Vor
1000 Jahren
wurde Richeza
geboren, die Tochter des sl. Erenfried, Pfalzgraf bei Rhein. Sie
war Enkelin Kaiser Ottos II. und seiner Gemahlin Theophanu und
wurde Königin von Polen. Später zog sie sich in das
Kloster Saalfeld/Thüringen zurück. Richeza ist im Kölner
Dom bestattet.

Jede Wahl gleicht einer vorgezogenen Auktion
von Diebesgut.
H.L. Mencken
Demokratie ist, wenn zwei Wölfe und ein
Schaf entscheiden, was es zu Essen gibt. (Democracy is, when two
Wolfs and a sheep decide whats up for dinner.) Thomas Jefferson
Luxemburg. Großherzog Henri von Luxemburg bekommt den diesjährigen
Van-Thuan-Menschenrechtspreis des Vatikan. Das gab der Vatikan
am Donnerstag bekannt. Die Auszeichnung wird am kommenden Mittwoch
in Rom verliehen. Die Ehrung ist nach dem vietnamesischen Kardinal
Francois Xavier Nguyen Van Thuan († 2002) benannt. Großherzog
Henri hat sich im Dezember 2008 geweigert, ein Gesetz zur Einführung
der Euthanasie zu unterschreiben.
Einen König Vater des Volkes nennen, heißt weniger
ihn loben, denn ihn beim Namen nennen oder ihn definieren. La
Bruyère
Bunt erleuchtet soll sie für Ruhe
am Augustinerplatz sorgen: Die Säule der Toleranz. Bei der
Einweihung flogen Bierflaschen, Freiburgs Demokraten-Bürgermeister
Ulrich von Kirchbach wurde bespuckt – und ein Feuer gelegt.
11.9.09: Ein gewisser Khaled el Masri
hat den CSU-Demokraten Gerold Noerenberg mit einem Stuhl zusammengeschlagen.
Der Demokrat wurde auch durch Faustschläge im Gesicht verletzt.
Das Paradies der Welt-Demokratie

Erschlagene Kinder nach Wahlmassakern
in einem Leichenschauhaus in Nairobi
So geht es bei Wahlen in Afrika immer und
überall zu: Nach der Wahl werden diejenigen von den Siegern
besucht, von denen man weiß, daß sie zur unterlegenen
Partei gehören. Man erklärt ihnen, daß sie für
ihre schlechte Wählerei bestraft werden müssen. Dann
werden allen Schlechtwählern die Hände abgehackt. Quelle
FSSPX-Mitteilungsblatt 12/2008.
Sinndeutung der deutschen Revolution
Edgar Julius Jung, S. 79: Die Krone paßt
zu vielen Verfassungen, weil sie nicht zur Verfassung gehört,
sondern das ewige Symbol der Herrschaft kraft göttlichen
Rechtes ist. Sie steht außerhalb der menschlichen Satzung
und ist unmittelbar in die natürliche und göttliche
Ordnung (Erbfolge) eingereiht.
Die Rechte der Krone mögen laut einer
Verfassung menschlicher Satzung unterliegen, das Dasein der Krone
und damit ihr Recht der Selbstbehauptung entzieht sich menschlicher
Jurisdiktion. Zwar wächst die Krone aus der Geschichte eines
Volkes heraus. Ist sie aber geboren, so ist sie von Gottes Gnaden
und lebt ihr eigenes Leben, das so wenig widerrufen werden kann
wie das einmal gezeugte Leben anderer Wesen.
Ein Volk, das die Krone vernichtet, mordet
ein Symbol, das es über sich selbst hinaus, jedem eigenen
Zugriff entziehend, gesetzt hat. Es verfällt wieder der Zeitlichkeit,
die es mit der Krone schon überwunden hatte.
Völker, welche die Kraft eines solchen
Symbols seelisch erfaßt haben, köpfen lieber untaugliche
Könige, als daß sie die Krone abschaffen. Ein Volk
aber, das wegen der Unfähigkeit eines Trägers die Krone
beseitigt, verwechselt Individuum und Mythos.
Wer eine Krone wegwirft, begeht Totschlag am
Mythos. Kronen können versinken, aber nicht abgelegt werden.
Umgekehrt ist die vom Volk künstlich geschaffene Krone, besonders
wenn sie als Teil eines verfassungsschöpferischen Aktes neu
vergoldet wird, ein Ersatz, eine Kopie, kein Original; ein Mechanismus,
kein echtes Sein. Kronen von Volkes Gnaden wackeln immer.
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Würfeln statt
Wählen: Demokratie ein Gesellschaftsspiel?
