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Vor 450 Jahren
am 21. April geboren:

Valerius Herberger

Valet will ich dir geben
Valet will ich dir geben,
du arge falsche Welt,
dein sündlich böses Leben
durchaus mir nicht gefällt,
im Himmel ist gut wohnen,
hinauf steht mein Begier,
da wird Gott ewig lohnen
dem, der ihm dient allhier.

Rat mir nach deinem Herzen,
o Jesu, Gottes Sohn,
soll ich ja dulden Schmerzen,
hilf mir, Herr Christ, davon,
verkürz mir alles Leiden,
stärk meinen blöden Mut,
laß mich selig abscheiden,
setz mich in dein Erbgut.

In meines Herzensgrunde
dein Nam' und Kreuz allein
funkelt allzeit und Stunde,
drauf kann ich fröhlich sein;
erschein mir in dem Bilde,
zu Trost in meiner Not,
wie du, Herr Christ, so milde
dich hast geblutt zu Tod.

Verbirg mein Seel aus Gnaden
in deine offne Seit;
rück sie aus allem Schaden
zu deiner Herrlicheit:
der ist hie wohl gewesen,
der kommt ins Himmelsschloß,
der ist ewig genesen,
der bleibt in deiner Schoß.

Schreib meinen Nam
aufs beste ins Buch des Lebens ein,
und bind mein Seel gar feste
ins schöne Bündelein.
der'r, die im Himmel grünen,
und dir dir leben frei,
so will ich ewig rühmen,
daß dein Herz treue sei.

Leider inzwischen dem Irrsinn verfallen: Erbe und Auftrag, einst dem preußischen Königsgedanken verpflichtet.

 

Sehr geehrter Herr Schupelius,
ich vertete die Ansicht, daß der Berliner OB vom König ernannt werden sollte. Der kann sicherlich besser überblicken, was gut ist für Berlin, als der einzele paralysierte Bürger, der zudem objektiv unfähig ist, sich sachgerecht zu informieren.

Bei der Gelegenheit könnte man das Abgeordnetenhaus auflösen, das völlig überflüssig ist. Berlin braucht keine derartige überteuerte Versammlung, die bekanntlich auch über keine Kompetenzen verfügt, als das Schulsystem beständig in Verwirrung zu bringen.

Falls derzeit kein König vorhanden ist, kann man ja Kaiser oder Papst bitten, die entsprechende Entscheidung vorzunehmen. Sie wird bestimmt besser und sinnvoller als alles, was wir in den vergangenen Jahrzehnten erlebt haben.

Jede Wahl gleicht einer vorgezogenen Auktion von Diebesgut.
H.L. Mencken

Demokratie ist nichts als Herrschaft des Mobs, in der die Mehrheit der Minderheit die Rechte nimmt.
Thomas Jefferson

Demokratie ist, wenn zwei Wölfe und ein Schaf entscheiden, was es zu Essen gibt. (Democracy is, when two Wolfs and a sheep decide whats up for dinner.) Thomas Jefferson

Luxemburg. Großherzog Henri von Luxemburg bekommt den diesjährigen Van-Thuan-Menschenrechtspreis des Vatikan. Das gab der Vatikan am Donnerstag bekannt. Die Auszeichnung wird am kommenden Mittwoch in Rom verliehen. Die Ehrung ist nach dem vietnamesischen Kardinal Francois Xavier Nguyen Van Thuan († 2002) benannt. Großherzog Henri hat sich im Dezember 2008 geweigert, ein Gesetz zur Einführung der Euthanasie zu unterschreiben.

Einen König Vater des Volkes nennen, heißt weniger ihn loben, denn ihn beim Namen nennen oder ihn definieren. La Br???uyère

Bunt erleuchtet soll sie für Ruhe am Augustinerplatz sorgen: Die Säule der Toleranz. Bei der Einweihung flogen Bierflaschen, Freiburgs Demokraten-Bürgermeister Ulrich von Kirchbach wurde bespuckt – und ein Feuer gelegt.

11.9.09: Ein gewisser Khaled el Masri hat den CSU-Demokraten Gerold Noerenberg mit einem Stuhl zusammengeschlagen. Der Demokrat wurde auch durch Faustschläge im Gesicht verletzt.

