Valet will ich dir geben
Valet will ich dir geben,
du arge falsche Welt,
dein sündlich böses Leben
durchaus mir nicht gefällt,
im Himmel ist gut wohnen,
hinauf steht mein Begier,
da wird Gott ewig lohnen
dem, der ihm dient allhier.
Rat mir nach deinem Herzen,
o Jesu, Gottes Sohn,
soll ich ja dulden Schmerzen,
hilf mir, Herr Christ, davon,
verkürz mir alles Leiden,
stärk meinen blöden Mut,
laß mich selig abscheiden,
setz mich in dein Erbgut.
In meines Herzensgrunde
dein Nam' und Kreuz allein
funkelt allzeit und Stunde,
drauf kann ich fröhlich sein;
erschein mir in dem Bilde,
zu Trost in meiner Not,
wie du, Herr Christ, so milde
dich hast geblutt zu Tod.
Verbirg mein Seel aus Gnaden
in deine offne Seit;
rück sie aus allem Schaden
zu deiner Herrlicheit:
der ist hie wohl gewesen,
der kommt ins Himmelsschloß,
der ist ewig genesen,
der bleibt in deiner Schoß.
Schreib meinen Nam
aufs beste ins Buch des Lebens ein,
und bind mein Seel gar feste
ins schöne Bündelein.
der'r, die im Himmel grünen,
und dir dir leben frei,
so will ich ewig rühmen,
daß dein Herz treue sei.
Leider inzwischen dem Irrsinn verfallen:
Erbe und Auftrag, einst dem preußischen Königsgedanken
verpflichtet.
Sehr geehrter Herr Schupelius,
ich vertete die Ansicht, daß der Berliner OB vom König
ernannt werden sollte. Der kann sicherlich besser überblicken,
was gut ist für Berlin, als der einzele paralysierte Bürger,
der zudem objektiv unfähig ist, sich sachgerecht zu informieren.
Bei der Gelegenheit könnte man das
Abgeordnetenhaus auflösen, das völlig überflüssig
ist. Berlin braucht keine derartige überteuerte Versammlung,
die bekanntlich auch über keine Kompetenzen verfügt,
als das Schulsystem beständig in Verwirrung zu bringen.
Falls derzeit kein König vorhanden
ist, kann man ja Kaiser oder Papst bitten, die entsprechende Entscheidung
vorzunehmen. Sie wird bestimmt besser und sinnvoller als alles,
was wir in den vergangenen Jahrzehnten erlebt haben.
Jede Wahl gleicht einer vorgezogenen Auktion
von Diebesgut.
H.L. Mencken
Demokratie ist nichts als Herrschaft des Mobs,
in der die Mehrheit der Minderheit die Rechte nimmt.
Thomas Jefferson
Demokratie ist, wenn zwei Wölfe und ein
Schaf entscheiden, was es zu Essen gibt. (Democracy is, when two
Wolfs and a sheep decide whats up for dinner.) Thomas Jefferson
Luxemburg. Großherzog Henri von Luxemburg bekommt den diesjährigen
Van-Thuan-Menschenrechtspreis des Vatikan. Das gab der Vatikan
am Donnerstag bekannt. Die Auszeichnung wird am kommenden Mittwoch
in Rom verliehen. Die Ehrung ist nach dem vietnamesischen Kardinal
Francois Xavier Nguyen Van Thuan († 2002) benannt. Großherzog
Henri hat sich im Dezember 2008 geweigert, ein Gesetz zur Einführung
der Euthanasie zu unterschreiben.
Einen König Vater des Volkes nennen, heißt weniger
ihn loben, denn ihn beim Namen nennen oder ihn definieren. La
Br???uyère
Bunt erleuchtet soll sie für Ruhe
am Augustinerplatz sorgen: Die Säule der Toleranz. Bei der
Einweihung flogen Bierflaschen, Freiburgs Demokraten-Bürgermeister
Ulrich von Kirchbach wurde bespuckt – und ein Feuer gelegt.