Gerd Roellecke
Demokratie ein Gesellschaftsspiel?
Das scheint eine frivole Frage. Gesellschaftsspiele unterhalten.
Sie sind unernst, unverbindlich und prinzipiell folgenlos. Nur
wer nicht mitspielt, kann sie für nützlich halten und sagen: Tanzen
dient der Gesundheit. Oder: Besser, die Leute hauen Spielkarten
auf den Tisch als sich gegenseitig die Köpfe ein. Da Gesellschaftsspiele
unverbindlich und folgenlos sind, kann man leicht aussteigen,
ein anderes Spiel beginnen oder einfach aufhören.
Ganz anders die Demokratie. Zur Demokratie gibt
es keine Alternativen oder nur solche, die uns schaudern lassen.
Sie hat Folgen, nämlich die Setzung von Recht und die Verteilung
von Geld. Man kann nicht einfach aussteigen. Demokratie kann man
nicht beenden, nicht einmal anhalten. Sie ist dauernde Bewegung,
die wir mitmachen müssen, wenn auch, je nach Rolle, in unterschiedlicher
Intensität. Konsequenz: Wer behauptet, Demokratie sei Gesellschaftsspiel,
setzt die Demokratie und damit unsere Existenz aufs Spiel.
Andererseits scheint sich die Demokratie selbst
nicht ganz ernst zu nehmen. Die Bundestagswahl vom 16. Oktober
1994 beispielsweise hat fast nichts geändert, nur die Mehrheit
der Regierungsparteien im Bundestag geringfügig vermindert und
die PDS wieder in den Bundestag gebracht.
Viele Wähler müssen strategisch, nicht inhaltlich-programmatisch
gewählt haben, weil die FDP 6,92 Prozent der Zweitstimmen erhalten
hat, während sie in den Bundesländern mit Einstimmen-Wahlrecht
durchweg an der Fünfprozentklausel gescheitert ist.
„Wenn die Verteilung der politischen Kräfte auf
Regierung und Opposition von derart geringfügigen Differenzen
abhängt“, kommentiert Niklas Luhmanns,
„kann man nur den Schluß ziehen, daß das Volk nicht gewählt hat.
Es hat gewürfelt“. Auf diesen Schelm hat Konrad Adam
anderthalbe gesetzt, als er unter dem Titel „Gewählt wie
gewürfelt! darauf aufmerksam machte, daß neuerdings immer mehr
existentielle nationale Probleme mit immer dünneren Mehrheiten
entschieden werden: Präsidentenwahlen in Polen, das Scheidungsreferendum
in Irland und der Verbleib Quebecs bei Kanada.
Das spannendste Ergebnis wurde in Frankreich
erzielt. 50,06 Prozent der Wahlbürger waren für, 49,94 Prozent
wie gegen den Maastricht-Vertrag. Eine Differenz von 0,12 Prozent
zu ein Schicksalsfrage Frankreichs und Europas! Gewiß, Wahlen
dienen auch der Rekrutierung des politischen Personals. Aber die
Regel: wer die meisten Prozentpunkte erzielt, darf die Regierung
bilden, wer fünf Prozentpunkte nicht erreicht, muß zurück in die
Ausgangsposition, diese Regel erinnert so stark an ein Spiel,
daß die Frage nicht mehr abwegig wirkt, ob es nicht billig wäre,
um Regierung oder Opposition von Zeit zu Zeit zu würfeln. Mehr
noch. Das Würfeln drängt sich geradezu auf, wenn man feststellt,
daß in einer Demokratie tatsächlich besonders viel gewürfelt wird.
Otto Depenheuer
hat den Zufall als Rechtsprinzip wiederentdeckt und gezeigt, in
welch erstaunlichem Umfang heute vom Losentscheid Gebrauch gemacht
wird. Das Los entscheidet in Pattsituationen bei Wahlen, über
die Verteilung unteilbarer Güter, wenn sich Eltern nicht auf den
Namen ihres Kindes einigen können, und bei der Vergabe von Studienplätzen,
also immer, wenn es um die Auswahl zwischen gleichwertigen Entscheidungsmöglichkeiten
geht. Da Demokratie die tatsächliche Gleichheit aller Bürger voraussetzt,
könnte man folgern: also darf das Los nicht nur, es muß - wie
bei den alten Griechen — über die Besetzung von Führungspositionen
entscheiden.
Depenheuer will die Anwendbarkeit des Losentscheides
allerdings auf Fälle beschränken, in denen die Entscheidungsalternativen
aus tatsächlich Gründen gleichwertig sind. Prinzipiell müsse das
vernünftige Argument den Ausschlag geben.