Das Paradies der Welt-Demokratie

Erschlagene Kinder nach Wahlmassakern in einem Leichenschauhaus in Nairobi

So geht es bei Wahlen in Afrika immer und überall zu: Nach der Wahl werden diejenigen von den Siegern besucht, von denen man weiß, daß sie zur unterlegenen Partei gehören. Man erklärt ihnen, daß sie für ihre schlechte Wählerei bestraft werden müssen. Dann werden allen Schlechtwählern die Hände abgehackt. Quelle FSSPX-Mitteilungsblatt 12/2008.

Sinndeutung der deutschen Revolution

Edgar Julius Jung, S. 79: Die Krone paßt zu vielen Verfassungen, weil sie nicht zur Verfassung gehört, sondern das ewige Symbol der Herrschaft kraft göttlichen Rechtes ist. Sie steht außerhalb der menschlichen Satzung und ist unmittelbar in die natürliche und göttliche Ordnung (Erbfolge) eingereiht.

Die Rechte der Krone mögen laut einer Verfassung menschlicher Satzung unterliegen, das Dasein der Krone und damit ihr Recht der Selbstbehauptung entzieht sich menschlicher Jurisdiktion. Zwar wächst die Krone aus der Geschichte eines Volkes heraus. Ist sie aber geboren, so ist sie von Gottes Gnaden und lebt ihr eigenes Leben, das so wenig widerrufen werden kann wie das einmal gezeugte Leben anderer Wesen.

Ein Volk, das die Krone vernichtet, mordet ein Symbol, das es über sich selbst hinaus, jedem eigenen Zugriff entziehend, gesetzt hat. Es verfällt wieder der Zeitlichkeit, die es mit der Krone schon überwunden hatte.

Völker, welche die Kraft eines solchen Symbols seelisch erfaßt haben, köpfen lieber untaugliche Könige, als daß sie die Krone abschaffen. Ein Volk aber, das wegen der Unfähigkeit eines Trägers die Krone beseitigt, verwechselt Individuum und Mythos.

Wer eine Krone wegwirft, begeht Totschlag am Mythos. Kronen können versinken, aber nicht abgelegt werden. Umgekehrt ist die vom Volk künstlich geschaffene Krone, besonders wenn sie als Teil eines verfassungsschöpferischen Aktes neu vergoldet wird, ein Ersatz, eine Kopie, kein Original; ein Mechanismus, kein echtes Sein. Kronen von Volkes Gnaden wackeln immer.

Der Wettbewerb der Gauner

Eine Rezension von Martin Möller des Buches von Hans-Hermann Hoppe

Hans-Hermann Hoppe hat im Berliner Holzinger Verlag ein Büchlein mit Aufsätzen und Interviews der vergangenen vier Jahre vorgelegt. Titel: Der Wettbewerb der Gauner, und schon dieser Titel macht das Büchlein lesens- und erwerbenswert. Der Wettbewerb der Gauner, das ist nota bene der Wettbewerb der Parteien und Kandidaten um die Parlamentsmehrheiten und -sitze.
Hoppe steht turmhoch über der Zeitkritik der gewöhnlichen Konservativen, Liberalen und Monarchisten, und auch sein neues Büchlein ist sozusagen Gold wert. Gold aus der Türkei, denn dort lebt Hoppe derzeit, nachdem man ihn in der dem internationalen Sozialismus gleichgeschalteten USA das Leben mehr als schwergemacht hat. Dabei ist Hope nicht nur Ideologe - das auch ein kleines bißchen - sondern vor allen Dingen Wissenschaftler, um den sich die Universitäten der Welt reißen, oder zumindest reißen müßten.

Hoppe hat völlig zu Recht erkannt, daß Demokratie bedeutet, daß ein Wettbewerb zum Bösen und Betrügerischen hin stattfindet. Im Gegensatz zur Monarchie geht es in der Demokratie um einen Wettbewerb zum Ausplündern, denn: „Der Staat ist im „Geschäft“ von Diebstahl und Ausbeutung engagiert – durch die Mittel der Besteuerung und Geldfälschung – sowie in der Hehlerei gestohlener Güter. Folglich bedeutet freier Zugang zu den Regierungsgeschäften über Parteien und Wahlen nicht irgend etwas Gutes. Er macht die Dinge statt dessen noch Schlechter, als sie ohnehin schon sind, d.h. es verstärkt das Schlechte im Menschen und in der Gesellschaft.