11.9.09: Ein gewisser Khaled el Masri
hat den CSU-Demokraten Gerold Noerenberg mit einem Stuhl zusammengeschlagen.
Der Demokrat wurde auch durch Faustschläge im Gesicht verletzt.
Das Paradies der Welt-Demokratie
Erschlagene Kinder nach Wahlmassakern
in einem Leichenschauhaus in Nairobi
So geht es bei Wahlen in Afrika immer und
überall zu: Nach der Wahl werden diejenigen von den Siegern
besucht, von denen man weiß, daß sie zur unterlegenen
Partei gehören. Man erklärt ihnen, daß sie für
ihre schlechte Wählerei bestraft werden müssen. Dann
werden allen Schlechtwählern die Hände abgehackt. Quelle
FSSPX-Mitteilungsblatt 12/2008.
Sinndeutung der deutschen Revolution
Edgar Julius Jung, S. 79: Die Krone paßt
zu vielen Verfassungen, weil sie nicht zur Verfassung gehört,
sondern das ewige Symbol der Herrschaft kraft göttlichen
Rechtes ist. Sie steht außerhalb der menschlichen Satzung
und ist unmittelbar in die natürliche und göttliche
Ordnung (Erbfolge) eingereiht.
Die Rechte der Krone mögen laut einer
Verfassung menschlicher Satzung unterliegen, das Dasein der Krone
und damit ihr Recht der Selbstbehauptung entzieht sich menschlicher
Jurisdiktion. Zwar wächst die Krone aus der Geschichte eines
Volkes heraus. Ist sie aber geboren, so ist sie von Gottes Gnaden
und lebt ihr eigenes Leben, das so wenig widerrufen werden kann
wie das einmal gezeugte Leben anderer Wesen.
Ein Volk, das die Krone vernichtet, mordet
ein Symbol, das es über sich selbst hinaus, jedem eigenen
Zugriff entziehend, gesetzt hat. Es verfällt wieder der Zeitlichkeit,
die es mit der Krone schon überwunden hatte.
Völker, welche die Kraft eines solchen
Symbols seelisch erfaßt haben, köpfen lieber untaugliche
Könige, als daß sie die Krone abschaffen. Ein Volk
aber, das wegen der Unfähigkeit eines Trägers die Krone
beseitigt, verwechselt Individuum und Mythos.
Wer eine Krone wegwirft, begeht Totschlag am
Mythos. Kronen können versinken, aber nicht abgelegt werden.
Umgekehrt ist die vom Volk künstlich geschaffene Krone, besonders
wenn sie als Teil eines verfassungsschöpferischen Aktes neu
vergoldet wird, ein Ersatz, eine Kopie, kein Original; ein Mechanismus,
kein echtes Sein. Kronen von Volkes Gnaden wackeln immer.
Der Wettbewerb der Gauner
Eine Rezension von Martin Möller des
Buches von Hans-Hermann Hoppe
Hans-Hermann
Hoppe hat im Berliner Holzinger Verlag ein Büchlein mit Aufsätzen
und Interviews der vergangenen vier Jahre vorgelegt. Titel: Der
Wettbewerb der Gauner, und schon dieser Titel macht das Büchlein
lesens- und erwerbenswert. Der Wettbewerb der Gauner, das ist
nota bene der Wettbewerb der Parteien und Kandidaten um die Parlamentsmehrheiten
und -sitze.
Hoppe steht turmhoch über der Zeitkritik der gewöhnlichen
Konservativen, Liberalen und Monarchisten, und auch sein neues
Büchlein ist sozusagen Gold wert. Gold aus der Türkei,
denn dort lebt Hoppe derzeit, nachdem man ihn in der dem internationalen
Sozialismus gleichgeschalteten USA das Leben mehr als schwergemacht
hat. Dabei ist Hope nicht nur Ideologe - das auch ein kleines
bißchen - sondern vor allen Dingen Wissenschaftler, um den
sich die Universitäten der Welt reißen, oder zumindest
reißen müßten.
