die Kathedrale von Rom muß zerstört, und eine neue in Fatima errichtet werden.

Wenn Rom seine Greuel in den 69 Wochen, nachdem dieses Schreiben bekannt gegeben wurde, fortsetzt, wird die Stadt Rom zerstört werden.

Unsere Frau sagte uns, daß dieses in Daniel 9, 24-25 und Matthäus 21, 42-44 geschrieben wurde.

Wallfahrtsdom St. Marien, Neviges im Bergischen Land.
Dies könnte die beschriebene "Kirche der Hölle" sein.

 

Die beiden Bibelstellen

Daniel 9, 24-25: Siebzig Wochen sind bestimmt über dein Volk und über die heilige Stadt, so wird dem Übertreten gewehrt und die Sünde abgetan und die Missetat versöhnt und die ewige Gerechtigkeit gebracht und die Gesichte und Weissagung versiegelt und ein Hochheiliges gesalbt werden.
25 So wisse nun und merke: von der Zeit an, da ausgeht der Befehl, daß Jerusalem soll wieder gebaut werden, bis auf den Gesalbten, den Fürsten, sind sieben Wochen; und zweiundsechzig Wochen, so werden die Gassen und Mauern wieder gebaut werden, wiewohl in kümmerlicher Zeit.

Matthäus 21, 42-44: Jesus sprach zu ihnen: Habt ihr nie gelesen in der Schrift: "Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden. Von dem HERRN ist das geschehen, und es ist wunderbar vor unseren Augen"?
43 Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch genommen und einem Volke gegeben werden, das seine Früchte bringt.
44 Und wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschellen; auf wen aber er fällt, den wird er zermalmen.

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Der Demokrat ruft mit lauter Stimme Vox populi populus est deus und murmelt leise quia populus deus est.

Heute [13.12.2009] vor 200 Jahren starb in Leipzig Regina Susanna Bach, das 20. und jüngste Kind von Johann Sebastian Bachs. Regina Susanna war acht Jahre alt als der Vater starb.

Fidelis inveniatur = Er wurde als treu befunden.

Sic nos existimet homo ut ministros Xi: Et dispensatores mysteriorum Dei. Hic iam queritur inter dispensatores ut fidelis quis inveniatur.

Gib uns des Elia Strenge,
wenn den Götzen dieser Zeit
die verführte blinde Menge
Tempel und Altäre weiht;
daß wir nie vor ihnen beugen
Haupt und Knie,
auch nicht zum Schein,
sondern fest als deine Zeugen
dastehn, wenn auch ganz allein.
Philipp Spitta

16.6.08 Pillsbury USA: Kein einziger Wähler erscheint zu den Kommunalwahlen.

Francisco Franco - Leitbild einer freiheitlichen Politik für das 21. Jh.

Generalissimus Franco - Verteidiger der Freiheit Spaniens

 

Auguste Pinochet - Ehrenmann und Retter Chiles

Solidarität mit König Gyanendra

””

Es zeigt sich in diesen Tagen wiederum, daß die angeblich „freiheitlichen“ USA, die ständig von „Liberty“ faseln, sich wie seit 1971 ununterbrochen auch heute nicht scheuen, mit den kommunistischen Massenmördern gemeinsame Sache zu machen um Recht und Freiheit zu vernichten.

Und es zeigt sich, daß zwischen Kommunisten und den „demokratischen“ Mächten des Westens kein Unterschied besteht und daß ihr gemeinsames Ziel es ist, die Menschen zu quälen und zu versklaven.

 

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Für Deutschland gilt das Wort aus dem Propheten Hosea,
Kapitel 13:
Israel, du bringst dich in Unglück; denn dein Heil steht allein bei mir. Wo ist dein König hin, der dir helfen möge in allen deinen Städten? und deine Richter, von denen du sagtest: Gib mir Könige und Fürsten? Wohlan, ich gab dir einen König in meinem Zorn, und will ihn dir in meinem Grimm wegnehmen.

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Die fünfte Zunft

Wilhelm von Merckel

1.  Als der Herr nach seinem Plan
alles hat erschaffen,
däucht ihm alles wohlgetan:
Engel - Menschen - Affen.
Jegliches in seiner Art,
war nach Weisheit offenbart,
und sogar am Teufel
hatt' Er keinen Zweifel.