In der Massendemokratie ist es Tendenz, daß diejenigen sich durchsetzen, die „keine Hemmungen haben, das Eigentum anderer Menschen zu entwenden, also gewohnheitsmäßige Amoralisten, die besonders talentiert sind, aus den vielfältigen, moralisch hemmungslosen und sich gegenseitig ausschließenden Forderungen Mehrheiten zu bilden (effiziente Demagogen).“

Wie bereits in „Demokratie, der Gott, der keines ist“ zeigt Hoppe, das es im Wesen fürstlicher Herrschaft liegt, daß ein Ruin des Landes durch Enteignungen, ruinöse Wirtschaftspolitik und Kriege möglichst vermieden wird. Ein Fürst kann, wie die Geschichte zeigt, eine moralische, anständige und sogar heilige Person sein. Dies ist bei den Demokraten von vornherein ausgeschlossen.
Ebenso wie die Demokratie sieht Hoppe den Staat als willkürlich an. All seine Staatskritik, letztlich auch bereits die Demokratiekritik, leitet sich von dieser nur zu leicht nachvollziehbaren Grundempfindung ab. Hoppe schmäht die Intellektuellen (und das sind fast alle), die für Geld den Willkürstaat begründen und loben. Dies ist wirklich eine kulturelle und ethische Katastrophe. Hoppe stellt aber auch zu Recht fest, daß die notorische Vertragstheorie (u.a. Hobbes) falsch ist. Man muß wirklich feststellen, daß dies die verbrecherischste und desktruktivste Theorie ist, die jemals von verwirrten Intellektuellen ersonnen worden ist.

Hoppe reitet gern auf der Anmaßung des modernen Staates herum, Schlichter aller Konflikte zu sein. Doch er vergißt, daß jede Gruppe auf dieser Erde schutzbedürftig ist und sich dem Starken, der Schutz gewährleistet, anschließt und unterwirft. Und im Allgemeinen ist eine Gruppe von Menschen authentisch um einen Starken herum gruppiert, in völliger Freiheit. Dies hier nur als Hinweis auf den tatsächlichen Urspung des Staates.

Hoppe: „Der Übergang von der Monarchie zur Demokratie war ein historischer Fehler!“

Hope fordert die Alternative einer „natürlichen Ordnung“, doch wir sagen natürlich mit Karl Ludwig von Haller, daß die Monarchie die natürliche Ordnung ist, von der Hoppe spricht. Doch darüber zu diskutieren lohnt sich letztlich nicht, solange sowohl für Hoppe, als auch für die Monarchisten gar kein echtes Ziel in Sicht ist, und solange die vorhandenen Monarchen sich nicht aus der babylonischen Gefangenschaft der negativen Eliten befreien können, ja diese oft genug sogar fördern. (Falls diese Leute überhaupt Monarchen sind, und nicht vielleicht Betrüger)
Monarchisten sollten aber auf jeden Fall mit Libertären und auch mit echten Rechts-Anarchisten zusammenarbeiten und keine Skrupel haben, die vorhandene „Staaten“- Unordnung kompromißlos abzulehnen. Dies aber ist nicht möglich, wenn eine Zeitkritik so gut wie gar nicht auszumachen ist. Oft hat man das Gefühl, Monarchisten gehe es nur darum, ihre Dynastien wieder näher an die umlagerten Fleischtöpfe des konfiskatorisch-sozialistischen Ausbeuterstaates heranzumanövrieren, so sorgfältig meiden sie jede grundsätzliche Demokratie-Kritik, so hartnäckig bestehen sie fast ausnahmslos auf Demokratie und Parlamentarismus, diesen beiden Geiseln der Menschheit, welche den weltweiten Aufstieg einer parasitären Gauner-Sekte ermöglicht haben, die man, wie Pest oder Cholera, anscheinend nicht wieder los wird.

Im aktuellen Heft „Erbe und Auftrag“ der Preußen- Monarchisten lesen wir zum wiederholten Male und zum größten Überdruß: „Die Regierung geht in einer modernen Monarchie zweifelsohne vom Volk aus!“ Welch ein Betrug, solchen Stumpfsinn als „monarchischen Gedanken“, als Fortführung irgendeiner Tradition hinzustellen. Dies Preußenkönige und der Große Kurfürst drehen sich Grabe herum, wenn sie ihre abgefallenen Sachwalter á la Erbe und Auftrag, Deutsche Monarchistische Gesellschaft, Bund aufrechter Monarchisten etc. pp. sehen und hören. Der Alte Fritz würde sich mit Verachtung abwenden, müßte er die Produkte dieser Dünnbrettbohrer zur Kenntnis nehmen.
Man kann es nicht oft genug sagen, daß die Demokratie und ihre pseudo-philosophische Untermauerung ein einziges kriminelles Betrugsmanöver ist, und leider nicht nur das, daß die Demokratie die Etablierung einer weltweiten Sklaverei anstrebt, der wir in höchst bedorhlichem Maße näher gekommen sind. In ihr wird jede Form von menschlichem Wert und Sinn zerstört sein, mit absoluter Sicherheit und ohne jede Einschränkung. Am Ende steht dann wiederum eine Monarchie, allerdings die endgültige Weltmonarchie Satans.