Hoppe hat völlig zu Recht erkannt, daß Demokratie
bedeutet, daß ein Wettbewerb zum Bösen und Betrügerischen
hin stattfindet. Im Gegensatz zur Monarchie geht es in der Demokratie
um einen Wettbewerb zum Ausplündern, denn: „Der Staat
ist im „Geschäft“ von Diebstahl und Ausbeutung
engagiert – durch die Mittel der Besteuerung und Geldfälschung
– sowie in der Hehlerei gestohlener Güter. Folglich
bedeutet freier Zugang zu den Regierungsgeschäften über
Parteien und Wahlen nicht irgend etwas Gutes. Er macht die Dinge
statt dessen noch Schlechter, als sie ohnehin schon sind, d.h.
es verstärkt das Schlechte im Menschen und in der Gesellschaft.
In der Massendemokratie ist es Tendenz, daß diejenigen
sich durchsetzen, die „keine Hemmungen haben, das Eigentum
anderer Menschen zu entwenden, also gewohnheitsmäßige
Amoralisten, die besonders talentiert sind, aus den vielfältigen,
moralisch hemmungslosen und sich gegenseitig ausschließenden
Forderungen Mehrheiten zu bilden (effiziente Demagogen).“
Wie bereits in „Demokratie, der Gott, der keines ist“
zeigt Hoppe, das es im Wesen fürstlicher Herrschaft liegt,
daß ein Ruin des Landes durch Enteignungen, ruinöse
Wirtschaftspolitik und Kriege möglichst vermieden wird. Ein
Fürst kann, wie die Geschichte zeigt, eine moralische, anständige
und sogar heilige Person sein. Dies ist bei den Demokraten von
vornherein ausgeschlossen.
Ebenso wie die Demokratie sieht Hoppe den Staat als willkürlich
an. All seine Staatskritik, letztlich auch bereits die Demokratiekritik,
leitet sich von dieser nur zu leicht nachvollziehbaren Grundempfindung
ab. Hoppe schmäht die Intellektuellen (und das sind fast
alle), die für Geld den Willkürstaat begründen
und loben. Dies ist wirklich eine kulturelle und ethische Katastrophe.
Hoppe stellt aber auch zu Recht fest, daß die notorische
Vertragstheorie (u.a. Hobbes) falsch ist. Man muß wirklich
feststellen, daß dies die verbrecherischste und desktruktivste
Theorie ist, die jemals von verwirrten Intellektuellen ersonnen
worden ist.
Hoppe reitet gern auf der Anmaßung des modernen Staates
herum, Schlichter aller Konflikte zu sein. Doch er vergißt,
daß jede Gruppe auf dieser Erde schutzbedürftig ist
und sich dem Starken, der Schutz gewährleistet, anschließt
und unterwirft. Und im Allgemeinen ist eine Gruppe von Menschen
authentisch um einen Starken herum gruppiert, in völliger
Freiheit. Dies hier nur als Hinweis auf den tatsächlichen
Urspung des Staates.
Hoppe: „Der Übergang von der Monarchie zur Demokratie
war ein historischer Fehler!“
Hope fordert die Alternative einer „natürlichen Ordnung“,
doch wir sagen natürlich mit Karl Ludwig von Haller, daß
die Monarchie die natürliche Ordnung ist, von der Hoppe spricht.
Doch darüber zu diskutieren lohnt sich letztlich nicht, solange
sowohl für Hoppe, als auch für die Monarchisten gar
kein echtes Ziel in Sicht ist, und solange die vorhandenen Monarchen
sich nicht aus der babylonischen Gefangenschaft der negativen
Eliten befreien können, ja diese oft genug sogar fördern.