Das Dumme ist nur, die alteuropäische Vernunft ist in Mißkredit
geraten. Ihr ist die wichtigste Voraussetzung abhanden gekommen,
das vernünftige Subjekt.
Individualismus, Pluralismus, Kommunitarismus und Systemtheorie
haben dem Subjekt so zugesetzt, daß es seinen Geist ausgehaucht
hat und zum subjektiven Recht verkümmert ist.
Weiter
hier
Zensuswahlrecht?
Wer legt das Zensuswahlrecht fest und wer setzt es durch? Dies
kann nur ein zentralistischer Polizeistaat tun, alles andere ist
wohl völlig undenkbar. Und wozu ein Gewaltmonopolist im Normalfalle
neigt, dürfte spätestens seit H.H. Hoppes Demokratie-Buch
kein Geheimnis mehr sein.
Wer verhindert dann die Verallgemeinerung des Wahlrechts? Ein
Zensuswahlrecht existierte bereits in vielen Ländern Europas.
Papier ist ja bekanntlich äußerst geduldig, ganz im
Gegensatz zum horizontalen Druck einer Demokratie.
Auch eine Demokratie mit Zensuswahlrecht kennt nur ein allgemeines,
gleichmacherisches und mechanisches Rechtssystem und vernebelt
damit die wahre Bedeutung des „Rechts“. Auch eine
Demokratie mit Zensuswahlrecht ist ein System, welches den Menschen
bzw. den menschlichen Verstand als höchste und letzte moralische
Instanz definiert.
Der „moderne“, „befreite“ Mensch kennt
in seiner Eigenschaft als Anbeter der Kirche des Materialismus
leider keinerlei Grenzen und somit ist es wenig verwunderlich,
daß Volksverhetzer wie Hitler, Mao oder Stalin solch großen
Einfluss auf die Weltgeschichte nehmen konnten.
Fazit: Auch das Zensuswahlrecht stellt, neben dem liberalen
Nachtwächterstaat oder der „freiheitlich-demokratischen
Grundordnung“, einen hilflosen Versuch dar, die Irrtümer
des (Alt)Liberalismus durch oberflächliche Reformen irgendwie
zu kaschieren. Wenn der Mensch bzw. der menschliche Verstand zur
Gottheit erhoben wird und alles seelische und metaphysische Leben
ignoriert/negiert wird, dann sind die daraus resultierenden Ergebnisse
eben genauso fehlerhaft wie der Mensch selbst und es kommt nichts
Gutes dabei heraus. Trotz tausenden Jahren abendländischer
Geschichte scheint dies vielen überhaupt nicht klar zu sein.
Das dritte Geheimnis von Fatima

Angebliches Manuskript des
Dritten Geheimnis von Fatima |
Dies ist ein völlig unautorisiertes Manuskript,
das bestenfalls eine Originalhandschrift von Sr. Lucia sein könnte.
Die Echtheit ist unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich.
Es ist aus der englischen Übersetzung
ins Deutsche übertragen worden [24. 7.2010]
Tuy, 1. September 1944 oder 1. April 1944
JMJ
Jetzt werde ich den dritten Teil des Geheimnisses offenbaren.
Hier geht es um den Abfall der Kirche!
Unsere Frau zeigte uns eine Person, die aussah wie der ‚Heilige
Vater. Er stand vor einer Menge, die ihm zujubelte.
Aber es gab einen Unterschied zu einem wahren heiligen Vater:
Der teuflische Blick, der Blick hatte etwas Bösartiges.
Dann nach einigen Momenten sahen wir diesen Papst in eine Kirche
eingehen, doch diese Kirche war eine Kirche der Hölle; man
kann kaum die Häßlichkeit dieses Ortes beschreiben.
Es sah aus wie eine graue Zementfestung mit gebrochenen Winkeln
und Fenstern, die Augen ähnelten, es hatte einen Schnabel
im Dach des Gebäudes.
Dann erhoben wir unsere Augen zu der Dame, die uns sagte: Ihr
habt die Apostasie in der Kirche gesehen! Dieser Brief kann nur
vom Heiligen Vater geöffnet werden, doch muß er nach
Pius XII. und vor 1960 bekannt gegeben werden.
Währende der Herrschaft von Johannes Paul II. muß
der Eckstein des Grabes von St. Peter nach Fatima übertragen
werden. Weil die katholische Glaubenslehre in Rom nicht erhalten
werden kann, muß die Autorität nach Fatima übertragen
werden.