Zum Abschluß sei betont, daß das Wesen der Monarchie und das Wesen der von Hoppe angestrebten Privatrechtsordnung sich ähneln wie ein Ei dem andern, so daß man in den 5.000 Jahren Monarchiegeschichte fast immer und überall die Rechtsordnung verwirklicht sieht, die Hoppe anstrebt. Dies hat Hoppe bereits in seinem Buch „Demokratie. Der Gott der keiner ist“ auch ausgesprochen und sich dort sogar dafür entschuldigt, daß der Eindruck entstehen könnte, er setzte sich für die Monarchie ein.
Das Büchlein Hoppes können wir nur wärmstens empfehlen, sei es als Ergänzung zu Hoppes Demokratie-Buch, sei es als Einstieg in das Denken des höchstrangigen Gelehrten, sei es als Begegnung mit einem Denken, das im Gegensatz zu der uns beständig umgebenden Demokratie-Giftwolke, die Wirklichkeit in ihrer Realität abbildet und einen Weg in die Freiheit bahnt.

Die „Monarchisten“ von 1815

Aus Reinhard Lauth „Die verstoßene Kirche“. München 2003, S. 143

Der Fall liegt bei [den "papsttreuen" Traditionalisten] ganz analog wie bei den Monarchisten von 1815. Wenn nur die Form der Monarchie bliebe, meinten sie, so konnte man auf das Wesen der Monarchie verzichten. Diese Art von Monarchisten war zufrieden, daß die österreichisch-ungarische Monarchie an die Stelle des Heiligen Römischen Reiches trat. Es gab ja noch immer einen Kaiser und ein Reich, so urteilten sie, also war das Wesentliche gerettet. Daß mit dem Wiener Frieden die Idee des Reiches aufgegeben worden war, das leugneten sie, ja, sie gaben dem Ganzen den Schein des Gegenteils. Und es ist ihnen tatsächlich gelungen, ein Jahrhundert lang mit diesem Schein zu betrügen.

Man kann die Opfergesinnung, die sich z.B. noch im Ersten Weltkrieg bei den Deutschen Soldaten gezeigt hat, gar nicht verstehen, wenn man nicht sieht, daß sie gefühlsmäßig immer noch für das Deutsche Reich als das Heilige Reich zu kämpfen glaubten. In Wirklichkeit konnte ein Adel, der die Reichsidee verraten und dem Untergang des Heiligen Römischen Reiches zugestimmt hatte, gar nicht mehr Adel sein. Napoleon hatte voll und ganz recht, diese Adligen den Revolutionären, die Karriere gemacht hatten, gleichzustellen. Und Ludwig XVIII. blieb bei dieser Praxis.

Es gab und gibt seitdem keine schützende Macht der Christenheit mehr, sondern nur noch ihre egoistischen Interessen gegeneinander verfechtende Einzelstaaten, mochten sich deren Regenten auch hier und da noch Kaiser oder Könige nennen. Es bleibt immer einer eindringlichen Meditation wert, den Vorgang zu verstehen, mittels dessen ein Metternich die Gleichung eingängig machen konnte, es sei Franz I. = Franz II.

Die Märtyrer von JapanDie japanischen Heiligen

Die erste Nachricht von Japan kam im Mittelalter durch Marco Polo nach Europa. Entdeckt wurde das Inselreich erst 1542 durch Portugiesen, welche ein Sturm an die Küste der Insel Kyushu (die südlichste der Hauptinseln) warf. In den nächsten Jahren besuchten portugiesische Seefahrer den Hafen von Kagoshima und brachten die erste Kunde der christlichen Religion nach Japan. Ein japanischer Edelmann namens Angeroo suchte daraufhin Franz Xaver in Malakka auf und erhielt von ihm mit seinen beiden Dienern die erste Katechese.

Franz Xaver sandte die 3 zur gründlichen Glaubensunterweisung nach Goa, wo sie zu Pfingsten 1548 als erste Japaner getauft wurden, u. fuhr mit ihnen sowie mit Cosme de Torres SJ und dem Laienbruder Juan Fernandez SJ nach Japan, wo er am 15. 8. 1549 an der Südspitze der Insel Kyushu landete. Nach vergeblichen Versuchen, in die Hauptstadt Meako zu gelangen, konnte er in Yamaguchi und Bungo kleine christliche Gemeinden gründen u. kehrte 1551 nach Indien zurück.