(Falls diese Leute überhaupt Monarchen sind, und nicht vielleicht
Betrüger)
Monarchisten sollten aber auf jeden Fall mit Libertären und
auch mit echten Rechts-Anarchisten zusammenarbeiten und keine
Skrupel haben, die vorhandene „Staaten“- Unordnung
kompromißlos abzulehnen. Dies aber ist nicht möglich,
wenn eine Zeitkritik so gut wie gar nicht auszumachen ist. Oft
hat man das Gefühl, Monarchisten gehe es nur darum, ihre
Dynastien wieder näher an die umlagerten Fleischtöpfe
des konfiskatorisch-sozialistischen Ausbeuterstaates heranzumanövrieren,
so sorgfältig meiden sie jede grundsätzliche Demokratie-Kritik,
so hartnäckig bestehen sie fast ausnahmslos auf Demokratie
und Parlamentarismus, diesen beiden Geiseln der Menschheit, welche
den weltweiten Aufstieg einer parasitären Gauner-Sekte ermöglicht
haben, die man, wie Pest oder Cholera, anscheinend nicht wieder
los wird.
Im aktuellen Heft „Erbe und Auftrag“ der Preußen-
Monarchisten lesen wir zum wiederholten Male und zum größten
Überdruß: „Die Regierung geht in einer modernen
Monarchie zweifelsohne vom Volk aus!“ Welch ein Betrug,
solchen Stumpfsinn als „monarchischen Gedanken“, als
Fortführung irgendeiner Tradition hinzustellen. Dies Preußenkönige
und der Große Kurfürst drehen sich Grabe herum, wenn
sie ihre abgefallenen Sachwalter á la Erbe und Auftrag,
Deutsche Monarchistische Gesellschaft, Bund aufrechter Monarchisten
etc. pp. sehen und hören. Der Alte Fritz würde sich
mit Verachtung abwenden, müßte er die Produkte dieser
Dünnbrettbohrer zur Kenntnis nehmen.
Man kann es nicht oft genug sagen, daß die Demokratie und
ihre pseudo-philosophische Untermauerung ein einziges kriminelles
Betrugsmanöver ist, und leider nicht nur das, daß die
Demokratie die Etablierung einer weltweiten Sklaverei anstrebt,
der wir in höchst bedorhlichem Maße näher gekommen
sind. In ihr wird jede Form von menschlichem Wert und Sinn zerstört
sein, mit absoluter Sicherheit und ohne jede Einschränkung.
Am Ende steht dann wiederum eine Monarchie, allerdings die endgültige
Weltmonarchie Satans.
Zum Abschluß sei betont, daß das Wesen der Monarchie
und das Wesen der von Hoppe angestrebten Privatrechtsordnung sich
ähneln wie ein Ei dem andern, so daß man in den 5.000
Jahren Monarchiegeschichte fast immer und überall die Rechtsordnung
verwirklicht sieht, die Hoppe anstrebt. Dies hat Hoppe bereits
in seinem Buch „Demokratie. Der Gott der keiner ist“
auch ausgesprochen und sich dort sogar dafür entschuldigt,
daß der Eindruck entstehen könnte, er setzte sich für
die Monarchie ein.
Das Büchlein Hoppes können wir nur wärmstens empfehlen,
sei es als Ergänzung zu Hoppes Demokratie-Buch, sei es als
Einstieg in das Denken des höchstrangigen Gelehrten, sei
es als Begegnung mit einem Denken, das im Gegensatz zu der uns
beständig umgebenden Demokratie-Giftwolke, die Wirklichkeit
in ihrer Realität abbildet und einen Weg in die Freiheit
bahnt.
Die „Monarchisten“ von 1815
Aus Reinhard Lauth „Die verstoßene Kirche“.
München 2003, S. 143
Der Fall liegt bei [den "papsttreuen"
Traditionalisten] ganz analog wie bei den Monarchisten von 1815.