2.  Aber dabei blieb es nicht,
wer das meint, der irrt sich!
Eine Spielart kam ans Licht
anno achtundvierzig.
Die Natur hielt Niederkunft,
und gebar die fünfte Zunft,
obwohl sehr mißraten,
die der Demokraten!

3.  Etwas haben sie an sich
von jedweder Race:
Menschen sind sie äußerlich,
nach Gesicht und Masse,
Affen je nach Tracht und Bart,
innerlich ist's Teufelsart,
und mit Engelszungen,
kommen sie gesungen.

4.  Ohne Heimat, ohne Paß,
nirgends, allerwegen,
wandern sie ohn Unterlaß,
auf geheimen Stegen.
Wie der Kobold, immer nah,
schnell auf's Hexenzeichen da,
allezeit gewärtig,
immer fix und fertig.

5.  „Freiheit“ ist das Feldgeschrei,
„Freiheit“ die Parole,
hintennach die Tyrrannei,
schleicht auf weicher Sohle.
Lauernd lugt sie um die Eck,
„Freiheit!“ ist der frische Speck,
Putsche und Krawalle
sind die Mäusefalle.

Aus einem Interview mit Peter Sloterdijk


In einem Interview im Stern Nr. 2-2010 kam der Philosoph auf die Monarchie zu sprechen

„Apropos Konservatismus: Sie waren gerade als Teilnehmer einer Kulturveranstaltung im Amsterdamer „Palais ob de Dam“ Gast der holländischen Königin. Wie war’s bei Ihrer Majestät?

Ich war beeindruckt von ihr als Mensch und Kulturperson, weil sie von einer enormen Weite der Weltwahrnehmung ist. Das reicht vom Weltklimaproblem bis zur zeitgenössischen Kunst und zu den Goldbeschlägen auf den soeben restaurierten alten Empirestühlen im Stadtpalast. Sie hat ein komplettes Weltbild.

Ist Holland für Sie Heimat?

Nicht wirklich. Sicher, ich bin von der Vaterseite her holländisch vorbelastet. Weil aber die väterliche Seite in unserer Familie nicht die ausschlaggebende war, habe ich von der niederländischen Kultur wenig mitbekommen. Nur auf der Ebene des Namensrätsels. Wenn man als Kind in Deutschland Sloterdijk heißt, versteht man sich ja selbst nicht ganz. So ein dunkler Name ist wie das Vorgefühl einer Neurose.

Sie scheinen recht begeistert von der holländischen Königin zu sein. Halten Sie die Monarchie für eine akzeptable Staatsform?

Absolut. Ich würde sagen, das ist die Staatsform, die den Europäern aufs Ganze gesehen am besten getan hat - im Sinne der konstitutionellen Monarchie. Bei der Monarchie wird die Darstellung des Staats durch einen einzelnen Menschen in eine kontinuierliche Institution eingebunden. Während man in den Republiken alle paar Jahre dieses doch oft beschämende Ritual der Präsidentenwahl durchführt. Auch hat man ständig die Befürchtung, daß das Land keine geeigneten Persönlichkeiten für solche Vorhaben mehr hervorbringt.

Da ist die Monarchie nicht anders.

Doch. Wenn sich ein Herrscherhaus erst einmal etabliert hat und die Kunst der Fürstenerziehung funktioniert, dann wird das Land auf der symbolischen Ebene ruhig.
Schauen Sie die Briten, die Holländer, die Schweden an, alles ausgeglichene Nationen. Und daneben die Franzosen, Republikaner am Rande des Nervenzusammenbruchs.

”” 13. 5.2010 - Fatima, 13.Juli 1917 "... verschiedene Nationen werden vernichtet werden", so Russland nicht durch den Papst und die Bischöfe an Maria geweiht wird und genau das ist bis heute nicht geschehen.

Der Papst - und Ratzinger ist rechtmäßiger Papst !!! - hat gestern auf dem Santuario zu Fátima die letzte Gelegenheit dazu gehabt. ER HAT SIE NICHT WAHRGENOMMEN!!!

Die pro Grad ein Jahr verschobene Krebs-Sonne der Verkündigung des Dritten Geheimnisses steht heute auf 17°37' Widder, dem Mars-Uranus-Grad des Tierkreises. Die Botschaften von Fátima sollte man nicht mit dem nostalgischen Erscheinungsfolkorismus unserer Tage verwechseln, denn der Himmel ist nicht Disney-Land!