Seine Begleiter setzten unter der Führung des Cosme de Torres das begonnene Werk fort. Bald kamen auf den Ruf des Franz Xaver weitere Jesuiten nach Japan, wodurch sich der christliche Glaube zunächst sehr ausbreiten und sogar in Regierungskreise eindringen konnte.

1570, beim Tod des Franz Xaver, gab es in Japan immerhin bereits 20.000 - 30.000 Christen Nach dem Tod des Cosme de Torres (1570) leitete der Portugiese Francisco Cabral SJ die japanische Mission. Unter ihm gab es seit 1574 im Ömura-Gebiet Massenkonversionen, seit 1576 auch in Arima.

1579 wurde Alessandro Valignano neuer Missionsoberer von Japan. Er begründete Seminare für den einheimischen Klerus sowie ein Noviziat und Studienhäuser für den eigenen Ordensnachwuchs. Er setzte sich für die Anpassung der Missionare an japanische Sitten u. Gesellschaftsformen ein. Unter ihm gab es gegen 300.000 Christen in Japan, die von 54 Jesuiten betreut wurden.

Der Shogun (Reichsverweser) Nobunaga war ein Feind des Bonzentums und daher den Missionaren sehr gewogen. Unter seinem Einfluß wurden die Daimios (Fürsten) von Amakusa, Goto, Tosa, Arima u. Bungo Christen, wodurch das Ansehen des Christentums weiter stieg. 1582 startete eine Gesandtschaft, bestehend aus hohen japanischen Würdenträgern, unter Führung Valignanos nach Europa und wurde von Gregor XIII. überaus freundlich empfangen.

Die Japaner erlebten auch die Krönungsfeierlichkeiten seines Nachfolgers Sixtus V. und wurden auch von diesem Papst höchst ehrenvoll und zuvorkommend aufgenommen. 1590 kehrten sie voll Begeisterung über die christliche Kultur in Europa wieder in die Heimat zurück, was sich in der Folge für die weitere Ausbreitung des Christentums sehr auswirkte. Zu dieser Zeit waren bereits 650.000 - 750.000 Japaner Christen geworden.

Doch hatte sich in der Zwischenzeit in Japan die Stimmung gegen die Christen schlagartig gewandelt. 1587 erließ der Shogun Toyotomi Hideyoshi, von den Christen meist Taikosama genannt, ein Dekret, wonach alle Missionare des Landes verwiesen wurden. Dies war der Auftakt zu einer blutigen und grausamen Verfolgung, die bis 1640 andauerte. Der innere Grund dafür lag einerseits in der Ablehnung der Christen, den japanischen Kaiser als Gottmenschen zu verehren, andererseits in der Angst vor politischer Abhängigkeit Japans durch die europäischen Mächte, speziell durch die Portugiesen.

 

In einem Interview im Stern Nr. 2-2010 kam der Philosoph auf die Monarchie zu sprechen

„Apropos Konservatismus: Sie waren gerade als Teilnehmer einer Kulturveranstaltung im Amsterdamer „Palais ob de Dam“ Gast der holländischen Königin. Wie war’s bei Ihrer Majestät?

Ich war beeindruckt von ihr als Mensch und Kulturperson, weil sie von einer enormen Weite der Weltwahrnehmung ist. Das reicht vom Weltklimaproblem bis zur zeitgenössischen Kunst und zu den Goldbeschlägen auf den soeben restaurierten alten Empirestühlen im Stadtpalast. Sie hat ein komplettes Weltbild.

Ist Holland für Sie Heimat?

Nicht wirklich. Sicher, ich bin von der Vaterseite her holländisch vorbelastet. Weil aber die väterliche Seite in unserer Familie nicht die ausschlaggebende war, habe ich von der niederländischen Kultur wenig mitbekommen. Nur auf der Ebene des Namensrätsels. Wenn man als Kind in Deutschland Sloterdijk heißt, versteht man sich ja selbst nicht ganz. So ein dunkler Name ist wie das Vorgefühl einer Neurose.

Sie scheinen recht begeistert von der holländischen Königin zu sein. Halten Sie die Monarchie für eine akzeptable Staatsform?