Wenn nur die Form der Monarchie bliebe, meinten sie, so konnte
man auf das Wesen der Monarchie verzichten. Diese Art von Monarchisten
war zufrieden, daß die österreichisch-ungarische Monarchie an
die Stelle des Heiligen Römischen Reiches trat. Es gab ja noch
immer einen Kaiser und ein Reich, so urteilten sie, also war das
Wesentliche gerettet. Daß mit dem Wiener Frieden die Idee des
Reiches aufgegeben worden war, das leugneten sie, ja, sie gaben
dem Ganzen den Schein des Gegenteils. Und es ist ihnen tatsächlich
gelungen, ein Jahrhundert lang mit diesem Schein zu betrügen.
Man kann die Opfergesinnung, die sich z.B. noch
im Ersten Weltkrieg bei den Deutschen Soldaten gezeigt hat, gar
nicht verstehen, wenn man nicht sieht, daß sie gefühlsmäßig immer
noch für das Deutsche Reich als das Heilige Reich zu kämpfen glaubten.
In Wirklichkeit konnte ein Adel, der die Reichsidee verraten und
dem Untergang des Heiligen Römischen Reiches zugestimmt hatte,
gar nicht mehr Adel sein. Napoleon hatte voll und ganz recht,
diese Adligen den Revolutionären, die Karriere gemacht hatten,
gleichzustellen. Und Ludwig XVIII. blieb bei dieser Praxis.
Es gab und gibt seitdem keine schützende Macht
der Christenheit mehr, sondern nur noch ihre egoistischen Interessen
gegeneinander verfechtende Einzelstaaten, mochten sich deren Regenten
auch hier und da noch Kaiser oder Könige nennen. Es bleibt immer
einer eindringlichen Meditation wert, den Vorgang zu verstehen,
mittels dessen ein Metternich die Gleichung eingängig machen konnte,
es sei Franz I. = Franz II.
Die Märtyrer von Japan
Die erste Nachricht von Japan kam im Mittelalter durch Marco
Polo nach Europa. Entdeckt wurde das Inselreich erst 1542 durch
Portugiesen, welche ein Sturm an die Küste der Insel Kyushu (die
südlichste der Hauptinseln) warf. In den nächsten Jahren besuchten
portugiesische Seefahrer den Hafen von Kagoshima und brachten
die erste Kunde der christlichen Religion nach Japan. Ein japanischer
Edelmann namens Angeroo suchte daraufhin Franz Xaver in Malakka
auf und erhielt von ihm mit seinen beiden Dienern die erste Katechese.
Franz Xaver sandte die 3 zur gründlichen Glaubensunterweisung
nach Goa, wo sie zu Pfingsten 1548 als erste Japaner getauft wurden,
u. fuhr mit ihnen sowie mit Cosme de Torres SJ und dem Laienbruder
Juan Fernandez SJ nach Japan, wo er am 15. 8. 1549 an der Südspitze
der Insel Kyushu landete. Nach vergeblichen Versuchen, in die
Hauptstadt Meako zu gelangen, konnte er in Yamaguchi und Bungo
kleine christliche Gemeinden gründen u. kehrte 1551 nach Indien
zurück.
Seine Begleiter setzten unter der Führung des Cosme de Torres
das begonnene Werk fort. Bald kamen auf den Ruf des Franz Xaver
weitere Jesuiten nach Japan, wodurch sich der christliche Glaube
zunächst sehr ausbreiten und sogar in Regierungskreise eindringen
konnte.
1570, beim Tod des Franz Xaver, gab es in Japan immerhin bereits
20.000 - 30.000 Christen Nach dem Tod des Cosme de Torres (1570)
leitete der Portugiese Francisco Cabral SJ die japanische Mission.
Unter ihm gab es seit 1574 im Ömura-Gebiet Massenkonversionen,
seit 1576 auch in Arima.
1579 wurde Alessandro Valignano neuer Missionsoberer von Japan.
Er begründete Seminare für den einheimischen Klerus sowie ein
Noviziat und Studienhäuser für den eigenen Ordensnachwuchs. Er
setzte sich für die Anpassung der Missionare an japanische Sitten
u. Gesellschaftsformen ein. Unter ihm gab es gegen 300.000 Christen
in Japan, die von 54 Jesuiten betreut wurden.