Die Kathedrale von Rom muß zerstört, und eine neue
in Fatima errichtet werden.
Wenn Rom seine Greuel in den 69 Wochen, nachdem dieses Schreiben
bekannt gegeben wurde, fortsetzt, wird die Stadt Rom zerstört
werden.
Unsere Frau sagte uns, daß dieses in Daniel 9, 24-25 und
Matthäus 21, 42-44 geschrieben wurde.

Wallfahrtsdom St. Marien, Neviges
im Bergischen Land.
Dies könnte die beschriebene "Kirche der Hölle"
sein.
Die beiden Bibelstellen
Daniel 9, 24-25:
Siebzig Wochen sind bestimmt über dein Volk und über
die heilige Stadt, so wird dem Übertreten gewehrt und die
Sünde abgetan und die Missetat versöhnt und die ewige
Gerechtigkeit gebracht und die Gesichte und Weissagung versiegelt
und ein Hochheiliges gesalbt werden.
25 So wisse nun und merke: von der Zeit an, da
ausgeht der Befehl, daß Jerusalem soll wieder gebaut werden,
bis auf den Gesalbten, den Fürsten, sind sieben Wochen; und
zweiundsechzig Wochen, so werden die Gassen und Mauern wieder
gebaut werden, wiewohl in kümmerlicher Zeit.
Matthäus 21, 42-44: Jesus sprach zu ihnen:
Habt ihr nie gelesen in der Schrift: "Der Stein, den die
Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden. Von dem
HERRN ist das geschehen, und es ist wunderbar vor unseren Augen"?
43 Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird
von euch genommen und einem Volke gegeben werden, das seine Früchte
bringt.
44 Und wer auf diesen Stein fällt, der wird
zerschellen; auf wen aber er fällt, den wird er zermalmen.
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Familienwehr
Ein
bayerischer Monarchist
Institut
für Wertewirtschaft
Eigentümlich-frei
Fakten
und Fiktionen
Familie
ist Zukunft
Hartgeld
Unzeitgemäße
Betrachtungen
Familientrends
Goldseiten
Zum
Gästebuch
Der Demokrat ruft mit lauter Stimme Vox populi populus est
deus und murmelt leise quia populus deus est.
Heute [13.12.2009] vor 200 Jahren starb in Leipzig Regina Susanna
Bach, das 20. und jüngste Kind von Johann Sebastian Bachs.
Regina Susanna war acht Jahre alt als der Vater starb.
Fidelis inveniatur = Er wurde
als treu befunden.
Sic nos existimet homo ut ministros Xi: Et dispensatores mysteriorum
Dei. Hic iam queritur inter dispensatores ut fidelis quis inveniatur.
Gib uns des Elia Strenge,
wenn den Götzen dieser Zeit
die verführte blinde Menge
Tempel und Altäre weiht;
daß wir nie vor ihnen beugen
Haupt und Knie,
auch nicht zum Schein,
sondern fest als deine Zeugen
dastehn, wenn auch ganz allein.
Philipp Spitta
16.6.08 Pillsbury USA: Kein einziger Wähler
erscheint zu den Kommunalwahlen.
Generalissimus Franco - Verteidiger
der Freiheit Spaniens


Auguste Pinochet - Ehrenmann und
Retter Chiles

Solidarität mit König
Gyanendra
Es zeigt sich in diesen Tagen wiederum, daß die angeblich
„freiheitlichen“ USA, die ständig von „Liberty“
faseln, sich wie seit 1971 ununterbrochen auch heute nicht scheuen,
mit den kommunistischen Massenmördern gemeinsame Sache zu
machen um Recht und Freiheit zu vernichten.
Und es zeigt sich, daß zwischen Kommunisten und den „demokratischen“
Mächten des Westens kein Unterschied besteht und daß
ihr gemeinsames Ziel es ist, die Menschen zu quälen und zu
versklaven.

Für Deutschland gilt das Wort aus dem Propheten Hosea,
Kapitel 13:
Israel, du bringst dich in Unglück; denn dein Heil steht
allein bei mir. Wo ist dein König hin, der dir helfen möge
in allen deinen Städten? und deine Richter, von denen du
sagtest: Gib mir Könige und Fürsten? Wohlan, ich
gab dir einen König in meinem Zorn, und will ihn dir in meinem
Grimm wegnehmen.

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Die fünfte Zunft
Wilhelm von Merckel
1. Als der Herr nach seinem Plan
alles hat erschaffen,
däucht ihm alles wohlgetan:
Engel - Menschen - Affen.