Absolut. Ich würde sagen, das ist die Staatsform, die den Europäern aufs Ganze gesehen am besten getan hat - im Sinne der konstitutionellen Monarchie. Bei der Monarchie wird die Darstellung des Staats durch einen einzelnen Menschen in eine kontinuierliche Institution eingebunden. Während man in den Republiken alle paar Jahre dieses doch oft beschämende Ritual der Präsidentenwahl durchführt. Auch hat man ständig die Befürchtung, daß das Land keine geeigneten Persönlichkeiten für solche Vorhaben mehr hervorbringt.

Da ist die Monarchie nicht anders.

Doch. Wenn sich ein Herrscherhaus erst einmal etabliert hat und die Kunst der Fürstenerziehung funktioniert, dann wird das Land auf der symbolischen Ebene ruhig.

Schauen Sie die Briten, die Holländer, die Schweden an, alles ausgeglichene Nationen. Und daneben die Franzosen, Republikaner am Rande des Nervenzusammenbruchs.

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Der Demokrat ruft mit lauter Stimme Vox populi populus est deus und murmelt leise quia populus deus est.

Gib uns des Elia Strenge,
wenn den Götzen dieser Zeit
die verführte blinde Menge
Tempel und Altäre weiht;
daß wir nie vor ihnen beugen
Haupt und Knie,
auch nicht zum Schein,
sondern fest als deine Zeugen
dastehn, wenn auch ganz allein.
Philipp Spitta

16.6.08 Pillsbury USA: Kein einziger Wähler erscheint zu den Kommunalwahlen.

Solidarität mitKönig Gyanendra

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Es zeigt sich in diesen Tagen wiederum, daß die angeblich „freiheitlichen“ USA, die ständig von „Liberty“ faseln, sich wie seit 1971 ununterbrochen auch heute nicht scheuen, mit den kommunistischen Massenmördern gemeinsame Sache zu machen um Recht und Freiheit zu vernichten.

Und es zeigt sich, daß zwischen Kommunisten und den „demokratischen“ Mächten des Westens kein Unterschied besteht und daß ihr gemeinsames Ziel es ist, die Menschen zu quälen und zu versklaven.

 

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Für Deutschland gilt das Wort aus dem Propheten Hosea,
Kapitel 13:
Israel, du bringst dich in Unglück; denn dein Heil steht allein bei mir. Wo ist dein König hin, der dir helfen möge in allen deinen Städten? und deine Richter, von denen du sagtest: Gib mir Könige und Fürsten? Wohlan, ich gab dir einen König in meinem Zorn, und will ihn dir in meinem Grimm wegnehmen.

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Die Fünfte Zunft

1. Als der Herr nach seinem Plan
alles hat erschaffen,
däucht ihm alles wohlgetan:
Engel - Menschen - Affen.
Jegliches in seiner Art,
war nach Weisheit offenbart,
und sogar am Teufel
hatt' Er keinen Zweifel.

2. Aber dabei blieb es nicht,
wer das meint, der irrt sich!
Eine Spielart kam ans Licht
anno achtundvierzig.
Die Natur hielt Niederkunft,
und gebar die fünfte Zunft,
obwohl sehr mißraten,
die der Demokraten!

3. Etwas haben sie an sich
von jedweder Race:
Menschen sind sie äußerlich,
nach Gesicht und Masse,
Affen je nach Tracht und Bart,
innerlich ist's Teufelsart,
und mit Engelszungen,
kommen sie gesungen.

4. Ohne Heimat, ohne Paß,
nirgends, allerwegen,
wandern sie ohn Unterlaß,
auf geheimen Stegen.
Wie der Kobold, immer nah,
schnell auf's Hexenzeichen da,
allezeit gewärtig,
immer fix und fertig.

5. Freiheit ist das Feldgeschrei,
Freiheit die Parole,
hintennach die Tyrrannei,
schleicht auf weicher Sohle.
Lauernd lugt sie um die Eck,
Freiheit! ist der frische Speck,
Putsche und Krawalle
sind die Mäusefalle.

6. „Alles für das Heil der Welt,
Volk von Gottes Gnaden!
Jeder Gauner wird ein Held
auf den Barrikaden.
Immer drauf, die Fürsten fort,
Gotteslohn für Brand und Mord!
Euer sind die Taten,
unser ist der Braten!“

7. Also hausen durch das Land
die unsaubern Geister,
bis das Kreuz mit fester Hand
drüber schlägt der Meister.
Bei dem ersten Trommelklang
fahren sie davon mit Stank.
Gegen Demokraten
helfen nur Soldaten!

Wilhelm von Merckel

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