Der Shogun (Reichsverweser) Nobunaga war ein Feind des Bonzentums
und daher den Missionaren sehr gewogen. Unter seinem Einfluß wurden
die Daimios (Fürsten) von Amakusa, Goto, Tosa, Arima u. Bungo
Christen, wodurch das Ansehen des Christentums weiter stieg. 1582
startete eine Gesandtschaft, bestehend aus hohen japanischen Würdenträgern,
unter Führung Valignanos nach Europa und wurde von Gregor XIII.
überaus freundlich empfangen.
Die Japaner erlebten auch die Krönungsfeierlichkeiten seines
Nachfolgers Sixtus V. und wurden auch von diesem Papst höchst
ehrenvoll und zuvorkommend aufgenommen. 1590 kehrten sie voll
Begeisterung über die christliche Kultur in Europa wieder in die
Heimat zurück, was sich in der Folge für die weitere Ausbreitung
des Christentums sehr auswirkte. Zu dieser Zeit waren bereits
650.000 - 750.000 Japaner Christen geworden.
Doch hatte sich in der Zwischenzeit in Japan die Stimmung gegen
die Christen schlagartig gewandelt. 1587 erließ der Shogun Toyotomi
Hideyoshi, von den Christen meist Taikosama genannt, ein Dekret,
wonach alle Missionare des Landes verwiesen wurden. Dies war der
Auftakt zu einer blutigen und grausamen Verfolgung, die bis 1640
andauerte. Der innere Grund dafür lag einerseits in der Ablehnung
der Christen, den japanischen Kaiser als Gottmenschen zu verehren,
andererseits in der Angst vor politischer Abhängigkeit Japans
durch die europäischen Mächte, speziell durch die Portugiesen.
In einem Interview im Stern Nr. 2-2010 kam
der Philosoph auf die Monarchie zu sprechen
„Apropos Konservatismus: Sie waren
gerade als Teilnehmer einer Kulturveranstaltung im Amsterdamer
„Palais ob de Dam“ Gast der holländischen Königin.
Wie war’s bei Ihrer Majestät?
Ich war beeindruckt von ihr als Mensch und Kulturperson, weil
sie von einer enormen Weite der Weltwahrnehmung ist. Das reicht
vom Weltklimaproblem bis zur zeitgenössischen Kunst und zu
den Goldbeschlägen auf den soeben restaurierten alten Empirestühlen
im Stadtpalast. Sie hat ein komplettes Weltbild.
Ist Holland für Sie Heimat?
Nicht wirklich. Sicher, ich bin von der Vaterseite her holländisch
vorbelastet. Weil aber die väterliche Seite in unserer Familie
nicht die ausschlaggebende war, habe ich von der niederländischen
Kultur wenig mitbekommen. Nur auf der Ebene des Namensrätsels.
Wenn man als Kind in Deutschland Sloterdijk heißt, versteht
man sich ja selbst nicht ganz. So ein dunkler Name ist wie das
Vorgefühl einer Neurose.
Sie scheinen recht begeistert von der
holländischen Königin zu sein. Halten Sie die Monarchie
für eine akzeptable Staatsform?
Absolut. Ich würde sagen, das ist die Staatsform, die den
Europäern aufs Ganze gesehen am besten getan hat - im Sinne
der konstitutionellen Monarchie. Bei der Monarchie wird die Darstellung
des Staats durch einen einzelnen Menschen in eine kontinuierliche
Institution eingebunden. Während man in den Republiken alle
paar Jahre dieses doch oft beschämende Ritual der Präsidentenwahl
durchführt. Auch hat man ständig die Befürchtung,
daß das Land keine geeigneten Persönlichkeiten für
solche Vorhaben mehr hervorbringt.
Da ist die Monarchie nicht anders.