Jegliches in seiner Art,
war nach Weisheit offenbart,
und sogar am Teufel
hatt' Er keinen Zweifel.
2. Aber dabei blieb es nicht,
wer das meint, der irrt sich!
Eine Spielart kam ans Licht
anno achtundvierzig.
Die Natur hielt Niederkunft,
und gebar die fünfte Zunft,
obwohl sehr mißraten,
die der Demokraten!
3. Etwas haben sie an sich
von jedweder Race:
Menschen sind sie äußerlich,
nach Gesicht und Masse,
Affen je nach Tracht und Bart,
innerlich ist's Teufelsart,
und mit Engelszungen,
kommen sie gesungen.
4. Ohne Heimat, ohne Paß,
nirgends, allerwegen,
wandern sie ohn Unterlaß,
auf geheimen Stegen.
Wie der Kobold, immer nah,
schnell auf's Hexenzeichen da,
allezeit gewärtig,
immer fix und fertig.
5. „Freiheit“ ist das Feldgeschrei,
„Freiheit“ die Parole,
hintennach die Tyrrannei,
schleicht auf weicher Sohle.
Lauernd lugt sie um die Eck,
„Freiheit!“ ist der frische Speck,
Putsche und Krawalle
sind die Mäusefalle. |
Aus einem Interview mit Peter Sloterdijk
In einem Interview im Stern Nr. 2-2010
kam der Philosoph auf die Monarchie zu sprechen
„Apropos Konservatismus: Sie
waren gerade als Teilnehmer einer Kulturveranstaltung im Amsterdamer
„Palais ob de Dam“ Gast der holländischen Königin.
Wie war’s bei Ihrer Majestät?
Ich war beeindruckt von ihr als Mensch und Kulturperson, weil
sie von einer enormen Weite der Weltwahrnehmung ist. Das reicht
vom Weltklimaproblem bis zur zeitgenössischen Kunst und
zu den Goldbeschlägen auf den soeben restaurierten alten
Empirestühlen im Stadtpalast. Sie hat ein komplettes Weltbild.
Ist Holland für Sie Heimat?
Nicht wirklich. Sicher, ich bin von der Vaterseite her holländisch
vorbelastet. Weil aber die väterliche Seite in unserer
Familie nicht die ausschlaggebende war, habe ich von der niederländischen
Kultur wenig mitbekommen. Nur auf der Ebene des Namensrätsels.
Wenn man als Kind in Deutschland Sloterdijk heißt, versteht
man sich ja selbst nicht ganz. So ein dunkler Name ist wie das
Vorgefühl einer Neurose.
Sie scheinen recht begeistert von der
holländischen Königin zu sein. Halten Sie die Monarchie
für eine akzeptable Staatsform?
Absolut. Ich würde sagen, das ist die Staatsform, die
den Europäern aufs Ganze gesehen am besten getan hat -
im Sinne der konstitutionellen Monarchie. Bei der Monarchie
wird die Darstellung des Staats durch einen einzelnen Menschen
in eine kontinuierliche Institution eingebunden. Während
man in den Republiken alle paar Jahre dieses doch oft beschämende
Ritual der Präsidentenwahl durchführt. Auch hat man
ständig die Befürchtung, daß das Land keine
geeigneten Persönlichkeiten für solche Vorhaben mehr
hervorbringt.
Da ist die Monarchie nicht anders.
Doch. Wenn sich ein Herrscherhaus erst einmal etabliert hat
und die Kunst der Fürstenerziehung funktioniert, dann wird
das Land auf der symbolischen Ebene ruhig.
Schauen Sie die Briten, die Holländer, die Schweden an,
alles ausgeglichene Nationen. Und daneben die Franzosen, Republikaner
am Rande des Nervenzusammenbruchs. |
13. 5.2010 - Fatima, 13.Juli 1917 "... verschiedene
Nationen werden vernichtet werden", so Russland nicht durch
den Papst und die Bischöfe an Maria geweiht wird und genau
das ist bis heute nicht geschehen.
Der Papst - und Ratzinger ist rechtmäßiger Papst !!!
- hat gestern auf dem Santuario zu Fátima die letzte Gelegenheit
dazu gehabt. ER HAT SIE NICHT WAHRGENOMMEN!!!
Die pro Grad ein Jahr verschobene Krebs-Sonne der Verkündigung
des Dritten Geheimnisses steht heute auf 17°37' Widder, dem
Mars-Uranus-Grad des Tierkreises. Die Botschaften von Fátima
sollte man nicht mit dem nostalgischen Erscheinungsfolkorismus
unserer Tage verwechseln, denn der Himmel ist nicht Disney-Land! |