Doch. Wenn sich ein Herrscherhaus erst einmal etabliert hat und
die Kunst der Fürstenerziehung funktioniert, dann wird das
Land auf der symbolischen Ebene ruhig.
Schauen Sie die Briten, die Holländer, die Schweden an,
alles ausgeglichene Nationen. Und daneben die Franzosen, Republikaner
am Rande des Nervenzusammenbruchs.
Der Demokrat ruft mit lauter Stimme Vox populi populus est
deus und murmelt leise quia populus deus est.
Gib uns des Elia Strenge,
wenn den Götzen dieser Zeit
die verführte blinde Menge
Tempel und Altäre weiht;
daß wir nie vor ihnen beugen
Haupt und Knie,
auch nicht zum Schein,
sondern fest als deine Zeugen
dastehn, wenn auch ganz allein.
Philipp Spitta
16.6.08 Pillsbury USA: Kein einziger Wähler
erscheint zu den Kommunalwahlen.
Es zeigt sich in diesen Tagen wiederum, daß die angeblich
„freiheitlichen“ USA, die ständig von „Liberty“
faseln, sich wie seit 1971 ununterbrochen auch heute nicht scheuen,
mit den kommunistischen Massenmördern gemeinsame Sache zu
machen um Recht und Freiheit zu vernichten.
Und es zeigt sich, daß zwischen Kommunisten und den „demokratischen“
Mächten des Westens kein Unterschied besteht und daß
ihr gemeinsames Ziel es ist, die Menschen zu quälen und zu
versklaven.
Für Deutschland gilt das Wort aus dem Propheten Hosea,
Kapitel 13:
Israel, du bringst dich in Unglück; denn dein Heil steht
allein bei mir. Wo ist dein König hin, der dir helfen möge
in allen deinen Städten? und deine Richter, von denen du
sagtest: Gib mir Könige und Fürsten? Wohlan, ich
gab dir einen König in meinem Zorn, und will ihn dir in meinem
Grimm wegnehmen.
_____________________
Die Fünfte Zunft
1. Als der Herr nach seinem Plan
alles hat erschaffen,
däucht ihm alles wohlgetan:
Engel - Menschen - Affen.
Jegliches in seiner Art,
war nach Weisheit offenbart,
und sogar am Teufel
hatt' Er keinen Zweifel.
2. Aber dabei blieb es nicht,
wer das meint, der irrt sich!
Eine Spielart kam ans Licht
anno achtundvierzig.
Die Natur hielt Niederkunft,
und gebar die fünfte Zunft,
obwohl sehr mißraten,
die der Demokraten!
3. Etwas haben sie an sich
von jedweder Race:
Menschen sind sie äußerlich,
nach Gesicht und Masse,
Affen je nach Tracht und Bart,
innerlich ist's Teufelsart,
und mit Engelszungen,
kommen sie gesungen.
4. Ohne Heimat, ohne Paß,
nirgends, allerwegen,
wandern sie ohn Unterlaß,
auf geheimen Stegen.
Wie der Kobold, immer nah,
schnell auf's Hexenzeichen da,
allezeit gewärtig,
immer fix und fertig.
5. Freiheit ist das Feldgeschrei,
Freiheit die Parole,
hintennach die Tyrrannei,
schleicht auf weicher Sohle.
Lauernd lugt sie um die Eck,
Freiheit! ist der frische Speck,
Putsche und Krawalle
sind die Mäusefalle.
6. „Alles für das Heil der Welt,
Volk von Gottes Gnaden!
Jeder Gauner wird ein Held
auf den Barrikaden.
Immer drauf, die Fürsten fort,
Gotteslohn für Brand und Mord!
Euer sind die Taten,
unser ist der Braten!“
7. Also hausen durch das Land
die unsaubern Geister,
bis das Kreuz mit fester Hand
drüber schlägt der Meister.
Bei dem ersten Trommelklang
fahren sie davon mit Stank.
Gegen Demokraten
helfen nur Soldaten!